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Content-Diebstahl

Der Content-Diebstahl bei deutschen Blogs nimmt stark zu. Viele Webseiten werden kopiert und deren Inhalte unter ähnlichen Domains veröffentlicht. Das Ziel: Klicks auf Werbebanner abgreifen. Doch man kann sich wehren.

Es kann passieren, dass man die Inhalte des eigenen Blogs plötzlich irgendwo unter einer anderen Domain wiederfindet. Wenn das geschieht, ist man wahrscheinlich Opfer eines Content-Diebstahls geworden, der zur Zeit vor allem unter deutschen Blogs um sich greift. Dies berichten unter anderem Golem und der Blog Lousy Pennies. Meist werden die Plagiate von .de-Webseiten unter derselben Domain, aber mit geänderten Top Level Domains (TLD) veröffentlicht. Dies lässt sich leicht prüfen, indem man die verschiedenen Varianten einmal für die eigene Webseite durchprobiert. Dabei sollten auch alle Varianten mit und ohne "www" getestet werden. Am beliebtesten sind die TLDs .com und .net, aber auch andere kommen in Frage. Auf den kopierten Seiten wird das Impressum des Originals teilweise übernommen (Vorname des Betreibers, jedoch mit falscher Adresse).

 

Gründe für das Kopieren von Blogs

Der Grund für den Diebstahl liegt auf der Hand: Auf den kopierten Seiten wird Werbung geschaltet, mit der die Diebe Geld verdienen möchten. Der Vorteil für die Täter: Sie bekommen die nötigen Inhalte frei Haus geliefert und müssen keine eigenen Texte produzieren. Dabei profitieren die Täter von einer Verfielfachung der Inhalte: Meist werden die Blogs unter zahlreichen TLDs online gestellt. Auch wenn jede einzelne Kopie nur wenige Klicks erhält, lohnt sich das Vorgehen in der Summe durchaus.


Auswirkungen kopierter Seiten

Zunächst einmal ist es natürlich ärgerlich, wenn die eigenen Inhalte unter einem anderen Namen veröffentlicht werden. Aus SEO-Sicht interessant ist vor allem die Frage, ob sich durch den Datendiebstahl ein Problem mit Duplicate Content ergibt. Die gute Nachricht ist, dass Google inzwischen sehr gut darin geworden ist, Original und Kopie zu unterscheiden. In den meisten Fällen dürfte es durch die Kopien keine oder nur geringfügige Rankingverluste geben.


Was tun, wenn die eigene Seite kopiert wurde?

Ist man tatsächlich auf eine Kopie gestoßen, dann sollte zunächst einmal geprüft werden, wer die entsprechende Domain angemeldet hat. Hierzu kann beispielsweise der Dienst von United Domains genutzt werden. Nach Eingabe der Domain finden sich unter "whois" entsprechende Angaben. Hier gibt es auch ein Abuse-Formular zur Meldung von Missbrauch. Es wird empfohlen, die öffentlichen Twitter- und Facebook-Auftritte der Provider zu nutzen, wenn ein normaler Abuse-Antrag keinen Erfolg bringt.

Wie Lousy Pennies schreibt, scheinen vor allem beim Provider GoDaddy viele Plagiate gehostet zu werden. Da GoDaddy laut Golem offenbar bei der Registrierung von neuen Domains keine Authentifizierung verlangt, können Betroffene versuchen, entsprechende Domains dort zu übernehmen.

Bestehende Plagiate lassen sich außerdem leicht blockieren, wenn sie den Content direkt vom Original beziehen. Wie das funktioniert, schreibt Daniela Müller auf dem Blog "Seitenwechsel". Zudem sollte man die Werbenetzwerke über den Content-Diebstahl informieren. Auf diese Weise gräbt man den Tätern das Wasser ab, und das Plagiat wird wertlos.

 

Bild © D. Heuer - Fotolia.com

 


Von Christian Kunz+ Mehr Informationen hier


 

 


 

 

 

 

 

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