Status Quo: Die aktuelle Lage der SEO
Die Zeiten für SEO sind spannender als je zuvor. Zwischen Abgesang und Gehalts-Rekorden bewegen sich klassische SEO und GEO-Newcomer. Wie sieht die Zukunft aus?
Es gab wohl noch nie eine Zeit, die für SEOs interessanter und abwechslungsreicher war als die Jahre seit 2024. Das liegt vor allem am Aufstieg von KI-Plattformen wie ChatGPT, aber auch an der zunehmenden Nutzung von KI in der Google Suche - hier seien vor allem die AI Overviews und der AI Mode genannt.
Während manche schon das Ende der SEO vorhersagen, zeigt sich auf dem Markt ein anderes Bild: Aufträge boomen, weil Unternehmen trotz Wirtschaftskrise in die Sichtbarkeit ihrer Marke und ihrer Website investieren, und große Tech-Unternehmen wie OpenAI oder Anthropic zahlen Rekordsummen für SEOs von 300.000 US-Dollar und mehr pro Jahr.
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Wie ist das alles einzuordnen? Vor allem drei Thesen sind derzeit kaum umstritten:
- SEO lebt und gewinnt sogar an Bedeutung
- Die Aufgaben für SEOs ändern sich stark und werden komplexer
- SEO und GEO rücken immer enger zusammen.
1. SEO lebt
Wer sich heute mit SEO beschäftigt, hat viel zu tun. Das zumindest gilt für diejenigen, die ihr Handwerk wirklich verstehen und ihren Kunden einen echten Mehrwert bieten können. Das schließt vor allem strategische Beratung ein. SEO war und ist deutlich mehr als das Auslesen von Kennzahlen aus SEO-Tools. SEO bedeutet, verschiedene Disziplinen wie Marketing, IT, Softwareentwicklung, Design, aber auch die Ertstellung von Content unter einen Hut zu bringen, verschiedene Akteure zu orchestrieren und das Erreichen gemeinsamer Ziele voranzutreiben. Dabei müssen aktuelle Entwicklungen bei den Suchsystemen, in der KI und bei den Wettbewerbern im Blick behalten und antizipiert werden.
Aktuelle Stellenausschreibungen und die Auftragslage vieler SEO-Dienstleister zeigen, dass die Nachfrage hoch ist. Das gilt umso mehr, weil durch das Aufkommen von KI-Systemen und GEO die Bekanntheit von SEO und deren Nutzen bei immer mehr Unternehmen steigt.
2. Neue und komplexe Aufgaben für SEOs
Das Optimieren von Titeln und Überschriften und ein bisschen technische SEO reichen schon längst nicht mehr aus, um in der Suche erfolgreich zu sein. Heute geht es darum, Konkurrenzvergleiche anzustellen, Inhalte mit maximalem Mehrwert für die Kunden zu bieten und sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen, der nicht ohne Weiteres von den Wettbewerbern einzuholen ist. Dazu gehören zum Beispiel eine besondere User Experience sowie eine umfassende Expertise im Fachbereich, die nach außen sichtbar gemacht werden muss. SEOs sind heute ein Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg. Das bedeutet aber auch: Wer heute neu als SEO einsteigt, muss zunächst einmal viel Erfahrung sammeln und aufbauen, um sich im harten Wettbewerb behaupten zu können.
3. SEO und GEO rücken zusammen
GEO, also die Optimierung für die KI-Suche, ist eines der wichtigsten Themen derzeit im Bereich der SEO. Hier herrscht eine wahre Goldgräberstimmung. Angefangen von immer neuen Tools, die per Vibe Coding mit wenig Aufwand erstellt wurden und die versprechen, die Sichtbarkeit von Marken und Websites in der KI zu messen, bis hin zu neuen Akteuren, die auf den Markt drängen und große Versprechungen machen, ohne jemals Erfahrungen in SEO-Projekten gesammelt zu haben. Das sorgt für Verunsicherung bei vielen bestehenden und potenziellen Kunden.
Dabei ist es wichtig, dass SEOs die neuen Anforderungen und Möglichkeiten der KI in ihr Leistungsspektrum aufnehmen und darauf achten, dass die KI-Optimierungen nicht zu Lasten der Sichtbarkeit in der klassischen Suche bzw. speziell in Google gehen. Wenn zum Beispiel noch vor kurzer Zeit von manchen GEOs empfohlen wurde, Listicles für mehr Sichtbarkeit zu erstellen, hat sich schnell gezeigt, dass Google gegen solche Ansätze vorgeht und die betreffenden Websites in der Suche abstraft. Das bedeutet: SEO und GEO gehören zusammen und müssen Hand in Hand gehen.
Wie geht es weiter?
Klar ist: Unternehmen und Marken wollen weiter sichtbar sein, ganz gleich, welche Plattform gerade aktuell ist. Die Aufgabe von SEOs wird es weiter sein, die Unternehmen dabei zu unterstützen und die aktuellen Möglichkeiten aufzuzeigen. Wettbewerb und technische Vielfalt sowie die Zahl der Plattformen werden weiter steigen. Demnentsprechend nehmen die Aufgaben für SEOs weiter zu. Wer hier auf der Höhe der Technik bleibt und über genügend Erfahrung verfügt, muss sich um die Zukunft keine Sorgen machen.
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