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GoogleplexShared Hosting muss kein Nachteil für eine Website sein. Nicht einmal dann, wenn sich eine Website die IP-Adresse mit Spam-Websites teilt, muss es negative Folgen für die Suche geben.

Die meisten Websites, vor allem kleinere, liegen auf Servern, auf denen sich viele Websites befinden. Der Vorteil des Shared Hostings: Es kostet weniger. Der Nachteil ist, dass die Leistung des Servers und damit auch die der Website von den anderen Websites und deren Nutzung abhängt.

Doch muss Shared Hosting für eine Website Nachteile in der Suche bedeuten? Das ist zumindest laut John Müller nicht der Fall. Er reagierte auf eine Studie, in welcher Websites für ausgedachte Keywords neu angelegt wurden, um den Effekt der Art des Hostings auf die Rankings zu zeigen. Nach der Studie schnitten Websites auf billigen Shared Servern schlechter ab, was den Verlauf ihrer Rankings mit der Zeit betrifft.

Müller schrieb daraufhin, Ergebnisse für künstliche Keywords und Websites seien nie repräsenativ für die Suche. Es handele sich zwar um ein tolles Experiment, doch würden die Daten nichts bringen. Zudem handele es sich bei dem in der Studie ebenfalls genutzten Amazon Web Services (AWS) ebenfalls um Shared Hosting:

 

Google: Ergebnisse künstlicher Websites und Keywords nicht übertragbar auf die Suche

 

Google: 'Website dort hosten, wo es am sinnvollsten ist'

 

Es gebe aber viele Gründe, ein gutes Hosting zu bevorzugen und eine gute, schnelle und stabile Website zu betreiben. Die Rankings sollten aber nicht entscheidend dafür sein, sondern die Nutzer:

 

Google: gute Gründe für gutes Hosting

 

Shared IPs schaden normalerweise nicht, so Müller weiter. Das sehe man auch auf der Plattform "Blogger", auf der es gute und schlechte Websites gebe, welche sich IP-Adressen teilen:

 

Google: Shared IPs schaden normalerweise nicht

 

Eine sogenannte Bad Neighbourhood entsteht dann, wenn sich gute Websites einen Server mit schlechten Websites teilen. Doch selbst dann ist das nur selten ein Problem für die guten Websites, was die Suche betrifft. John Müller hatte bereits im März dieses Jahres erklärt, dass es hier nur in Extremfällen zu negativen Auswirkungen kommen kann, in denen sich zum Beispiel eine gute Website einen Server mit 9000 Spam-Websites teilt.

Bei der Auswahl des Hosting-Anbieters sollte also vor allem darauf geachtet werden, dass ein sicherer und performanter Betrieb gewährleistet ist und dass der Kundeservice kompetent und gut erreichbar ist. Ob ein eigener Server oder Shared Hosting besser geeignet ist, entscheidet sich vor allem nach den Ansprüchen an die Performance und die Flexibilität sowie durch die Fähigkeiten, einen eigenen Server aufsetzen und betreiben zu können, weniger aber im Hinblick auf die Suche.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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