Website offline wegen PHP-Schwachstelle: Google rät zu Status 503
Bild KI-generiert
Google empfiehlt, dass bei Websites, die wegen der aktuellen PHP-Schwachstellen vorübergehend offline genommen wurden, den Status 503 zu senden.
Derzeit herrscht viel Aufregung wegen zweier PHP-Schwachstellen, mit denen Angreifer Schadcode auf Webserver schleusen können. Es geht dabei um php2shell sowie ein problematisches Error-Handling.
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Wer seine Website vorübergehend offline nimmt, um diese vor Angriffen zu schützen, sollte aus SEO-Sicht daran denken, einen entsprechenden HTTP-Status zu senden. Google empfiehlt dafür den Status 503 (Internal Server Error). Das sorge dafür, dass bereits indexierte URLs im Index erhalten bleiben. Wenn danach wieder der Status 200 gesendet werde, kehre alles zum Normalzustand zurück. Zu vermeiden sind dagegen der Status 404 oder Fehlerseiten mit dem Status 200.
John Müller bestätigte das und ergänzte, man dies außerhalb von PHP erledigen, das DNS umstellen oder das CDN dafür nutzen. Wenn man eine Website mit einem zumindest einigermaßen aktuellen CMS auf einem eigenen Server betreibe, nutze man sehr wahrscheinlich PHP und sollte so schnell wie möglich aktualisieren.
Allerdings kann es sein, dass Google Seiten aus dem Index entfernt, wenn über einen längeren Zeitraum Serverfehler gesendet werden. Nach Wiederherstellung und wenn wieder der Status 200 gesendet, sollte sich das allerdings nach und nach wieder einspielen.
Betroffen sind übrigens die meisten PHP-Versionen der letzten Jahre - auch ältere Versionen, für die es keine Weiterentwicklung mehr gibt.
Wer seine Website auf einem Shared Server betreibt, ist darauf angewiesen, dass der Hoster das Update zeitnah einspielt.

Von Christian Kunz
SEO-Experte.
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