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Google WhiteboardTestseiten sind nicht immer ein verlässlicher Maßstab für die Bewertung der Auswirkungen von SEO-Maßnahmen. Bestimmte Optimierungen lassen sich zwar mit Hilfe von Testseiten simulieren, aber es sollte immer bedacht werden, dass Googles Algorithmen im Zweifelsfall reguläre Webseiten anders behandeln.

 

Es ist gängige SEO-Praxis, Änderungen, die sich auf die Performance einer Webseite in der Suche auswirken könnten,  zunächst auf einer oder mehreren Testseiten zu erproben. Schließlich möchte man die Risken für eine bestehende Live-Webseite mit vielen Besuchern minimieren.

Das Problem dabei: Google behandelt Testseiten unter Umständen anders als reguläre Webseiten. Das hat viele Gründe: So verfügen Letztere normalerweise über mehr Inhalte, mehr Backlinks und mehr Verknüpfingen zu sozialen Webseiten als neu angelegte Testseiten. Auch sind reguläre Webseiten meist mit mehr Inhalten versehen und werden häufiger aktualisiert.

Googles Algorithmen unterscheiden offenbar zwischen Testseiten auf der einen und regulären Webseiten auf der anderen Seite. Das geht aus einem aktuellen Beitrag von John Müller auf Reddit hervor:

"Test websites are ... kinda artificial, right? Our algorithms work best on normal websites :-). If you see an effect with a test site, I wouldn't assume that it's always transferable to a normal website. That makes it harder to test things (since you can't really control all variables on a normal site), but IMO tuning our algorithms to work well for test sites doesn't make much sense. FWIW I have the same problems with my test sites when I try things out, you're not alone! :-))"

Googles Algorithmen funktionieren demnach am besten für reguläre Webseiten. Effekte, die sich auf Testseiten ergeben, lassen sich nicht notwendigerweise auf normale Webseiten übertragen.

Dennoch gibt es auch Optimierungen, die auf Testseiten sehr gut erprobt werden können. Dazu gehören vor allem technische Faktoren wie zum Beispiel die Crawlbarkeit von JavaScript-Inhalten oder strukturierte Daten. Für all dies gibt es außerdem passende Tools wie "Abruf wie durch Google" in der Google Search Console oder den Test für strukturierte Daten.

Es ist jedenfalls keine gute Idee, Optimierungen im Hinblick auf Google nur auf Erkenntnissen zu begründen, die man aus den Ergebnissen von Testseiten gewonnen hat. Für technische Anpassungen mag das funktionieren, doch wenn es um Inhalte und Relevanz geht, muss immer bedacht werden, dass Google viele Faktoren in die Bewertung einbezieht, die sich nicht ohne Weiteres simulieren lassen.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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