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ChromeGoogle plant einschneidende Veränderungen im Chrome-Browser, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. In den kommenden beiden Jahren wird die Unterstützung für Third-party Cookies auslaufen. Zudem wird der vom Browser übertragene User Agent eingefroren, um das Identifizieren von Nutzern zu erschweren.

Google meint es ernst mit dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer - zumindest im Hinblick auf den Chrome-Browser. Obwohl Google selbst aufgrund seines Anzeigengeschäfts weiterhin auf Nutzerdaten angewiesen sein wird, haben es andere Anbieter zukünftig schwerer, an solche Daten zu gelangen. Das liegt an zwei Änderungen, die in nächster Zeit anstehen:

  • Wegfall der Unterstützung von Third-party Cookies
  • Einfrieren des User Agents

Third-party Cookies ermöglichen das Erkennen von Nutzern über Geräte- und Websitegrenzen hinweg. So kann zum Beispiel erkannt werden, ob ein Nutzer auf Website A auf eine bestimmte Anzeige geklickt hat, um ihm dann auf Website B passende Werbung anzuzeigen.

Innerhalb der nächsten beiden Jahre soll die Unterstützung für diese Cookies in Chrome auslaufen. Laut einem leitenden Mitarbeiter der Chrome-Entwicklung, Justin Schuh, soll es für eine Website nicht mehr möglich sein, Nutzer über verschiedene Visits hinweg zu indentifizieren oder zu tracken. Die Zeitspanne von zwei Jahren zu nennen sei nötig, um wirklich Fortschritte zu machen.

Doch nicht nur Cookies werden eingesetzt, um Nutzer zu identifizieren. Dazu wird auch das sogenannte Fingerprinting verwendet. Dabei werden verschiedene Merkmale wie zum Beispiel der vom Browser übertragene User Agent genutzt, um einzelne Nutzer zuordnen zu können.

Um das Fingerprinting zu erschweren, wird der User Agent bei zukünftigen Chrome-Versionen eingefroren:

  • Chrome 81 (Mitte März 2020): Es sollen Warnungen in der Chrome-Konsole erscheinen, wenn eine Website aufgerufen wird, die den User Agent ausliest. Auf diese Weise können Entwickler ihren Website-Code anpassen.
  • Chrome 83 (Juni 2020): Der User Agnent-String wird eingefroren. Das angezeigte Betriebssystem wird vereinheitlicht.
  • Chrome 85 (September 2020): User Agent und Betriebssystem werden zu einem gemeinsamen Wert für Desktop-Browser zusammengefasst. Das gilt auch für mobile Kombinationen aus Betriebssystem und Gerät.

Diese Schritte gehören zu Googles "Privacy Sandbox Ideas" - einer Sammlung von Vorschlägen, die aus verschiedenen Standards und Technologien besteht und die das Ziel haben, Online-Unternehmen im Umgang mit der Privatsphäre zu unterstützen.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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