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Unsicher: Mixed ContentGoogle hat darauf hingewiesen, dass Mixed Content auf Webseiten zukünftig zu Problemen beim Abruf der Seiten durch Google und auch durch die Nutzer führen kann. Google Chrome wird ab Version 79 Mixed Content blockieren.

Mixed Content sind Inhalte und Ressourcen, die unsicher per HTTP geladen werden, auf ansonsten per HTTPS übertragenen Seiten. Wenn zum Beispiel ein Bild auf einer HTTPS-Seite über eine HTTP-URL eingebunden ist, führt das bereits heute schon in modernen Browsern zu einer Sicherheitswarnung.

Google Chrome wird ab Version 79 Mixed Content blockieren. Das hatte Google im Oktober angekündigt. Unsichere Ressourcen werden dabei mit einem "Upgrade" versehen: Chrome wird versuchen, diese per HTTPS zu laden, auch wenn sie per HTTP eingebunden sind.

Webseiten, auf denen Mixed Content enthalten ist, werden zukünftig vielleicht Probleme mit dem Crawlen und Indexieren bekommen. Google hat per Twitter entsprechende Andeutungen gemacht und geschrieben:

"Zukünftige Änderungen könnten die Seite für die Nutzer und für den Googlebot beschädigen."

Alles ist in Ordnung, wenn man nach dem Laden einer Seite im Browser das Icon eines grauen Vorhängeschlosses sieht:

 

Google: Mixed Content könnte bald zum ernsthaften Problem werden

Ob es dadurch auch zu Ranking-Problemen kommen kann, schreibt Google nicht, aber wenn Google eine Seite nicht mehr vollständig abruft, weil Teile der Inhalte unsicher sind, kann dies durchaus Auswirkungen auf die Darstellung in der Suche haben.

Zum Beheben von Mixed Content muss sichergestellt sein, dass alle Ressourcen einer Webseite auf HTTPS umgestellt sind. Dazu gehören Bilder, Videos, CSS, JavaScript.

Als Hoster solcher Dateien, die auch von anderen Websites genutzt werden, solle man gewährleisten, dass diese unter HTTPS laufen und sie idealerweise mit einer Weiterleitung von HTTP auf HTTPS versehen. Das ermöglicht es Chrome, diese im Zweifelsfall selbständig auf HTTPS umzustellen:

 

Google: Tipps zum Vermeiden von Mixed Content

 

Mixed Content auf einer Webseite lässt sich recht einfach aufspüren. Dazu kann man zum Beispiel die Developer Tools von Chrome oder Firefox verwenden. Diese zeigen an, welche Ressourcen beim Laden sicher und welcher unsicher übertragen wurden.

Um größere Websites auf Mixed Content zu überprüfen, kann man auch Tools wie Screaming Frog verwenden. Screaming Frog verfügt zum Beispiel über eine eigene Berichtsfunktion für unsichere Inhalte. Dazu muss man einfach im Menü "Reports" den Punkt "Insecure Content" aufrufen.

 

Titelbild: Copyright wladimir1804 - stock.adobe.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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