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GoogleplexGoogle sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, Websites mit gefährlichen Falschinformationen besser zu behandeln als Websites, die gegen die Link-Richtlinien verstoßen. Google wehrt sich dagegen.

Immer wieder findet man in den Suchergebnissen von Google Seiten, auf denen Falschinformationen publiziert werden. Solche Fake News können gefährlich sein - insbesondere dann, wenn es um Fragen der Gesundheit geht. Google geht zwar gegen solche Inhalte vor, und das besonders in sensiblen Branchen wie Gesundheit oder Finanzen, doch genügt das? Immerhin bleiben die Ergebnisse oftmals im Index und erhalten lediglich schlechtere Rankings.

Websites, die zum Beispiel wegen unnatürlicher Links oder anderer Verstöße gegen Googles Webmaster-Richtlinien eine manuelle Maßnahme erhalten, werden zumindest in bestimmten Fällen komplett aus dem Index entfernt.

Ist dieses Vorgehen verhältnismäßig? SEO John Hall hat sich darüber beklagt, dass Google Fehlinformationen zu COVID19 im Index belasse, Websites mit gekauften Links aber komplett deindexiere:

 

Vorwurf: Warum nimmt man Websites mit gekauften Links aus dem Index, während Seiten mit Fehlinformationen im Index bleiben

 

Danny Sullivan von Google entgegnete, nur weil etwas indexiert sei, müsse es nicht ranken. Google investiere viel, um hilfreiche und maßgebliche Informationen anzuzeigen. In diesem Zusammenhang verwies er auf einen Beitrag von Google mit dem Titel "How Google delivers reliable information in Search".

 

Google: Nur weil etwas indexiert ist, heißt das nicht, dass es auch ranken muss

 

Auf die Frage, warum Google härter gegen Websites mit gekauften Links vorgehe als gegen solche mit Falschinformationen, entgegnete Sullivan, wer versuche, die Relevanz von Seiten künstlich zu erhöhen, werde nicht belohnt. Wer Falschinformationen veröffentliche, erhalte keine guten Rankings.

 

Google: Wer die Relevanz von Seiten künstlich erhöht, wird nicht belohnt

 

John Müller ergänzte, es gebe verschiedene Gründe, warum Websites bzw. Seiten ranken können. Er bekomme immer wieder Anfragen, die sich um die Ladezeit, die User Experience, Schreibfehler oder verborgenen Text drehen. Auch gebe es Dinge, welche Googles Systeme noch nicht erfasst hätten.

Auch wenn Spam-Techniken eingesetzt würden, sollten Websites erst dann aus der Suche entfernt werden, wenn sie absolut keinen Mehwert bieten würden. Die Menschen würden manche Dinge missverstehen und würden auf die falschen Ratschläge hören, aber ihre Websites und Unternehmen seien nach wie vor hilfreich:

 

Google entfernt Seiten nicht komplett aus dem Index, solange sie einen kleinen Mehrwert bieten

 

Nach dieser Aussage müsste Google also Websites mit gekauften Links oder anderen Verstößen gegen die Webmaster-Richtlinien im Index belassen, wenn sie einen auch nur minimalen Mehrwert bieten.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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