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SEO-Blog


SUMA-EV 2015Am Mittwoch fand in Hamburg der SUMA-EV Kongress 2015 statt. Er stand unter dem Motto "Das Internet im Zeitalter von Überwachung und Manipulation - der offene Web-Index und andere Gegenmittel". Zahlreiche renommierte Sprecher aus Technik, Journalismus und öffentlichen Behörden waren vertreten. Es ging natürlich vor allem um eines: die Marktmacht von Google und wie damit umzugehen ist.

Der SUMA-EV Kongress fand in diesem Jahr im Kunst- und Mediencampus Hamburg im schönen Stadtteil Uhlenhorst statt. Im altehrwürdigen Hörsaal fanden sich ca. 90 Teilnehmer zusammen, um Vorträge rund um einige der aktuellsten Fragen zu hören, mit denen sich das Internet heute konfrontiert sieht: die mögliche Überwachung und Kontrolle der Nutzer einerseits und die Marktmacht von Google andererseits.

 

Keynotes

Es gab zwei Keynotes, die von von Prof. Dr. Karsten Weber von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus sowie von Prof. Dr. Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, gehalten wurden. Im ersten Beitrag ging Weber auf das Verhältnis der Nutzer zu Suchmaschinen ein und stellte die Frage: "Wer ist David, wer ist Goliath?". Caspar konzentrierte sich auf das "Recht auf Vergessen" und gab einen Einblick in den Löschprozess von Sucheinträgen bei Google. Er ging auch auf die Rolle seiner Behörde ein und bot Unterstützung in solchen Fällen an, in denen die Suchmaschinen nicht bereit sind, einem Löschantrag zu folgen.

 

Die Sicht der Journalisten

Einen etwas anderen Blick auf die Dinge boten die Vorträge zweier Journalisten. Joachim Jakobs ging auf allgemeine Sicherheitsrisiken im Netz ein und lieferte einen Rundumschlag zu den Gefahren, mit denen sich Nutzer in heutiger Zeit konfrontiert sehen. Albrecht Ude konkretisierte dies und warnte vor Google als "Datenkrake". Diese Vorträge waren vor allem für diejenigen Zuhörer geeignet, die sich bisher noch nicht eingehend mit der Funktionsweise Googles oder des Internets allgemein beschäftigt haben.

 

Crawling: Herausforderung für Suchmaschinenbetreiber

Für technisch versierte Zuhörer war vor allem die Präsentation vom Softwareentwickler Michael Nebel interessant, der Erfahrungsberichte aus einem eigenen Crawling-Projekt vorstellte. Hier wurde vor allem klar, mit welchen Herausforderungen man sich als Betreiber eines Suchindexes konfrontiert sieht - sei es die Abstimmung mit dem Provider wegen der hohen Ansprüche an den Traffic oder auch juristische Fragen, wenn durch den Crawler der Server einer Drittseite zu stark beansprucht wird.

Technisch gesehen ist das Crawlen, vor allem dann, wenn es im großen Stil stattfinden soll, eine Bewährungsprobe für die Infrastruktur. Hierbei muss jede Möglichkeit zur Optimierung genutzt werden, denn langsam antwortende Webseiten und unnützer Datenballast können den Erfolg beim Indexbau in Frage stellen.

 

Personalisierung der Suche und Filterblase

Suchergebnisse werden immer mehr an die individuellen Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Dadurch ergibt sich aber ein großes Problem: Wenn man immer nur das angezeigt bekommt, was man auch sehen möchte, fallen andere Aspekte zwangsläufig unter den Tisch. Der Mensch sucht hauptsächlich nach Informationen, die seine eigene Meinung bestätigen. Kommen die Suchmaschinen und andere Medien diesen Bedürfnissen entgegen, ist eine Verstetigung und Einengung des Blickfelds der Menschen die Folge. Dieses Phänomen, das auch mit dem Namen Filterblase oder Filter Bubble beschrieben wird, erläuterte Pascal Jürgens, Doktorand an der Universität Mainz am Institut für Publizistik. Er ging auch auf Forschungsergebnisse ein, die zeigen, welche Faktoren Google bei der Individualisierung von Suchergebnissen verwendet.

 

SUMA-Award für das Freenet Project

Zwischenzeitlich wurde der SUMA-Award verliehen. Auch dieser stand ganz im Zeichen der aktuellen Fragen rund um Überwachung und Kontrolle im Internet. Ausgezeichnet wurde das Freenet Project für seine Bemühungen um Anonymität und Privatsphäre im Netz. Stellvertretend nahm Arne Babenhauserheide den mit 2.500 Euro dotierten Preis entgegen.

 

Ein bisschen SEO muss sein...

Auch die SEO-Branche war vertreten. Konstantin Guratzsch von der Wer liefert Was GmbH verdeutlichte, wie Google seine eigenen Produkte in den Vordergrund rückt und was das für die organischen Suchergebnisse bedeutet.

 

Der offene Web-Index bewegt viele

Ein leidenschaftlich diskutiertes Thema war und ist die Schaffung eines offenen Webindexes als Gegenmodell zur Marktdominanz von Google. Diese von Prof. Dr. Lewandowski propagierte Idee besteht im Wesentlichen darin, mit öffentlichen Geldern den Bau eines möglichst umfassenden Indexes als Abbild des WWW zu fördern, der es qualitativ mit dem von Google aufnehmen kann, wenn nicht sogar diesen übertrifft.Dirk Lewandowski auf der SUMA 2015 Private Unternehmen hätten dann die Möglichkeit, basierend auf diesem Index eigene Suchmaschinen zu entwickeln. Die Motivation für diese Idee ist, dass es heutzutage kein Unternehmen mehr alleine schaffen könne, einen solchen Index aufzubauen. Die Markteintrittshürden würden mit staatlicher Hilfe deutlich sinken, was der Konkurrenz auf dem Suchemarkt helfen würde.

 

Diskussion: Google und das Kartellrecht

Passend zu diesem Thema folgte zum Schluss der Veranstaltung eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Lewandowski, Joachim Jakobs und Nikita Ivlev von der Universität Göttingen, die von Rainer Appelt moderiert wurde, dem Leiter "Neue Medien" der Stadt Hannover  und Vorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP). Hierbei ging es auch um Fragen des Kartellrechts und darum, ob es überhaupt möglich sei, gegen Google kartrellrechtlch vorzugehen. Dies bezweifelte vor allem Nikita Ivlev, der die Meinung äußerte, dass der Suchemarkt trotz der Dominanz Googles im Grunde offen für neue Konkurrenten sei.

 

Ausklang: Fazit

Zu späterer Stunde ging es dann noch zum gemeinsamen Abendessen, bei dem einzelne Themen vertieft und Kontakte ausgetauscht werden konnten. Die Veranstaltung bot insgesamt ein breites Spektrum an Themen, die sowohl für Branchenkenner als auch für weniger involvierte Menschen viel Neues boten. es bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung auch in den kommenden Jahren stattfinden und ähnlich Interessantes bieten wird.

 

 

 


 

 

 

 

 

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