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AI Overviews mobile

Google reagiert auf die zahlreichen Beispiele falscher und teilweise irritierender Antworten in den AI Overviews und will sie für bestimmte Suchanfragen abschalten.

 


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Pizzakäse mit Klebstoff mischen, Steine zum Wohl der Gesundheit essen und ähnliche Vorschläge erhält man aktuell in den neuen Google AI Overviews, wenn man die richtigen Fragen stellt. Was in manchen Fällen lustig sein mag, kann in anderen Fällen gefährlich sein, und zwar dann, wenn es um existenzielle Fragen wie zum Beispiel zur Gesundheit geht.

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Google hat jetzt auf diese Probleme reagiert und kündigt schnelle Gegenmaßnahmen an. In einem Beitrag auf The Verge wird eine E-Mail der Google Sprecherin Meghann Farnsworth zittiert, in der es heißt, man werde schnell handeln und die AI Overviews für bestimmte Suchanfragen entfernen, wo sich dies mit den Google Content Policies vereinbaren lasse. Zudem werde man die Beispiele für umfassende Verbesserungen der Systeme nutzen, von denen manche bereits ausgerollt wurden.

Für welche Suchanfragen Google die AI Overviews entfernen will, schrieb Farnsworth nicht. Es ist aber davon auszugehen, dass dies vor allem Suchanfragen in den YMYL-Bereichen betreffen wird. Die Abkürzung steht für "Your Money, Your Live" und beschreibt existenzielle Bereiche wie Gesundheit, Medizin, Recht oder Finanzen.

Schon wenige falsche Antworten kosten Vertrauen

Durch die derzeit kursierenden Negativbeispiele entsteht der Eindruck, die KI würde überwiegend falsche Antworten liefern. So ist es jedoch keineswegs. Die Mehrheit der Antworten ist korrekt. Allerdings besteht das Dilemma darin, dass selbst bei einer recht geringen Fehlerquote das Vertrauen in die Antworten verloren geht. 

Im genannten Beitrag auf The Verge wird KI-Experte Gary Marcus zitiert, es sei vergleichsweise einfach, eine Quote von 80 Prozent korrekter Antworten zu erreichen. Bis zum Erreichen von 100 Prozent sei es aber ein weiter Weg.

So bleibt aktuell nur, die KI-Antworten von Google (und auch von anderen Tools) mit Vorsicht zu genießen und immer mit anderen Quellen abzugleichen. Das gilt im Übrigen aber nicht nur für KI-Antworten, sondern für alle Medien und Kanäle.


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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