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Wissen und VertrauenDie Zeit der Backlinks als einem der wichtigsten Rankingsignale könnte bald vorbei sein, denn Google prüft derzeit ein Verfahren, das die Vertrauenswürdigkeit von Webseiten messen kann. Das Grundprinzip beruht auf der Zahl der falschen Informationen, die auf einer Webseite wiedergegeben werden.

Backlinks als Rankingfaktor haben einen entscheidenden Nachteil: Sie sind leicht zu manipulieren. So kommt es immer wieder vor, dass Seiten auf den vorderen Plätzen landen, die dort nichts zu suchen haben.

Einst waren es gerade diese Backlinks und der daraus berechnete PageRank, die Google den Weg an die Spitze der Suchmaschinen geebnet haben. Diese Zeit scheint sich langsam dem Ende zu nähern. Google selbst erforscht derzeit eine Methode, mit Hilfe derer man die Vertrauenswürdigkeit von Webseiten messen kann. Der Vorteil: Die Messung beruht auf endogenen Faktoren der Seite und lässt sich daher kaum manipulieren.

In einer Arbeit (PDF) der Google-Mitarbeiter Xin Luna Dong et al. mit dem Titel "Knowledge-Based Trust: Estimating the Trustworthiness of Web Sources" wird beschrieben, wie die Bestimmung der Vertrauenswürdigkeit von Webseiten geschehen kann. Dabei bedienen sich die Autoren einer Fakten-Datenbank und vergleichen die auf den zu prüfenden Webseiten vorgefundenen Fakten mit denen aus der Datenbank. Google verfügt ohnehin über riesige Informationssammlungen, die unter dem Namen Knowledge Vault bekannt sind. Diese Informationen wiederum wurden aus dem weltweiten Netz extrahiert und aufbereitet.

Statt auf die Reputation zu setzen, wie es im Zusammenhang mit dem PageRank geschah oder noch geschieht, konzentriert sich die Vertrauenswürdigkeit in Gestalt des Knowledge-Based Trust auf die inhaltliche Richtigkeit der Fakten, die auf einer Webseite wiedergegeben werden. Diese Fakten werden mit den Informationen aus der Faktendatenbank abgeglichen. Umso kleiner die Fehlerzahl, desto vertrauenswürdiger ist die Webseite.

 

Knowledge-Based Trust eine Alternative zum PageRank?

Mit der Einführung des Knowledge-Based Trust würde Google auch seinen eigenen Anforderungen an die Qualität von Webseiten gerecht werden - denn letztendlich bestimmt sich diese Qualität eben nicht durch die Anzahl der Links, sondern sie wird durch die Inhalte selbst festgelegt - ein weiterer Vorteil ist der weitgehende Ausschluss von Manipulationen, denn wie sollte man hinsichtlich der Qualität täuschen können, wenn es sich hier um ein völlig offensichtliches Merkmal handelt?

Man darf gespannt sein, wann Google die neue Metrik einsetzen wird und wie die Auswirkungen auf die Verteilung der Suchergebnisse ausfallen werden. Einige Webseitenbetreiber dürften jetzt schon nervös werden.

 

Weitere Informationen

 

Bild © AGPhotography - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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