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SEO-News

Bericht: Google ändert Datenschutzbedingungen - persönliche Daten aus Gmail und Fotos können für personalisierte Ads verwendet werden

Christian Kunz
24. Oktober 2026
Zuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
Googleplex

Bild KI-generiert

Einem Bericht nach hat Google seine Datenschutzbedingungen geändert, die nun unter bestimmten Bedingungen die Nutzung von persönlichen Daten aus Gmail und Google Photos für Ads erlauben.

 

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Nutzer von Google Diensten wie Google Photos oder Gmail laden täglich riesige Mengen an Daten hoch, im Vertrauen darauf, dass diese Daten dort sicher sind.

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Eine Änderung der Datenschutzbedingungen von Google, über die zum Beispiel Android Authority berichtet, könnte dieses Vertrauen jedoch erschüttern. Zwar werden laut dem Dokument standarmäßig noch immer keine Inhalte aus Gmail, Google Drive oder Google Photos zur Personalisierung von Anzeigen verwendet, doch eine Ausnahme gibt es jetzt: bei Nutzern, die explizit diese Informationen mit Google Diensten verbinden, welche personalisierte Werbung enthalten - also zum Beispiel die Suche. Wer also seine Daten für bessere Ergebnisse freigibt, könnte dafür zielgerichtete Werbung sehen - je nachdem, welchen Dienst man verwendet und welche Einstellungen dort gelten.

Die betreffende Seite bei Google ist inzwischen nicht mehr verfügbar. Glenn Gabe hat jedoch einen Screenshot auf LinkedIn geteilt:

 

Google: Privacy Policy Änderung ermöglicht personalisierte Ads auf Basis persönlicher Inhalte

 

Laut den Datenschutzbedingungen werden keine Daten weitergegeben, die eine Identifikation von Personen durch Anzeigenkunden ermöglichen. Dazu gehören der Name und die Mailadresse - es sei denn, man bitte Google darum. Wenn man zum Beispiel eine Anzeige für einen Blumenladen in der Nähe sehe und den "Anrufen"-Button drücke, werde ein Anruf aufgebaut, wobei die Telefonnumer des Anrufenden an den Laden weitergegeben werden könnte.

Warum die betreffende Seite inzwischen wieder offline ist, ist unklar. Möglicherweise hat sich Google aufgrund der Berichte entschieden, die Änderungen zurückzunehmen.

Christian Kunz

Von Christian Kunz

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