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Responsive DesignBei der Verwendung von Adaptive Content sollte man sicherstellen, dass Google alle wesentlichen Inhalte indexieren kann. Dafür müssen diese Inhalte in der mobilen Darstellung verfügbar sein.

Adaptive Content ist eine Technik zum Erstellen und Publizieren von Online-Inhalten, die sicherstellt, dass Inhalte auf allen Geräten und Plattformen in der jeweils passenden Weise dargestellt werden können. Das dahiner stehende Prinzip heißt "COPE" und steht für "Create Once, Publish Everywhere". Diese Idee stammt ursprünglich vom National Public Radio, einer Organisation von Hörfunksendern in den USA.

Adaptive Content wird idealerweise so erstellt, dass Inhalte vom Markup abstrahieren. Durch die Verwendung von Struktur und Metadaten können dann je nach Gerät wie zum Beispiel Smartphone oder Tablet die inhaltichen Bausteine in der passenden Weise angeordnet und präsentiert werden.

Adaptive Content geht über Responsive Design hinaus, denn dort liegt der Fokus auf der Darstellung. Adaptive Content bedeutet aber auch, dass die Inhalte je nach Kontext unterschiedlich ausgestaltet werden können, so dass zum Beispiel ein Nutzer aus Deutschland etwas andere Inhalte sieht als ein Nutzer aus Österreich oder der Schweiz.

Und genau hier wird es interessant, wenn es um die Suche geht, denn Google indexiert (zumindest für neue Websites) ausschließlich die Inhalte der mobilen Darstellung. Hinzu kommt, dass Google fast nur aus den USA crawlt. Das bedeutet: Inhalte, die in der mobilen Darstellung und für US-Nutzer nicht angezeigt werden, können auch nicht gecrawlt und indexiert werden.

In einem aktuellen Webmaster-Hangout erklärte Johannes Müller, Adaptive Content sei für Google in Ordnung, man müsse das selbst entscheiden. Es sei auch ok, wenn es inhaltliche Unterschiede in verschiedenen Darstellungsformen gebe. Problematisch könne es nur bei zweifelhaften Inhalten werden, etwa wenn die mobilen Nutzer Comicbücher sehen würden, während die Desktopversion nicht jugendfreie Inhalte zeige. Dagegen sei es in Ordnung, wenn es zum Beispiel in der mobilen Version eine kürzere Version bestimmter Texte oder in der Desktop-Version mehr Links auf PDF-Dateien gebe.

Adaptive Content ist noch nicht sehr weit verbreitet, was sicherlich auch daran liegt, dass es noch nicht von vielen Content Management Systemen unterstützt wird. Es ist aber durchaus denkbar, dass sich dies in nächster Zeit ändern wird, um eine bessere Nutzung verschiedener Medienkanäle zu erreichen.

 

Titelbild: Copyright REDPIXEL - stock.adobe.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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