KeywordrechercheIm dritten Teil der Serie "SEO selber machen" geht es um die Keywordrecherche: Wie findet man die wichtigsten Themen und Keywords, um die eigene Webseite in Google nach vorne zu bringen?

Die Keywordrecherche gehört zu den wichtigsten Aufgaben in der Suchmaschinenoptimierung, denn sie bestimmt die Zielrichtung der Optimierungsmaßnahmen und verbindet gleichzeitig die inhaltliche Strategie mit der SEO.

Statt von Keywordrecherche zu sprechen, sollte man heute jedoch eher den Begriff der Themenrecherche verwenden. Der Grund dafĂŒr ist, dass Google - anders als noch vor wenigen Jahren - die Rankings nicht mehr auf Basis einzelner Begriffe berechnet, sondern eine Relevanzbewertung auf Basis von kompletten Inhalten vornimmt.

 

Wozu ĂŒberhaupt Keywordrecherche?

Die Keyword- oder Themenecherche erfĂŒllt gleich mehrere Aufgaben:

  • Inhaltliche Ausrichtung einer Webseite vorbereiten
  • Auseinandersetzung mit der Zielrichtung und dem Zielpublikum
  • Optimale Gliederung der Webseitenbereiche und der Inhalte im Hinblick auf die Themen
  • Vertiefung des ThemenverstĂ€ndnisses

Idealerweise findet die Auseinandersetzung mit Themen und Keywords bereits vor dem Erstellen einer Webseite statt. Im Zuge der Recherche kann auch eine thematische Fokussierung stattfinden: Welche Inhalte sind fĂŒr das Zielpublikum tatsĂ€chlich relevant, welche Themen stehen eher am Rande und können weggelassen werden?

Diese Herangehensweise liefert sozusagen als Nebenprodukt schon ein frĂŒhes VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wie die Webseite und die auf ihr angebotenenen Inhalte aufgegliedert werden mĂŒssen, um die Themen bestmöglich zu behandeln. Gleichzeitig schafft die Auseinandersetzung mit Themen und Keywords ein tieferes Wissen.

 

Themen und nicht mehr einzelne Keywords

Die Optimierung fĂŒr Google ist heute weitgehend gleichbedeutend mit der Optimierung fĂŒr die Nutzer. Das heißt: Es stehen nicht mehr einzelne Keywords im Blickpunkt, sondern es geht um eine informative, ganzheitliche und verstĂ€ndliche Behandlung von Themen. Dabei kommt es nicht mehr in erster Linie darauf an, bestimmte Keywords im Text zu nennen. Google kann inzwischen erkennen, worum es bei Texten geht, und spielt auch Seiten als Suchergebnisse aus, die das gesuchte Keyword ĂŒberhaupt nicht enthalten.

Dennoch ist es kein Fehler, sich ĂŒber verschiedene Begriffe und Keywords fĂŒr ein Thema zu informieren und sich ĂŒber Synonyme und inhaltlich verwandte Begriffe Gedanken zu machen. Wenn diese in sinnvoller Weise in den Text einfließen (sinnvoll bedeutet dabei, dass durch die Verwendung der Begriffe ein Mehrwert fĂŒr die Nutzer entsteht), dann kann dies den Rankings helfen.

 

Eigenschaften von Keywords

Was genau versteht man nun unter einem Keyword? Damit ist zunÀchst einmal ein Wort oder auch eine Gruppe von mehreren Wörtern, sogenannten Termen, zu verstehen, die als potentielle Suchbegriffe bei Google und anderen Suchmaschinen auftreten können. Keywords können anhand unterschiedlicher Dimensionen unzterschieden werden:

  • Suchvolumen
  • Konkurrenz
  • Suchintention

Suchvolumen und Konkurrenz sind wichtig bei der Auswahl der Ziel-Keywords, weil sie Einfluss auf den zu erzielenden Traffic aus der Suche nehmen. In der Regel gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Suchvolumen und der Konkurrenz: Umso höher das Suchvolumen, desto stÀrker ist der Wettbewerb. Das ist logisch und nachvollziehbar, denn hÀufig gesuchte Keywords sind aufgrund des zu erwartenden Traffics besonders attraktiv.

