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PatentEin Patent dokumentiert eine Möglichkeit, wie Google Webseiten mit niedriger Qualität erkennen kann. Das beschriebene System bewertet die Ressourcen, von denen die eingehenden Links einer Webseite stammen, und teilt diese in verschiedene Kategorien ein. Sobald es zu viele Ressourcen in den schlecht bewerteten Kategorien gibt, droht eine Herabstufung.

Google verfügt über zahlreiche Mittel, die Qualität von Webseiten zu bewerten. Dazu zählen neben inhaltsrelevanten Faktoren wie der Einzigartigkeit von Texten, der Art der Gliederung oder der Informationstiefe auch technische Kriterien: Wie schnell lädt die Seite, wie ist die Darstellung auf mobilen Geräten etc.

Eine dritte Gruppe von Faktoren für die Qualitätsbewertung von Webseiten sind die eingehenden Links. Und genau hier setzt ein Google-Patent aus dem Jahr 2012 an: Es beschreibt, wie die Ressourcen, von denen die engehenden Links einer Webseite stammen, nach verschiedenen Kategorien je nach Wertigkeit gruppiert werden. Je mehr Ressourcen dabei in niedrigerwertige Kategorien fallen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Webseite, auf welche die Links verweisen, selbst eine niedrige Qualität zugeschrieben und diese entsprechend abgewertet wird.

 

Verlinkende Seiten bestimmen die Qualität

Wie dem Patent zu entnehmen ist, durchlaufen die verlinkenden Ressourcen zunächst einen Prüfprozess, der in der folgenden Grafik dargestellt ist:Bewertung der Webseitenqualität anhand von Links Zunächst erfolgt eine Auswahl von potentiellen Ressourcen (Webseiten oder Bereiche von Webseiten ), die auf die zu bewertende Seite verlinken. Als nächster Schritt werden solche Links aussortiert, die von "Boilerplates" stammen - hier geht es um feste und wiederkehrende Seitenelemente wie Footer oder Navigaionsleisten. Danach werden noch solche Links herausgefiltert, die redundant, also mehrfach vorhanden sind.

Der Rest der verbleibenden Links wird dann klassifiziert und in Kategorien sortiert, die sich nach Wertigkeit unterscheiden. Zuletzt wird betrachtet, wieviele Links pro Qualitätskategorie gefunden wurden. Anhand dieser Verteilung erfolgt dann die Bewertung der Webseite.

 

Fazit: Footer- und ähnliche Links vermeiden

Die Bewertung der eingehenden Links als Grundlage für die Bewertung von Webseiten ist nichts Neues, doch zeigt das Patent etwas detaillierter, wie Google dabei vorgehen könnte. Insbesondere fällt dabei die negative Bewertung von Footer-Links und ähnlichen auf. Zwar werden diese laut dem Patent nur ausgefiltert. Möglich ist jedoch auch, dass bereits das Bestehen solcher Links negative Auswirkungen auf die Ziel-Webseiten hat. Daher ist es ratsam, das Linkprofil auf derartige Links zu überprüfen und diese ggf. entfernen zu lassen.

 

Hier geht es zum Patent.

 

Titelbild © aurora - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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