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FacebookMark Zuckerberg hatte gestern in einer öffentlichen Fragerund zum Thema Dislike-Button Stellung genommen. Viele legten seine Aussage so aus, als würde es diesen Button bald geben. Wer jedoch genau hingehört hat, hat erkannt, dass Zuckerberg sehr wahrscheinlich etwas anderes gemeint hat.

Die Diskussion um einen "Dislike"-Button auf Facebook gibt es schon fast so lange wie das soziale Netzwerk selbst. Man erlebt immer wieder Fälle, in denen das Drücken des "Gefällt mir"-Buttons nicht angemessen scheint, wie etwa bei Nachrichten über Katastrophen oder über andere persönliche Schicksale. Doch wie kann man hier seine Empathie ausdrücken, so dass es richtig verstanden wird? Meist blieb dazu nur die Kommentar-Funktion oder das Teilen mit entsprechenden Anmerkungen.

Mit einem Dislike-Button wäre es auch möglich, eine negative Zustimmung zum Ausdruck zu bringen. Gestern äußerte sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zu diesem Thema, und was er sagte, lässt sich tatsächlich zunächst einmal so verstehen, dass das gute alte "Gefällt mir" einen Gegenspieler erhalten soll:

"Often people tell us that they don't feel comfortable pressling 'Like'. [...] I think that giving people the power to do that in more ways and more emotions would be powerful. We're going to figure out the right way to do it."

Die entscheidende Aussage ist jedoch die, dass die neue Funktion eine "force for good and not for bad and demeaning the posts of others" sein soll. Es soll also ausgeschlossen werden, dass durch die neue Funktion andere schlechtgemacht oder erniedrigt werden können.

Diese Aussage lässt einen reinen Dislike-Button eher unwahrscheinlich erscheinen, denn er wäre in der Tat dazu geeignet, die Posts von anderen und auch andere Personen direkt anzugreifen, nämlich dann, wenn sich diese immer mit einer großen Zahl von negativen Bewertungen ihrer Posts konfrontiert sähen.

Stattdessen ist eher die Entwicklung eines Empathie-Buttons wahrscheinlich. Dieser könnte zum Beispiel "I'm sorry" oder "Tut mir leid" heißen. Zudem wäre es möglich, einen solchen Button zusätzlich zum "Gefällt mir" anzuzeigen. Damit könnte man klarstellen, dass man den Post wertschätzt und gleichzeitig das eigene Bedauern zum Ausdruck bringen.

Zum Erkennen der Posts, die einen solchen "Sorry"-Button erhalten sollen, kann Facebook aus verschiedene Möglichkeiten auswählen. Angefangen von einer simplen Whitelist mit Signalwörtern wie "Tod", "gestorben", "krank", "Unglück" etc. stehen dem Unternehmen auch weit ausgefeiltere Techniken zur Verfügung. Hier könnten maschinelles Lernen und Sentiment-Analysen zum Einsatz kommen, um den Hintergrund und die Grundstimmung von Posts zu beurteilen.

Eines scheint nach der Aussage von Zuckerberg zumindest weiterhin klar zu sein: Es wird bei Facebook keinen Dislike-Button geben - weder heute noch in Zukunft. Zumindest so lange, wie Mark Zuckerberg die Geschicke des Unternehmens leitet.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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