Firefox-logoMozilla und Google haben sich auf eine Fortsetzung ihrer Kooperation geeinigt. Demnach bleibt Google als Standardsuche im Firefox-Browser vorinstalliert. Google hat sich dies aber einiges kosten lassen. Die Zahlungen sind im Vergleich zum vorherigen Vertrag explodiert.

Die Partnerschaft war im November ausgelaufen. Laut informierten Kreisen haben sich die jährlichen Zahlungen, welche Mozilla von Google erhält, von 100 Millionen US-Dollar auf fast 300 Millionen US-Dollar erhöht. Damit lässt sich der Suchmaschinenkonzern die Kooperation über die Vertragsdauer fast eine Milliarde US-Dollar kosten.

Microsoft soll ebenfalls mit dem Browser-Hersteller in Verhandlungen gestanden sein, um seine eigene Suchmaschine bing zu fördern und Google als Standardsuche aus Firefox zu verdrängen, wurde aber offensichtlich überboten.

Googles eigener Browser Chrome gewinnt außerdem immer mehr an Gewicht. Im November hatte Chrome den Konkurrenten Firefox erstmals hinter sich gelassen. Auch darin verbirgt sich ein riesiges Nutzerpotential, mit dem sich Google gegenüber den Wettbewerbern Vorteile verschaffen kann.

In Deutschland gibt es ebenfalls zahlreiche Unternehmen, die speziell auf ihre Produkte angepasste Browser und Toolbars anbieten. So bietet beispielsweise die Firma 1&1 für ihre Marken WEB.DE und GMX spezielle Browserversionen an, in denen die Suchdienste der Marken voreingestellt sind.

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