ChatGPT Health ist da: persönlicher KI-Gesundheitsassistent
OpenAI bringt mit ChatGPT Health einen persönlichen Gesundheitsassistenten, der allerdings einigen Einschränkungen unterliegt. So können Nutzer in den meisten europäischen Ländern vorerst nicht teilnehmen.
Gesundheitsempfehlungen per KI sind ein sensibles Thema, denn falsche Informationen können schnell lebensgefährlich werden. So gab es zum Beispiel zuletzt den Vorwurf gegen Google, fehlerhafte Antworten in den AI Overviews zur Behandlung von Krebs hätten die Nutzer enormen Risiken ausgesetzt.
Dessen ungeachtet hat OpenAI jetzt mit ChatGPT Health einen KI-Gesundheitsassistenten veröffentlicht.
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Was ist ChatGPT Health?
ChatGPT Health ist ein separater Bereich innerhalb der ChatGPT-Oberfläche. Gesundheitsgespräche, verbundene Apps und medizinische Dateien sind laut OpenAI isoliert von den übrigen Chats und werden separat gespeichert. Diese Trennung soll dem Schutz sensibler Daten dienen: Informationen aus dem Health-Bereich fließen demnach nicht in andere Chats zurück und werden nicht verwendet, um die Basismodelle von OpenAI zu trainieren.
Entwickelt wurde das System in Zusammenarbeit mit über 260 Ärzten weltweit und evaluiert durch „HealthBench“, ein Bewertungsframework, das klinische Standards und Sicherheit priorisiert.
Anwendungsmöglichkeiten
Das wichtigste Ziel von ChatGPT Health ist es, Nutzern zu helfen, sich informierter und vorbereiteter zu fühlen, indem es die KI mit den eigenen Gesundheitsdaten verknüpft.
Nutzer können medizinische Unter lagen hochladen oder Dienste verknüpfen. Dazu gehören medizinische Akten sowie Wearables und Apps.
Sobald die Daten verbunden sind, kann die KI personalisierte Unterstützung bieten:
- Verständnis von Laborwerten: Anstatt generische Erklärungen zu suchen, kann man fragen: „Kannst du meine neuesten Blutwerte vor meinem Termin zusammenfassen?“ oder „Wie entwickelt sich mein Cholesterin?“
- Vorbereitung auf Arztbesuche: Die KI kann helfen, relevante Fragen für den Arzt zu formulieren oder Symptom-Muster über die Zeit hinweg zu erkennen.
- Lebensstil und Ernährung: Erstellung realistischer Diät- und Trainingspläne, beispielsweise zur Unterstützung bei der Einnahme von GLP-1-Medikamenten oder beim Wiedereinstieg in den Sport nach einer Schwangerschaft.
- Versicherungsfragen: Analyse, welche Versicherungspläne basierend auf dem eigenen medizinischen Nutzungsmuster am sinnvollsten sein könnten.
Grenzen und Einschränkungen
Trotz der fortschrittlichen Technologie betont OpenAI klare Beschränkungen, mit denen die Sicherheit der Nutzer gewährleistet werden soll.
Kein Ersatz für professionelle Behandlung
ChatGPT Health ist explizit nicht für Diagnosen oder Behandlungen gedacht. Es dient der Unterstützung und Navigation im Gesundheitssystem, ersetzt aber keinesfalls das klinische Fachpersonal. Das System ist darauf trainiert, Nutzer bei Bedarf dringend an Ärzte zu verweisen.
Geografische Verfügbarkeit
Zum Start ist der Zugriff stark eingeschränkt. Der Rollout beginnt mit einer Warteliste für Nutzer bestimmter Abo-Modelle (Plus, Pro, etc.). Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), der Schweiz und Großbritannien sind vorerst ausgeschlossen. Zudem sind Integrationen von Krankenakten und bestimmte Apps derzeit nur in den USA verfügbar.
Technische Abhängigkeiten
Die Qualität der Antworten hängt stark von den bereitgestellten Daten ab. Funktionen wie die Synchronisation mit Apple Health setzen zudem spezifische Hardware (iOS) voraus.

