Bei der Suchintention unterscheidet man zwischen drei Kategorien:

  • informationsorientierte Suchanfragen
  • transaktionsorientierte Suchanfragen
  • navigationsorientierte Suchanfragen

Die informationsorientierten Suchanfragen werden, wie der Name vermuten lĂ€sst, aus einem InformationsbedĂŒrfnis heraus gestellt. Ein Beispiel fĂŒr eine solche Suche ist: "Wie groß ist Angela Merkel". Der Nutzer möchte bei dieser Art von Suchanfrage Klarheit zu einem Sachverhalt, die Antwort auf eine bestimmte Frage oder HintergrĂŒnde zu einem Thema.

Transaktionsorientierte Suchanfragen dienen einem bestimmten Handlungsziel des Suchenden wie etwa dem Kauf eines Produkts, dem Buchen eines Hotels oder dem Abschluss eines Kreditvertrags. Solche Suchanfragen können, mĂŒssen aber nicht bestimmte Signalwörter wie "kaufen", "buchen" etc. enthalten. Oftmals ist die Transaktionsabsicht aber auch implizit enthalten, etwa bei der Suche nach "Hotels in Thailand". Auch bei dieser und Ă€hnlichen Suchanfragen Signalwort kann ein Transaktionsmotiv unterstellt werden.

Die navigationsorientierten Suchanfragen schließlich sind als eine Art der Fortbewegung im Netz zu sehen: Der Suchende will eine bestimmte Webseite erreichen und sucht nach deren Namen. Nicht ohne Grund gehören Suchanfragen wie "Facebook" oder "GMX" zu den hĂ€ufigsten Keywords in der Google-Suche.

Interessant aus SEO-Sicht sind alle drei Kategorien, denn es ist möglich, potentielle Besucher bzw. Nutzer oder Kunden auf verschiedene Weisen anzusprechen, also sowohl ĂŒber den Weg der Information (fĂŒr die noch nicht kaufentschlossenen) also auch mit Hilfe konkreter Angebote fĂŒr transaktionsorientierte Suchanfragen.

 

Short Head und Long Tail

Das Suchvolumen und die Konkurrenz dienen außerdem zur Abgrenzung der Keywords in die Bereiche Short Head und Long Tail. Dabei gilt: Es gibt vergleichsweise wenige Suchanfragen mit einem sehr hohen Suchvolumen und entsprechend hoher Konkurrenz. Diese bilden den Short Head. Im Vergleich dazu gibt es eine riesige Menge von Keywords, die selten gesucht werden und fĂŒr die der Wettbewerb gering ist. Gerade fĂŒr solche Long Tail- Keywords ist es einfacher, in den Google-Rankings nach oben zu gelangen.

Es gibt noch einen weiteren wichtigen Unterschied zwischen Keywords aus dem Short Head und solchen aus dem Long Tail: Keywords aus dem Short Head sind meist kurz und bestehen aus nur wenigen Begriffen wie zum Beispiel einem Markennamen. Long Tail-Keywords sind in der Regel lĂ€nger und damit auch spezifischer. Damit verbunden ist eine höhere Konversionswahrscheinlichkeit dieser Keywords. Wenn ein Nutzer zum Beispiel nach einem konkreten Produkt sucht und in der Suchanfrage gleichzeitig auch die Kaufabsicht ausdrĂŒckt ("Samsung Galaxy S8 32 GB weiß kaufen"), ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auf genau dazu passende Suchergebnisse geklickt und anschließend auch ein Kauf durchgefĂŒhrt wird.

Nachfolgend sind noch einmal die wichtigsten Unterschiede zwischen Short Head- und Long Tail-Keywords aufgefĂŒhrt:

 

Short HeadLong Tail
Generisch Spezifisch
Hoher Wettbewerb Geringer Wettbewerb
Geringe Konversionsrate Hohe Konversionsrate
Kurze Suchanfragen LĂ€ngere Suchanfragen
HĂ€ufiges Vorkommen Geringes Vorkommen

 

 

Tools fĂŒr die Keywordrecherche

Welche Tools bieten sich nun fĂŒr eine möglichst umfassende und zielgerichtete Keywordrecherche an? Bevor diverse Online-Werkzeuge vorgestellt werden, sei zunĂ€chst einmal auf die Bedeutung einer möglichst durchdachten Planung hingewiesen. Durch gedankliche Vorarbeit und Überlegungen zur Zielgruppe, den eigenen Vorstellungen und einer thematischen Aufgliederung der Webseite kann die Nutzung der Tools wesentlich zielfĂŒhrender, also effektiver, erfolgen. Darauf wird spĂ€ter noch im Abschnitt "Vorgehen bei der Keywordrecherche" nĂ€her eingegangen.

