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SEO-News

Viele KI-Suchen haben ein Spam-Problem - Google dagegen kaum

Christian Kunz
04. August 2026
Zuletzt aktualisiert: 04. August 2026
KI-Sichtbarkeit

Bild KI-generiert

In vielen KI-Suchen werden Spam-Websites zitiert sowie solche Websites, die keinen organischen Suche-Traffic haben. Bei Google ist das laut einer aktuellen Untersuchung kaum der Fall.

 

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Spam-Websites sind insbesondere für KI-Plattformen wie ChatGPT oder Microsoft Copilot ein enormes Problem. Das zeigen aktuelle Untersuchungen von Ahrefs. ChatGPT zitierte dabei im vergangenen Monat 80 Spam-Websites. Bei Perplexity waren es 33, beim Microsoft Copilot sogar 122. Google zeigte dagegen in den AI Overviews keine einzige Spam-Website an.

Um die Ergebnisse zu ermitteln, wurden mithilfe des Ahrefs Brand Radar die 1000 am häufigsten zitierten Websites je Plattform innerhalb der letzten sechs Monate untersucht.

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Eine weitere Erkenntnis dabei: Unter den am häufigsten zitierten Websites befinden sich bei ChatGPT, Microsoft Copilot und Perplexity viele komplett ohne traditionellen Suche-Traffic. Unter den 1.000 häufigsten Domains waren dies bei ChatGPT etwa 50, beim Copilot rund 90 und bei Perplexity um die 40. Auch hier lag der Wert bei Google zuletzt bei Null.

 

 

Auch wenn fehlender Suche-Traffic für sich genommen noch kein Beleg für Spam ist, ist es immerhin ein starkes Indiz. Um den Spam-Charakter zu prüfen, schauten sich die Autoren der Untersuchung die betreffenden Websites genauer an und stießen auf Merkmale wie:

  • Fake-Autoren oder fehlende Autorenangaben
  • Tausende KI-generierte Artikel ohne klar umrissenes Thema
  • Onlineshops, die mit mehr als 100.000 Produkten beladen sind

Die Ergebnisse zeigen allerdings auch: Man muss nicht zwingend in der klassischen Suche präsent sein, um in ChatGPT, Perplexity und Co. zu ranken. Für Google selbst (AI Overviews und den AI Mode) gilt das dagegen nicht. Nur weil eine Website vorübergehend in den KI-Ergebnissen erwähnt wird, heißt, das aber nicht, dass es so bleibt. Es wäre also fahrlässig, für kurzfristige Sichtbarkeit bestehende SEO Best Practices zu vernachlässigen.

Christian Kunz

Von Christian Kunz

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