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Google nutzt Core Search Signals auch für KI-Antworten

Christian Kunz
11. Januar 2026
Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2026
Google AI Mode

Google verwendet bei der Auswahl von Quellen für die KI-Antworten die wichtigsten Signale aus der Suche. Das hat jetzt Robby Stein, Vice President Search bei Google, in einem Interview bestätigt.

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Im CNN Podcast “Terms of Service” erklärte Stein, dass sich die Art und Weise, wie Nutzer Informationen suchen, grundlegend verändert habe. Während früher vor allem Schlagworte in das Suchfeld eingegeben wurden, formulieren Menschen heute zunehmend vollständige Sätze und stellen sehr spezifische Fragen aus dem Kontext heraus. Google habe beobachtet, dass die Länge der Suchanfragen deutlich zugenommen habe, weil Nutzer versuchen würden, auch für komplizierte Probleme wie etwa die Entfernung alter Flecken ohne bestimmte Hausmittel Lösungen zu finden.

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Zum Beantworten solcher Fragen verwende Google die AI Overviews. Diese erscheinen allerdings nicht bei jeder Anfrage, sondern das System wäge ab, wann eine KI-generierte Antwort tatsächlich hilfreich ist. Bei simplen Navigationssuchen wie etwa der Suche nach einer bekannten Person würden Nutzer weiterhin direkte Links und Fakten bevorzugen. Deshalb bleibe die KI dort im Hintergrund. Ziel sei es, nur dann eine KI-Antwort zu liefern, wenn die Komplexität der Frage dies rechtfertige und Nutzerinteraktionen zeigen würden, dass dies einen Mehrwert biete.

Core Search Signals werden auch für KI-Antworten genutzt

Google habe laut Stein alle Core Search Signals in die neuen KI-Erfahrungen integriert. Das bedeutet konkret:

  • Nutzung historischer Daten: Wenn die KI Zusammenfassungen erstellt oder Empfehlungen gibt, greife sie auf Informationen und Links zurück, die sich in der Vergangenheit bei ähnlichen Fragen bereits als besonders hilfreich für Nutzer erwiesen haben.
  • Qualitätsfilter: Diese Integration ermögliche es der KI, auf Googles inzwischen 25-jährige Erfahrung zurückzugreifen, um zu beurteilen, welche Informationen vertrauenswürdig und nützlich sind und welche eher als Spam oder problematisch einzustufen sind.
  • Vermeidung von Fehlern: Durch die Nutzung dieser etablierten Signale versuche Google sicherzustellen, dass die KI auf verlässliche Quellen verlinkt, anstatt Informationen völlig frei zu generieren, was die Genauigkeit und Qualität der Antworten erhöhen soll.

Webseiten sollen weiter Vorrang haben, wenn sie die bessere Antwort liefern

Während Gemini als kreativer Partner und Assistent fungiere, etwa um Bilder zu generieren, Tabellen zu analysieren oder Code zu schreiben, bleibe der Kern von Google Search die Informationsbeschaffung.

Google sehe sich primär als Informationsprodukt, das Menschen dabei helfe, vertrauenswürdige Antworten zu finden und Entscheidungen zu treffen. KI werde dabei als Werkzeug verstanden, um diesen Zugang zu Informationen zu erleichtern, nicht als Selbstzweck. Wenn eine klassische Webseite die bessere Antwort liefere als eine KI, solle diese auch weiterhin Vorrang haben.

Werbung wird es auch in den KI-Antworten geben

Auch im Zeitalter der KI-Suche werde Werbung ein Bestandteil des Geschäftsmodells bleiben. Stein erklärte, dass Anzeigen auch in den KI-basierten Übersichten erscheinen können, jedoch nur dann, wenn sie im Kontext der Anfrage als hilfreich erachtet werden. Dabei gelte weiterhin der Grundsatz der Transparenz: Gesponserte Inhalte würden eindeutig als solche gekennzeichnet, damit Nutzer zwischen organischen Informationen und Werbung unterscheiden können.

Christian Kunz

Von Christian Kunz

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