 

Google Keyword-Planer

Das sicherlich bekannteste und am hÀufigsten genutzte Tool zur Keywordrecherche ist der Google Keyword-Planer. Bei ihm handelt es sich nicht um ein eigenstÀndiges Instrument, denn der Keyword-Planer ist Bestandteil von Google AdWords. Seine Nutzung setzt ein bestehendes AdWords-Konto voraus.

Der Keyword-Planer bietet mehrere Arbeitsmodi:

  • Neue Keywords anhand einer Wortgruppe, Webseite oder Kategorie erzeugen
  • Daten zum Suchvolumen und zu Trends abrufen
  • Keyword-Listen vervielfachen

Das folgende Beispiel zeigt KeywordvorschlĂ€ge fĂŒr den Begriff "SEO". Dabei werden jeweils die Zahl der durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat, der Wettbewerb sowie das vorgeschlagene Gebot pro Klick auf eine Anzeige aufgefĂŒhrt.

 

Google Keyword-Planer: Keyword-VorschlÀge

 

An dieser Stelle muss auf eine kleine EinschrĂ€nkung hingewiesen werden: Weil der Keyword-Planer in erster Linie fĂŒr Anzeigenkunden von Google AdWords gedacht ist, die damit ihre Werbung organisieren sollen, kann das Tool in vollem Umfang nur bei Bestehen einer aktiven Kampagne genutzt werden. Ansonsten liefert der Keyword-Planer nur recht grobe Angaben zum Suchvolumen, und zwar in den folgenden Stufen:

  • 0 bis 10
  • 10 bis 100
  • 100 bis 1 Tausend
  • 1 Tausend bis 10 Tausend
  • 10 Tausend bis 100 Tausend
  • 100 Tausend bis 1 Million
  • 1 Million bis 10 Millionen

Diese Angaben sind in der Regel ausreichend, weil sie eine grobe EinschÀtzung des Suchvolumens zulassen. Man kann trotz der eingeschrÀnkten Genauigkeit erkennen, ob ein Keyword eher selten oder sehr oft gesucht wird.

Mit der Funktion "Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen" des Keyword-Planers gelangt zu einer Ă€hnlichen Darstellung, allerdings fĂŒr einzelne, vorher eingegebene Keywords:

 

Google Keyword-Planer: Daten zum Suchvolumen abrufen

 

Per "Keywordlisten vervielfachen" lassen sich mehrere Listen von Keywords miteinander verknĂŒpfen. Auf diese Weise kann man elegant und mit wenig Aufwand Long Tail-Kombinationen erstellen. Hat man zum Beispiel in der ersten Liste eine Reihe von Produkten aus dem Online-Shop und in der zweiten Liste eine Menge von Begriffen rund um das Thema "kaufen", erhĂ€lt man auf diese Weise die passenden VorschlĂ€ge. Dazu muss man in jedes Feld der BenutzeroberflĂ€che die entsprechenden Ergebnisse eintragen.

 

Keyword-Planer: Keywordlisten vervielfachen

 

Das Resultat sind dann aus wie dieses:

 

Keyword-Planer: Ergebnis der VervielfÀltigung von Keywordlisten

 

Wie man sehen kann, bietet der Google Keyword-Planer eine Reihe von nĂŒtzlichen Funktionen, die bei der Keywordrecherche hilfreich sind. Vor allem die Angaben zum Suchvolumen und zum Wettbewerb helfen dabei, die passenden Begriffe auszuwĂ€hlen.

 

Google Trends

Im Gegensatz zum Keyword-Planer liefert Google Trends keine genauen Zahlen zum Suchvolumen, zeigt aber fĂŒr beliebige Keywords das relative Interesse ĂŒber die Zeit. Man erhĂ€lt außerdem Informationen darĂŒber, in welchen LĂ€ndern das jeweilige Keyword hĂ€ufiger oder seltener nachgefragt wird.

