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BildersucheWer Bilder per Instagram in seine Website einbindet, statt die direkt Bilder im HTML-Code zu verlinken, riskiert Verluste in der Bildersuche, denn Google kann die Bilder dann nicht mehr von der Website indexieren.

Vorsicht ist geboten beim Einbinden von Bildern in eine Website per Instagram. In einem aktuellen Fall hat dies zu einem deutlichen Rückgang der Klicks aus der Google-Bildersuche geführt. Im Webmaster-Hangout vom 9. August hatte ein Nutzer erklärt, er habe Bilder statt wie zuvor direkt im HTML per Instagram eingebunden. Dadurch habe die Zahl der Klicks aus der Bildersuche um mehr als 40 Prozent abgenommen.

Johannes Müller führte daraufhin einen Test durch und setzte selbst eine Seite auf, in die er Bilder per Instagram einband. Dabei stellte er fest, dass Google die Bilder zwar crawlen kann. Das zeigte zum Beispiel ein Test mit Googles Mobile Friendly Test. Eine Hürde beim Indexieren sei aber laut Müller ein IFrame, der bei dieser Art der Einbindung gesetzt werde. Das schaffe eine zusätzliche Barriere zwischen den Bildern und Google.

Am problematischsten sei aber, so Müller, dass innerhalb des von Instagram gesetzten IFrames ein Meta-Tag mit dem Wert "noimageindex" gesetzt werde. Dieses bewirkt, dass die jeweilige Landing Page in der Google-Bildersuche nicht als verweisende Seite angezeigt werden kann.

Laut Müller solle man sich also überlegen, ob man die zusätzlichen Informationen benötigt, die beim Einbinden von Bildern per Instagram verfügbar sind, wie Shares, Likes oder Kommentare, oder ob es wichtiger ist, die eigene Website in der Bildersuche zu platzieren.

Falls man beides wolle, müsse man dies über Umwege anstreben, etwa, indem Bilder auf zwei verschiedene Arten eingebunden werden.

 

Titelbild: Copyright RS-Studios - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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