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Maps-SucheGoogle wird eine Liste von vertrauenswürdigen Partnern und Agenturen für den lokalen Branchendienst My Business erstellen. Außerdem wird es möglich sein, Beschwerde gegen Drittunternehmen einzulegen, die My Business-Einträge verwalten.

 

Bereits Anfang Mai hatte Google Verbesserungen für Agenturen angekündigt, die Unternehmenseinträge in My Business im Auftrag verwalten. So soll es beispielsweise ein neues Dashboard geben.

Nun soll es weitere Änderungen geben: Im Zusammenhang mit Betrugsversuchen, bei denen sich bestimmte Personen als Google-Mitarbeiter ausgewiesen und Unternehmensinhaber unter Druck gesetzt hatten, kündigte Google eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen an. Dort heißt es unter anderem:

"We’re launching the Google My Business Partners program. The program will give business owners a directory of trusted partners to choose from when they need help managing their listings."

Auch Anbieter, die sich nicht auf dieser Liste befinden, werden weiterhin in der Lage sein, Einträge anderer Unternehmen zu bearbeiten, doch werden nur noch ausgewählte Agenturen von Google für kleine Unternehmen empfohlen.

Welche Möglichkeiten es für Agenturen gibt, auf diese Liste gesetzt zu werden, geht aus dem Beitrag nicht hervor. Allerdings hatte Google Anfang Mai einige Hinweise dazu gegeben, welche Kriterien bei der Auswahl eine Rolle spielen könnten. Dabei scheint nicht nur die Zahl der betreuten Kunden bedeutsam zu sein, sondern es wird beispielsweise auch die erwartete Entwicklung der Agenturen berücksichtigt. Agenturen können ihr Interesse an einer Aufnahme in die Liste mit Hilfe dieses Formulars bekunden.

 

Neues Beschwerdeformular

Google kündigt außerdem ein neues Beschwerdeformular an, über das es zukünftig möglich sein wird, bestimmte Verstöße von Agenturen und Drittanbietern im Zusammenhang mit My Business zu melden:

  1. Anbieter, die wiederholt anrufen oder automatische Anrufe durchführen
  2. Anbieter, die ohne Einwilligung der jeweiligen Unternehmen My Business-Anmeldungen für diese durchführen
  3. Anbieter, die falsche Angaben zu ihrem Verhältnis Google gegenüber machen und die zum Beispiel behaupten, sie seien Google-Mitarbeiter oder offizielle Google-Partner
  4. Anbieter, die Top-Platzierungen in der Google-Suche oder in Google Maps versprechen
  5. Anbieter, die Geld dafür verlangen, dass ein Eintrag in Google My Business erscheint oder dass er dort bleibt (Google erlaubt grundsätzlich das Erheben von Gebühren für die Bearbeitung von Einträgen durch Dienstleister, allerdings sind die Einträge an sich kostenlos).
  6. Anbieter, die sich missbräuchlicher Methoden im Marketing bedienen und die zum Beispiel Drohungen aussprechen, ein Eintrag könnte herabgesetzt werden
  7. Anbieter, die es an der notwendigen Transparenz fehlen lassen und die zum Beispiel keine klaren Angaben zu Gebühren oder den aus Google My Business gesammelten Daten machen
  8. Anbieter, die Informationen in Google Maps falsch darstellen.

Es bleibt zu hoffen, dass diese Maßnahmen dazu beitragen können, die wenigen schwarzen Schafe, die es im Bereich Local SEO und Google My Business gibt, besser zu erkennen und ihnen die Arbeit zu erschweren.

Inhabern von kleinen und mittleren Unternehmen ist es jedoch zu empfehlen, sich selbst mit den Möglichkeiten und Bedingungen von Google My Business zu beschäftigen, um Betrugsversuche schnell erkennen zu können.

 

Titelbild © Rawf8 - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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