Das folgende Beispiel zeigt den Verlauf eines Keywords, das ĂŒber das Jahr hinweg recht gleichmĂ€ĂŸig hĂ€ufig gesucht wird:

 

Google Trends: Beispiel fĂŒr konstante SuchhĂ€ufigkeit


Dagegen zeigt dieses Beispiel fĂŒr das Keyword "geschenke weihnachten" einen typischen saisonalen Verlauf:

 

Google Trends: Beispiel fĂŒr saisonalen Verlauf


Vor allem solche saisonalen Schwankungen kann man sich in der SEO zunutze machen. Wenn man bereits im Voraus ungefĂ€hr weiß, wann das Suchvolumen fĂŒr ein Keyword ansteigen wird, kann man sich rechtzeitig darauf vorbereiten und entsprechende Inhalte erstellen.

 

Autocomplete von Google, Amazon und anderen

Eine weitere wertvolle Quelle fĂŒr die Keywordrecherche sind VorschlĂ€ge aus dem Autocomplete von Google, Amazon und anderen Diensten. Dazu muss man wissen, dass die VorschlĂ€ge, die dort bei der Eingabe eines Suchbegriffs erscheinen, auf Basis mehrerer Faktoren berechnet werden, unter anderem

  • dem Suchvolumen
  • der persönlichen Such-Historie des Nutzers
  • des aktuellen Orts und der Zeit
  • der eingestellten Sprache des Browsers

und vielen mehr.

Weil das Suchvolumen ein wichtiges Kriterium fĂŒr die Auswahl der Autocomplete-VorschlĂ€ge durch Google und Co. darstellt, kann man davon ausgehen, dass die angezeigten Keywords eine hohe Bedeutung in der Suche besitzen. Sie sind daher als potentielle Ziel-Keywords interessant.

 

Google Autocomplete: Beispiel

 

Aber nicht nur diese Eigenschaft macht die Autocomplete-VorschlĂ€ge zu einem wertvollen Tool fĂŒr die Keywordrecherche, denn sie unterstĂŒtzen auch das Erzeugen neuer Ideen, an die man vielleicht vorher nicht gedacht hat.

Amazons Autocomplete ist dabei vor allem fĂŒr produkt- und shoppingrelevante Keywords interessant.

 

Amazon Autocomplete: Beispiel

 

 

Ähnliche Suchanfragen

Die Àhnlichen Suchanfragen sind eine weitere Funktion, die in Google zu finden ist. Sie werden unterhalb der organischen Suchergebnisse angezeigt:

 

Google: Ähnliche Suchanfragen

 


Wie die Autocomplete-VorschlÀge auch helfen die Àhnlichen Suchanfragen bei der Erstellung von Keywordalternativen.

 

Google Search Console

Die Google Search Console bietet noch mehr Keywordinformationen, und das sogar zugeschnitten auf die eigene Webseite. Voraussetzung ist natĂŒrlich, dass bereits eine Webseite besteht und diese in der Google Search Console angemeldet wurde.

Im Bereich "Suchanalyse" erhĂ€lt man eine Liste der Keywords, fĂŒr welche die Webseite in den Suchergebnissen erschienen ist. ZusĂ€tzlich kann man Informationen zu den Klicks, der Klickrate und dem Ranking abrufen.

Die Darstellung der Keywords in der Suchanalyse lÀsst sich nach verschiedenen Kriterien filtern:

  • Nach Keywords
  • Nach Seiten
  • Nach LĂ€ndern
  • Nach GerĂ€ten (Desktop, Mobil, Tablet)
  • Nach Suchtyp (Web, Bilder, Video)
  • Nach Darstellung (mit oder ohne Rich Media und AMP)

Mit Hilfe dieser Informationen kann man recht gut erkennen, wo die Interessen der Nutzer liegen und fĂŒr welche Keywords die Seite bereits Rankingpotential besitzt. Das kann dazu genutzt werden, die jeweiligen Inhalte zu stĂ€rken und auszuweiten bzw. neue Inhalte fĂŒr Keywords zu erstellen, die noch nicht in der Liste erscheinen.

