SEO: Was KI kann und was nicht
KI ist in der SEO inzwischen ein unverzichtbares Werkzeug. Allerdings gibt es einige Dinge, die KI noch nicht kann, oder die mit Risiken verbunden sind.
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Wer heute SEO betreibt, kann mithilfe von KI Ergebnisse erzielen, die vor ein paar Jahren noch nicht denkbar gewesen wären. Das fängt an bei der automatischen Analyse von großen Datenmengen und reicht über die Keywordanalyse bis hin zum Erstellen von Infografiken.
Allerdings sind der KI auch Grenzen gesetzt. Das sieht man zum Beispiel dann, wenn aus bestehenden Daten SEO-Empfehlungen generiert werden, die geltenden SEO Best Practices widersprechen. Hier wird es dann gefährlich. Die Risiken, die sich daraus ergeben, können der Leistung einer Website in der Suche großen Schaden zufügen.
Wofür KI in der SEO hilfreich ist
KI besitzt große Stärken im Bereich der Mustererkennung. Damit eignet sie sich für eine der Hauptaufgaben von SEOs: der Datenanalyse. Ein Beispiel ist die Auswertung von Leistungsdaten einer Website aus der Google Search Console oder aus Google Analytics, um daraus Empfehlungen für die Anpassung bestehender oder das Erstellen neuer Inhalte zu generieren. Weitere Einsatzgebiete, in denen die KI hilfreich ist:
- Keyword-Recherche in Verbindung mit dem Abruf von Daten aus Tools wie Sistrix oder DataForSEO
- Konkurrenzanalysen wie zum Beispiel Content-Gap-Analysen
- Analysen von Backlinkprofilen und Wettbewerbsvergleiche
- Erzeugen von strukturierten Daten
- Technische SEO: Analyse bestimmter Leistungskriterien und Ableiten von Empfehlungen.
Im Grunde ist also all das, was auf festen Regeln basiert, ein gutes Tätigkeitsfeld für die KI in der SEO. Schwieriger wird es auf anderen Gebieten.
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Wofür sich die KI in der SEO (noch) nicht eignet
Problematisch wird es insbesondere dann, wenn man sich bei der SEO auf die Empfehlungen der KI verlässt. Ein Beispiel ist die Analyse des Backlinkprofils. Meist rät die KI dazu, alle Spam-Backlinks per Disavow zu entfernen. Das kann allerdings problematisch sein, denn ob ein Backlink für Go0ogle Spam ist, lässt sich nicht immer eindeutig festlegen. So kann es passieren, dass man auch Links abwertet, die einen positiven Beitrag für die Rankings bringen.
Hier liegt aktuell der Kern des Problems bei der Verwendung von KI in der SEO: Viele fühlen sich jetzt in der Lage, die Optimierung ihrer Website in die eigene Hand zu nehmen, denn die KI gibt ja die richtigen Empfehlungen. Wer diesen Empfehlungen folgt und sie nicht auf Grundlage eigener Expertise hinterfragt, kann den Rankings der Website großen Schaden zufügen.
Warum gibt die KI manchmal falsche SEO-Ratschläge?
Die Sprachmodelle der KI-Systeme wurden mit Daten trainiert, die zum großen Teil aus dem Web stammen. Dort kursieren unzählige Inhalte zur SEO, leider viele davon falsch. Verschlimmert wird das um aktuelle Quick Hacks im Bereich GEO, die gängigen Best Practices in der SEO widersprechen und damit ebenfalls ein Risiko darstellen.
Die KI greift beim Erzeugen ihrer Empfehlungen auf ihre Trainingsdaten und auf Ergebnisse aus dem Web zurück, und damit auch auf problematische. Sie kann dabei nicht unterscheiden, was richtig und falsch ist bzw. was auf echter Erfahrung basiert und was jemand ohne tiefe Kenntnis schnell zusammengeschrieben hat. Die Folge können falsche Tipps und Empfehlungen sein.
Wie sollte man KI in der SEO verwenden?
Wer KI zu SEO-Zwecken nutzt, sollte wissen, was die Systeme können und wo ihre Grenzen liegen. Wichtig ist es, alle Empfehlungen zu hinterfragen und möglichst gegenzuprüfen. So lassen sich fatale Fehler vermeiden.
Nichtsdestotrotz ist KI ein inzwischen unverzichtbares Werkzeug in der SEO, das sowohl die Effizienz erheblich steigert als auch die Qualität der Analysen auf ein neues Niveau heben kann.
























