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IndexierungObwohl Google erklärt hat, dass versteckte Inhalte hinter Akkordeons oder Tabs inzwischen genauso gewertet werden wie andere Inhalte auf einer Seite, scheint es noch Unterschiede zu geben. Ein Versuch hat gezeigt, dass die sofortige Anzeige von Inhalten, die zuvor hinter einem Tab versteckt waren, zu mehr organischem Traffic führte.

Früher galt die Regel: Inhalte, die auf einer Webseite nicht sofort sichtbar und zum Beispiel hinter einem Tab oder einem Akkordeon verborgen sind, haben für die Suche ein geringeres Gewicht als Inhalte, die sofort sichtbar sind.

Das änderte sich im Zusammenhang mit der Einführung von Mobile First: Seither fließen solche Inhalte in gleicher Weise in die Wertung ein. Das zumindest teilte Google mit und bestätigte das auch mehrfach. Der Grund ist einleuchtend: Mobile Websites und Repsonsive Design stellen besondere Herausforderungen an das Layout der Seiten. Techniken, die Platz sparen, wie zum Beispiel Akkordeons, können zu einer übersichtlicheren Seitengestaltung beitragen. Warum also sollte Google dies durch eine geringere Wertung der betreffenden Inhalte bestrafen?

Anscheinend kann es aber noch immer passieren, dass versteckte Inhalte weniger zählen als sofort sichtbare Inhalte, und das sowohl in der mobilen als auch in der Desktop-Darstellung. Das zeigt ein aktueller Versuch. In einem Split Test wurden Inhalte, die zuvor hinter einem Tab oder Akkordeon verborgen waren, so eingebunden, dass sie sofort sichtbar waren. Dabei handelte es sich um Angaben zum Nährwert und Zutaten von Lebensmitteln.

 

Google: Versuch mit versteckten vs. sofort sichtbaren Inhalten

Bild: searchpilot.com

 

Das Ergebnis: Das sofortige Anzeigen der Inhalte führte zu einem Anstieg der organischen Sessions um 12 Prozent. Dabei war der Effekt in der mobilen Suche sogar noch stärker ausgeprägt als auf dem Desktop.

Wie es aussieht, gibt es also noch immer zumindest in bestimmten Fällen Unterschiede je nach Art der Einbindung der Inhalte. Zu empfehlen ist daher, eigene Tests durchzuführen, um zu erkennen, ob der Effekt für die eigene Website besteht.

Bei der Implementierung von Inhalten in einem Akkordeon oder hinter Tabs muss beachtet werden, dass die Inhalte beim Laden der Website gleich mitgeladen werden. Wenn die Inhalte dagegen erst nach einem Klick oder einer anderen Nutzerinteraktion geladen werden, sind sie für Google nicht sichtbar.

 

Titelbild: Copyright Justin - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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