ChatGPT zeigt seit GPT-5.3 keine Query-Fanouts mehr an - doch es gibt eine Alternative
Die bisher genutzten Möglichkeiten zum Anzeigen von Query-Fanouts in ChatGPT funktionieren seit GPT-5.3 nicht mehr. Das ist ein Problem für diejenigen, die sich mit dem Zustandekommen der Antworten beschäftigen möchten, stellt aber auch einige GEO-Tools vor Herausforderungen.
Das Query-Fanout-Tracking in ChatGPT ist schwieriger und ungenauer geworden. Das liegt daran, dass die erzeugten Fragen seit GPT-5.3 nicht mehr einfach öffentlich einsehbar sind.
Vereinfacht gesagt ist Query-Fanout eine Technik, bei der auf Grundlage einer Suchanfrage oder eines Prompts von der KI mehrere Teil-Suchanfragen erzeugt werden. Für diese Suchanfragen werden Websuchen durchgeführt. Aus den Antworten wird dann eine Gesamtantwort erzeugt.
Bisher war es recht einfach, die Web-Suchanfragen auszulesen, die ChatGPT erzeugt hat, wenn eine Frage mit Hilfe einer Web-Recherche beantwortet wurde. Man konnte sich dazu den entsprechenden Request in einem Browser-Tool wie zum Beispiel den Chrome Developer Tools ansehen, oder ein Browser-Plugin verwenden, das die Arbeit übernimmt.
Diese Möglichkeiten funktionieren seit GPT-5.3 nicht mehr. Die Suchanfragen sind nicht mehr im Request zu sehen. Darüber berichtet zum Beispiel Klaas Foppen von promptwatch auf Twitter:
Dass das stimmt, zeigt der Output des ChatGPT Conversion Analyzers. Dort fehlt jetzt die Spalte "Queries":

Bei Verwendung von GPT-5.2 sind die Daten dagegen vorhanden:

Eine Alternative gibt es jedoch. Mithilfe eines Python-Skripts kann man die Query-Fanouts über die API von OpenAI abfragen. Das Skript ist im Blogbeitrag von Chris Long zu finden. Auch Jérôme Salomon hat darüber berichtet.
Abfrage per API als Alternative
Ein Problem dabei ist, dass die Antworten, die über die API gesendet werden, nicht unbedingt denen im Web-Interface entsprechen. Hier kommen verschiedene System-Prompts zur Anwendung, die sich auf die Antworten auswirken. Zum Tracking ist die Alternativmethode über die API also nur bedingt geeignet.
Abfrage auf Serverebene per CDN
Eine weitere Alternative ist das Tracking auf CDN-Ebene. Jedes Mal, wenn ChatGPT eine Webseite zitiert, erfolgt ein Ping an die Webseite. Über ein CDN lassen sich diese Signale erfassen. Das liefert zwar nicht die exakten Query-Fanouts, ermöglicht aber doch wertvolle Rückschlüsse.
Probleme für GEO-Tools
Viele GEO-Tools dürften von diesen Änderungen betroffen sein, vor allem solche, die schnell per Vibe Coding zusammengestellt wurden. Sie müssen ihr Tracking anpassen. Und selbst nach einer Umstellung auf API-Daten bleibt die Diskrepanz zwischen den gelieferten Rohdaten der API und den Daten, welche die Nutzer von ChatGPT im Web-Interface tatsächlich sehen.
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