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JavaScript-EntwicklungObwohl Google inzwischen das JavaScript auf Webseiten normalerweise ausführen kann, gibt es immer wieder Fälle, in denen das nicht funktioniert. Woran es liegen kann, wenn Google Probleme mit dem JavaScript auf Webseiten hat, erklärte John Müller in einem Webmaster-Hangout.

Früher war es so, dass Google Inhalte, die per JavaScript erzeugt wurden, nicht erkennen konnte. Seit mehreren Jahren aber ist Google in der Lage, das JavaScript auf Webseiten auszuführen und die so erzeugten Inhalte zu indexieren.

Allerdings klappt das nicht immer: Manchmal scheitert Google beim Rendern von JavaScript-Seiten. Ein Grund dafür kann das Blockieren der JavaScript-Dateien per robots.txt sein. Doch es gibt weitere mögliche Ursachen, die John Müller in den Google Search Central SEO Office Hours vom 3. September zusammengefasst hat.

Häufig gebe es einen Zusammenhang mit der Renderinggeschwindigkeit. Wenn die JavaScript-Requests und die Antworten der APIs so gestaltet seien, dass sie Session-IDs verwenden, können sie nicht im Cache abgelegt werden. Problematisch sei alles, was zum Rendern einer Seite viele Ressourcen in Anspruch nehme.

Wenn er solche Probleme in der Vergangenheit untersucht habe, so Müller weiter, dann habe er Tools wie webpagetest.org oder das Wasserfall-Diagramm in den Chrome Developer Tools verwendet und geprüft, ob viel JavaScript benötigte werde, um die Seite zu laden, oder ob es zum Beispiel nur 50 Requests gebe.

Seien aber mehrere Hundert solcher Requests notwendig, dann könne es trotz Cachings einiger Requests ein Timing-Problem geben, was dazu führen könne, dass eine Seite nicht richtig gerendert werden könne.

Bei Problemem mit der Indexierung von JavaScript-Seiten sollte man daher zunächst in dieser Reihenfolge vorgehen:

  1. Suchanfrage bei Google für bestimmte Inhalte stellen, die per JavaScript gerendert werden. Dabei die Ergebnisse auf die betreffende Website per Site-Abfrage eingrenzen.
  2. Testen des Abrufs durch Google zum Beispiel mit dem Mobile Friendly Test oder dem URL Inspection Tool in der Google Search Console
  3. Sicherstellen, dass keine zum Rendern benötigten Ressourcen per robots.txt gesperrt sind
  4. Untersuchen der Request-Anzahl für JavaScript per webpagetest.org oder per URL Inspection Tool
  5. Notfalls eine Reduzierung des zum Rendern nötigen JavaScripts vornehmen.

 

Titelbild: Copyright comzeal - stock.adobe.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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