 

Wortschatz Uni Leipzig / Leipzig Corpora Collection

Die Leipzig Corpora Collection enthĂ€lt Begriffe aus derzeit 270 WörterbĂŒchern in 236 Sprachen. Sucht man dort nach einem bestimmten Begriff, erhĂ€lt man dazu passende Informationen wie die Wortart (zum Beispiel Nomen), die Zusammensetzung und Silbentrennung und das Sachgebiet.

ZusÀtzlich wird ein Graph angezeigt, der semantisch verwandte Begriffe enthÀlt:

 

Wortschatz Uni Leipzig Beispiel

 

Mit Hilfe dieser Verbindungen können weitere Keywords identifiziert werden, die zum jeweiligen Thema passen. Das hilft bei der sogenannten Latent Semantischen Optimierung: Darunter ist das Anreichern von Texten mit inhaltlich verwandten Begriffen wie Synonymen zu verstehen. Diese Art der Optimierung passt gut zur von den Suchmaschinen praktizierten Latent Semantischen Indexierung, die auf Themen und Inhalte und nicht mehr auf bestimmte Keywords achtet.

 

 

Vorgehen bei der Auswahl passender Keywords

Welches Vorgehen sollte man wĂ€hlen, um zur optimalen Keywordliste zu gelangen? Wie bereits weiter oben erwĂ€hnt, sollten zunĂ€chst grundsĂ€tzliche Überlegungen angestellt werden:

  • Wie sieht die Zielgruppe aus, welche demographischen Faktoren und Interessen sind zu berĂŒcksichtigen?
  • Welche Themen sollen tiefer behandelt werden? Auf welchem Gebiet ergeben sich die grĂ¶ĂŸten Chancen auf Rankings und Konversionen?

Diese Überlegungen können den Rahmen fĂŒr ein Branstorming bilden, in dem die Verantwortlichen gemeinsam einen Pool von potentiellen Keywords erzeugen, der spĂ€ter nach und nach verfeinert und ausgedĂŒnnt wird.

GrundsĂ€tzlich ist zu beachten, dass die Keywordrecherche auf Seitenebene stattfinden sollte und nicht fĂŒr die komplette Webseite. Das ist wichtig, weil jede Seite nur fĂŒr ganz bestimmte Themen und Keywords relevant sein kann. Zwar gibt es viele Seiten, die fĂŒr eine grĂ¶ĂŸere Menge von Keywords gute Rankings in Google erzielen können, doch sollte auf eine thematische Fokussierung geachtet werden. Im Zweifelsfall teilt man die Inhalte besser auf mehrere Seiten auf und behandelt dort jeweils die Themen gesondert.

Jetzt kommen erst die genannten Tools ins Spiel: FĂŒr die erzeugte Liste von Keywords kann man zunĂ€chst weitere Varianten und Kombinationen erzeugen, etwa mit Hilfe von Autocomplete oder des Keyword-Planers.

Die daraus resultierende neue Liste kann dann im Hinblick auf das Suchvolumen und die Konkurrenz sowie auf saisonale Effekte untersucht werden. Dabei bietet es sich an, eine Tabelle zu erstellen, in der die jeweiligen Kriterien enthalten sind und die sich spÀter sortieren und filtern lÀsst.

Nachfolgend noch einige Tipps zur Wahl der richtigen Keywords:

  • Die Keywords mĂŒssen zum Inhalt der Seite passen
  • Themen wĂ€hlen, fĂŒr die auch das entsprechende Knowhow vorhanden ist
  • Nischenkeywords aus dem Long Tail nutzen und nicht gleich auf umkĂ€mpfte Keywords aus dem Short Head setzen
  • Keywords mit TransaktionsnĂ€he nutzen (transaktionsorientierte Keywords)
  • Nicht auf generische Keywords optimieren ("Auto", "Smartphone") etc.

 

Fazit und Ausblick

Mit Hilfe der genannten Tipps und Tools kann eine durchdachte und effektive Keywordrecherche stattfinden, die sowohl die Interessen der Nutzer, das vorhandene Knowhow und die Rankingchancen bei Google berĂŒcksichtigt. Nachdem die finale Keywordliste erstellt wurde, folgt im nĂ€chsten Schritt die Gliederung und Strukturierung der Webseite, damit diese optimal zu den Keywords und Themen passt. Das wird in der nĂ€chsten Ausgabe von "SEO selber machen" behandelt.

 

Titelbild © Kseniya Ragozina - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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