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NofollowDie Aussagen eines Google-Mitarbeiters zum Umgang der Suchmaschine mit Nofollow-Links könnten das Thema PageRank-Sculpting wieder aktuell werden lassen. Für Google selbst brächte das Setzen von Anreizen für die Verwendung von Nofollow-Links durchaus Vorteile.

PageRank-Sculpting ist eine Technik, bei der man versucht, den Fluss des PageRanks auf Webseiten zu kanalisieren und auf die wichtigsten Links zu konzentrieren. Früher hatte Google die Verteilung des PageRanks auf die ausgehenden Links einer Seite verteilt, die nicht mit "nofollow" markiert waren. Somit war es möglich, durch das gezielte Setzen des "nofollow"-Attributs die unbedeutenden Links abzuwerten und die wichtigsten Links zu stärken.

Durch eine Änderung seitens Google wurde diese Technik allerdings obsolet, denn fortan wurde der Fluss des PageRanks im Zahlenverhältnis der bestehenden ausgehenden Links verteilt - egal, ob es sich um Follow- oder Nofollow-Links handelte. Wenn eine Seite beispielsweise über fünf ausgehende Links verfügte, wovon einer auf "nofollow" gesetzt war, dann bekamen die übrigen vier Links jeweils ein Fünftel des PageRanks - und nicht ein Viertel. Der Nofollow-Link ging trotzdem leer aus.Nofollow und PageRank-Sculpting

 

Änderung der PageRank-Verteilung?

Möglicherweise steht das PageRank-Sculpting jetzt vor einer Rennaissance. Der Grund für diese Vermutung ist der Post des Google Search Quality Senior Strategists Andrey Lipattsev. Er hatte auf folgende Frage geantwortet:

"Eine angenommene Seite verfügt über drei ausgehende Links, wovon zwei Follow-Links und einer Nofollow-Links sind. Welcher PageRank wird anden Follow-Link übergeben?"

Nach bisheriger Annahme hätte die Antwort "ein Drittel" lauten müssen, doch Lipattsevs Anwort überrascht. Er schreibt:

"Entweder ein Halb oder ein Drittel. Die Kalkulation bezieht weit mehr Faktoren mit ein als nur die An- oder Abwesenheit von Links".

Das lässt sich durchaus so deuten, als habe es in der Zwischenzeit eine Änderung des Umgangs mit Nofollow-Links durch Google gegeben.Möglicher neuer Linkfluss bei Nofollow-Links Und in der Tat könnte es für Google durchaus vorteilhaft sein, Anreize zum Deklarieren von Links mit "nofollow" zu setzen. Das könnte beispielsweise dazu führen, dass Links auf Werbung von Webseitenbetreibern öfter abgewertet werden. Insbesondere die als redaktionelle Beiträge getarnten Werbeartikel stellen für Google ein Problem dar, weil sie zu einer Verfälschung der Linkprofile führen können.

Ob es bei der Verteilung des PageRank-Flusses auf die ausgehenden Links von Webseiten durch Google tatsächlich Änderungen gegeben hat, werden Untersuchungen und Experimente in den kommenden Tagen und Wochen zeigen müssen. Der experimentelle Nachweis sollte recht einfach zu erbringen sein.

 

 

 

 

 

 

 

Danke an Search Engine Roundtable

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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