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Google Suchefeld

Suchergebnisse mit einem oder mehreren Bildern, den sogenannten Image Thumbnails, können die Chancen auf Klicks erhöhen. Damit Google eines oder noch besser mehrere der kleinen Bilder anzeigt, muss einiges beachtet werden.

 

Google ergänzt inzwischen viele Suchergebnisse um kleine Bilder. Diese sogenannten Image Thumbnails treten laut Zahlen von RankRanger bei etwa 60 Prozent der Suchanfragen auf. Durchschnittlich sind etwa sechs Suchergebnisse mit einem oder mehreren Thumbnails versehen:

 

Image Thumbnails: Verteilung auf den Suchergebnisseiten von Google - RankRanger

 

Image Thumbnails kommen in verschiedenen Varianten vor: als Single Image Thumbnail und als Multi Image Thumbnail.

 

Google Image Thumbnails: verschiedene Formen

 

Der Vorteil von Suchergebnissen mit Image Thumbnail liegt auf der Hand: Sie sind auffälliger und bieten damit bessere Chancen auf Klicks. Doch nicht alle Webseiten sind qualifiziert für Image Thumbnails. Aufgrund des inzwischen hohen Anteils von Suchergebnissen mit Image Thumbnail sind Webseiten ohne ein solches Ergebnis im Nachteil.

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Damit Google ein Single Image Thumbnail oder besser noch ein Multi Image Thumbnail anzeigt, müssen verschiedene Voraussetzungen gegeben sein. Sehr schön zusammengefasst hat dies SEO Brodie Clark in einem Thread auf Twitter. Er konzentriert sich dabei auf die besonders auffälligen Multi Image Thumbnails und auf E-Commerce-Websites und Onlineshops. Doch auch für andere Arten von Websites können Image Thumbnails in den Suchergebnissen von Vorteil sein.

Mögliche Gründe, warum Google kein Multi Image Thumbnail für ein Suchergebnis ausspielt

Laut Brodie Clark gibt es drei Hauptgründe, die eine Darstellung von Multi Image Thumbnails verhindern können:

  1. Probleme mit den Rankings
  2. Probleme mit der Vorschau (Preview)
  3. Probleme mit der Indexierung.

Um zu prüfen, ob eine Seite für die Anzeige von Multi Image Thumbnails qualifiziert ist und ob andere Probleme vorliegen, kann man eine Site-Abfrage für die betreffende URL durchführen. Erscheint dort zum Beispiel ein Snippet ohne Image Thumbnail, und zeigt Google als separates Ergebnis einen Block mit Multi Image Thumbnails an, dann ist die betreffende Seite derzeit nicht für Multi Image Thumbnails qualifiziert. Weil aber zumindest eine Auswahl von Bildern der Seite indexiert wurde, scheint es ein Problem auf Ebene 2 zu geben (Vorschau / Preview).

 

Google: Test auf Multi Image Thumbnail per Site-Abfrage

 

Es gibt verschiedene Faktoren, die sich laut Brodie Clark als mögliche Ursache für Probleme mit Multi Image Thumbnails ausschließen lassen. Dazu gehören strukturierte Daten und das Content Management System. Beide scheinen in diesem Zusammenhang keine Rolle zu spielen.

Demgegenüber gibt es acht mögliche Gründe, warum Google für eine Seite keine Multi Image Thumbnails anzeigt - siehe dazu auch hier:

  • Probleme durch JavaScript: Werden die Bilder der Seite auch richtig angezeigt, wenn das JavaScript der Seite nicht ausgeführt wird? Dies lässt sich einfach testen, indem man im Browser JavaScript deaktiviert und die Seite lädt. Kommt es hier zu Problemen, kann dies das Ausspielen von Multi Image Thumbnails für die Seite verhindern. Dies wäre dann ein Indexierungsproblem (Ebene 1).
  • Relevanz der Bilder: Hier spielen verschiedene Faktoren hinein. Bilder sollten aussagekräftig und entsprechend eingebunden sein. Einfluss nehmen hier zum Beispiel der umgebende Text, Überschriften und Bildunterschriften. Wenn Google die Bilder als wichtigen und relevanten Bestandteil der Seite ansieht, kann das die Chancen auf eine Anzeige der Bilder im Snippet erhöhen.
  • Qualität der Bilder: Bilder sollten hochwertig und scharf sein. Das ist für Thumbnails besonders wichtig. Nur wenn das Bild in Originalgröße gut dargestellt wird, kann auch eine gute Darstellung als Miniatur gegeben werden. Ist dagegen schon das Original unscharf, wird das umso mehr für das Thumbnail gelten. Idealerweise handelt es sich außerdem um eigene Bilder, die es nicht schon vielfach auf anderen Seiten im Web gibt.
  • Titel des Produkts: Auch dieser hilft Google dabei, die Relevanz der Bilder zu bewerten und sie in einen Zusammenhang mit dem Rest der Seite zu bringen. Außerdem bieten die Produkttitel auf einer Kategorieseite, auf welcher die Produkte erscheinen, eine gute Möglichkeit, für Suchanfragen zu optimieren, für welche die Kategorie rankt. 
  • Anzahl relevanter Bilder: Kann Google aus verschiedenen Bildern auswählen, um die besten davon als Multi Image Thumbnail anzuzeigen? Hier ist laut Brodie Clark eine Anzahl von mindestens acht Bildern empfehlenswert. Dies auch, damit es genügend Bilder gibt, die Google als Multi Image Thumbnail in der Desktop-Suche anzeigen kann.
  • Reihenfolge der Bilder: Hier sollte darauf geachtet werden, die besten und wichtigsten Bilder zuerst anzuzeigen.
  • Kontrast der Bilder zum Hintergrund: Es ist möglich, dass ein zu großer transparenter Bereich in Bildern das Ausspielen von Multi Image Thumbnails verhindern kann, weil der transparente Bereich dort schwarz erscheinen würde.

Fazit

Wenn es um die Darstellung von Multi Image Thumbnails in den Suchergebnissen von Google geht, sollte zunächst einmal geprüft werden, ob eine Seite die technischen und inhaltlichen Voraussetzungen bietet, damit Google die Bilder indexieren und als Vorschau anzeigen kann. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die sich auf das Ausspielen von Multi Image Thumbnails auswirken können. Diese sollten als Checkliste betrachtet und nacheinander geprüft sowie nötigenfalls optimiert werden. Strukturierte Daten und das CMS sind als Einflussfaktoren wohl eher auszuklammern.


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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