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PositionserkennungDas physische Web soll es zukünftig möglich machen, jederzeit mit einer Vielzahl an Geräten in Verbindung zu treten, um Online-Transaktionen durchzuführen. Da die Zahl der verfügbaren Geräte exponentiell ansteigen wird, wird man kaum noch ohne Filterung und Bewertung auskommen können. Google dürfte auch hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Im physischen Web (oder auch "Physical Web")  verfügt so gut wie jedes Gerät über eine eigene URL, über die es seine Dienste zur Verfügung stellen kann. Beispiel: Eine Bushaltestelle liefert die aktuellen Abfahrtzeiten auf das Smartphone. Oder: Beim Betreten eines Ladens werden sofort die aktuellen Sonderangebote ausgespielt. Eine App soll dazu nicht mehr nötig sein.

Google drückt es so aus:

"interaction on demand. People should be able to walk up to any smart device - a vending machine, a poster, a toy, a bus stop, a rental car - and not have to download an app first. Everything should be just a tap away."

Neben einer eindeutigen URL pro Device werden im physischen Web so genannte Beacons verwendet. Diese basieren auf einem Standard namens Bluetooth Low Energy (BLE). Über diese Technik können Devices im Umkreis von etwa 70 Metern erkannt und ihre Entfernung abgeschätzt werden, was wiederum bei der Auswahl passender Devices hilft. Neben BLE gibt es noch zahlreiche weitere Technologien, um die Position eines Devices zu bestimmen: Dazu gehören unter anderem WiFi, Geräusche, Video oder auch Magnetfelder.

 

Ranking für Devices statt für Webseiten

Das physische Web soll mit offenen Standards arbeiten, um möglichst viele Teilnehmer zu gewinnen. Durch die zu erwartenden relativ niedrigen Kosten für die Sendertechnologie pro Smart Device ist mit einem exponentiellen Anwachsen von deren Anzahl zu rechnen, was erstens zu einer nötigen Differenzierung und Bewertung der Dienste führen wird, um das richtige Angebot zu identifizieren, und zweitens die Wahrscheinlichkeit von Spam erhöhen wird.

Google könnte nun für beide Anforderungen eine Lösung bieten, nämlich dadurch, dass es ein Ranking der verschiedenen Smart Devices anbietet - ganz so, wie es derzeit schon für Webseiten der Fall ist. In das Ranking könnten neben der Entfernung zwischen Nutzer und Device verschiedene Einflussfaktoren einfließen wie frühere Transaktionen, der Terminkalender und alles andere, auf das Google Zugriff hat.

Google würde also auch im physischen Web die Funktion eines Torwächters übernehmen, über den ein Großteil der Transaktionen abläuft. Damit aber ein solches Ranking überhaupt möglich ist, benötigt Google einen Index verfügbarer Devices. Beim Aufbau dieses Indexes könnten die Nutzer selbst Google unterstützen, indem bei jeder getätigten Transktion Daten übermittelt werden.

 

Optimierung auch im physischen Web nötig

Zur Verbesserung der Erkennbarkeit von Devices könnte es zukünftig auch dafür semantische Markups geben - ähnlich wie etwa schem.org für Webseiten. Das würde auch Google und anderen Suchmaschinen dabei helfen, die Devices zu kategorisieren und die richtigen Empfehlungen zu liefern.

Für die Anbieter von Smart Devices ändert sich im Grunde nicht viel: Ähnlich zur Optimierung von Webseiten muss zukünftig auch auf eine möglichst hohe Relevanz der Smart Devices geachtet werden. Es ist anzunehmen, dass die dazu eingesetzten Techniken vergleichbar sind mit solchen, die heute schon bei der Suchmaschinenoptmierung zum Einsatz kommen. Dazu gehören die Verwendung von Markups, die technische Optimierung und die Orientierung an Qualitätsrichtlinien, die von den Suchediensten vorgegeben werden. Dazu wird mit ziemlicher Sicherheit auch Google gehören.


Siehe dazu auch den sehr interessanten Beitrag auf Moz.

 

Bild © Coloures-pic - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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