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Google-PenaltyWer strukturierte Daten falsch oder missbräuchlich einsetzt, der läuft Gefahr, von Google abgestraft zu werden. Worauf beim Einsatz strukturierter Daten geachtet werden muss und was im Fall einer Penalty zu tun ist, zeigt der folgende Beitrag.

Strukturierte Daten helfen den Suchmaschinen dabei, die Inhalte der Webseiten besser zu verstehen. Mit strukturierten Daten lassen sich zum Beispiel Veranstaltungen, Orte oder Personen kennzeichnen. Auch für die Auszeichnung der Seitennavigation lassen sich strukturierte Daten verwenden.

Googe und Co. können die Daten dann den entsprechenden Kategorien bzw. Entitäten zuordnen und zueinander in Beziehung setzen. Die erweiterten Informationen werden dann für die Darstellung in den Suchergebnissen verwendet. Google beispielsweise nutzt strukturierte Daten für den Knowledge Graph und auch für die erweiterte Darstellung in Rich Snippets.

 

Anreiz zum Missbrauch strukturierter Daten ist groß

Klar, dass die Verwendung strukturierter Daten auch einen Anreiz zum Missbrauch bietet, denn wer wollte nicht, dass die eigenen Snippets hervorgehoben werden und damit mehr Klicks anziehen als die Snippets der Konkurrenz. Beispiel: die Bewertung. Kaum hatte Google die Ausspielung der Sternchen in den Snippets eingeführt, schon gab es unzählige Webseiten, auf denen das entsprechende Markup gesetzt war. Als Folge hatte Google Beschränkungen eingeführt und zum Beispiel festgelegt, dass Kategorie- und Listenseiten keine eigenen Bewertungen tragen dürfen (einzelne Produkte auf diesen Seiten aber dagegen schon).

Hat man nun tatsächlich gegen die Google-Richtlinien verstoßen und strukturierte Daten falsch eingesetzt, dann droht eine Google-Penalty. Diese kann verschiedene Formen annehmen: Entweder als manuelle oder algorithmische Abwertung, die sowohl für einzelne Seiten als auch für die komplete Webseite ausgeführt werden kann. Wurde eine Penalty verhängt, dann kann es sein, dass in der Google Search Console eine Nachricht wie diese angezeigt wird:Google-Penalty für strukturierte Daten

 

Penalty für strukturierte Daten vermeiden

Spätestens dann wird es Zeit, sich um die Behebung der Fehler zu kümmern. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollte man die folgenden Schritte ausführen:

  • Überprüfen der aktuellen Google-Richtlinien für strukturierte Daten, die es hier und hier zu finden gibt.
  • Verwenden des Structured Data Testing Tools
  • Überprüfen der strukturierten Daten in der Google Search Console (vormals Google Webmaster Tools)Google Webmaster Tools: strukturierte Daten

 

Solte bereits eine Penalty vorliegen, so müssen die gennanten Schritte ebenfalls durchgeführt werden. Nachdem die gefundenen Fehler gefunden wurden, ist anschließend ein Reconsideration Request an Google zu stellen, damit die Penaly nach erfolgreicher Überprüfung dann hoffentlich entfernt wird.

 

Fazit

Google hat in der Vergangenheit stark auf den Einsatz strukturierter Daten hingewirkt, denn es braucht diese Daten zum besseren Verständnis von Webseiten. Gleichzeitg liegt die Schwelle zum Missbrauch recht niedrig. Das entsprechende Markup ist schnell ergänzt, und der Erfolg zeigt sich meist recht schnell. Google muss nun gegensteuern und bedient sich mit Penalties bewährter Mittel. Es ist Zeit, sich über den Einsatz strukturierter Daten auf der eigenen Webseite Gedanken zu machen und alles auf seine Richtigkeit zu überprüfen.

 

Vielen Dank an Search Engine Land für die Inspiration zu diesem Beitrag.

 

 

Titelbild © giromin - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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