DeepMind: 50 Prozent Wahrscheinlichkeit für AGI noch in diesem Jahrzehnt
Google DeepMind CEO Demis Hassabis rechnet mit einer 50prozentigen Chance, AGI noch in diesem Jahrzehnt zu erreichen.
Bei einer Diskussion auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sprachen Anthropic CEO Dario Amodei und Demis Hassabis, CEO von Google DeepMind, über die mögliche Entwicklung einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI).
Dario Amodei hält an seiner Prognose fest, dass es bis 2026 oder 2027 Modelle geben könnte, die Aufgaben auf dem Niveau eines Nobelpreisträgers erledigen. Er glaubt, dass wir möglicherweise nur noch 6 bis 12 Monate davon entfernt sind, dass KI-Modelle den Großteil der KI-Forschung und des Programmierens selbst übernehmen. Die Entwicklung erfolge möglicherweise schneller, als viele erwarten, getrieben durch die Fähigkeit der KI, Code zu schreiben und Forschung zu beschleunigen.
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Demis Hassabis zeigte sich etwas vorsichtiger und blieb bei seiner Einschätzung einer 50-prozentigen Chance für AGI bis zum Ende des Jahrzehnts. Er argumentierte, dass Bereiche wie Mathematik und Programmieren leichter zu automatisieren seien, weil Ergebnisse verifizierbar seien. Naturwissenschaften seien jedoch schwieriger, weil Hypothesen experimentell getestet werden müssten. Zudem würden noch Fähigkeiten wie echte wissenschaftliche Kreativität und das eigenständige Aufstellen von Hypothesen fehlen.
Beide Experten sind sich einig, dass der kritische Indikator für den Durchbruch das sogenannte "Schließen der Schleife" ("The Loop") sei, also der Moment, in dem KI-Systeme damit beginnen, selbstständig bessere KI-Systeme zu entwickeln.
Hassabis wies darauf hin, dass es noch unklar sei, ob dieser Kreislauf ohne menschliches Zutun vollständig geschlossen werden könne, insbesondere wenn Hardware und Robotik involviert seien.

























