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Google verdächtigt seinen Konkurrenten Bing, seine Suchtreffer zu stehlen. Dies geht aus dem aktuellen Google-Blogpost hervor. Laut diesem Beitrag keimte bei Google der Verdacht auf, nachdem bei einer Suchanfrage für einen falsch geschriebenen Begriff der gleiche Suchtreffer, der zunächst nur bei Google sichtbar war, kurze Zeit später auch bei Bing angezeigt wurde, obwohl dort zuvor für die falsche Schreibweise keine Ergebnisse zurückgeliefert worden waren. Bemerkenswert an diesem Umstand war, dass Bing zwar den Treffer zurücklieferte, aber keinen Vorschlag für die richtige Schreibweise.

Um den Verdacht zu bestätigen, fingierten Google-Mitarbeiter bestimmte Phantasieabfragen und verknüpften diese mit Suchtreffern, die ansonsten in keinem Zusammenhang zu den jeweiligen Abfragen stehen konnten. Anschließend wurden einige Mitarbeiter mit Laptops ausgestattet, die den Internet Explorer 8 und die Bing Toolbar installiert hatten. Von diesen Rechnern aus sollten dann auf der Google-Homepage die vorher definierten Phantasie-Suchabfragen abgesetzt werden.

Nach wenigen Wochen dann das Erstaunliche: Die zuvor nur in Google sichtbaren Suchtreffer waren nun auch auf der Bing-SERP sichtbar. Dies lieferte neue Nahrung für den anfänglichen Verdacht. Google geht nun davon aus, dass entweder die Suggest-Funktion des Internet Explorers, das Customer Experience Improvement Program der Bing Toolbar oder ein anderer Mechanismus Informationen über das Sucheverhalten der Nutzer an Microsoft liefert.

Micorsoft entgegnet dieser Darstellung, dass es kein Kopieren von Google-Suchergebnissen gegeben habe. Die Suchtreffer bei Bing berechneten sich nach eigenen Angaben aus über 1.000 Einzelparametern, zu denen auch Clickstream-Daten von der Toolbar und anderen Programmen stammen, die nach vorheriger Einwilligung der Nutzer gesammelt würden.

In einem Interview bei Seo Moz sprach der Director of Search, Stefan Weitz, über die Auswertung von Clickstreams und die darauf basierende Platzierung von Suchtreffern. Er erläuterte darin, dass das Klickverhalten der Nutzer auf verschiedenen Seiten ausgewertet würde. 

Matt Cutts, Google SEO-Guru, nimmt in seinem SEO-Blog dazu Stellung. Er wirft die Frage auf, ob Microsoft gezielt durch Reengineering die Verarbeitung von Anfragen bei Google auswertet. Zudem bezweifelt er, dass die Google Klicks nur "einen von 1000 Parametern" für die Bewertung der Bing Suchtreffer ausmachen. Wenn dies so wäre, sollte es für Microsoft nämlich kein Problem darstellen, auf diesen Faktor zu verzichten. Falls Microsoft dazu nicht bereit sei, bedeute das einen Hinweis darauf, dass den Google Klicks eine wesentlich höhere Bedeutung zukäme, als von Microsoft dargestellt wird.

Wer in diesem Streit letztendlich die Wahrheit sagt, wird sich vermutlich nicht vollständig klären lassen. Es zeigt sich jedenfalls, dass der Markt der Suchmaschinen hart umkämpft ist. Sofern das dazu führt, dass dadurch die Suchalgorithmen und damit die Suchergebnisse weiter verbessert werden, kann das für die Nutzer nur von Vorteil sein. Es gilt hier wie anderswo: Konkurrenz belebt das Geschäft.

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