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Facebook EdgerankDie meisten Facebook-Aktionen wird nie jemand zu sehen bekommen...Diese etwas provokante Einleitung steht stellvertretend dafür, dass es alles andere als selbstverständlich ist, mit neuen Posts in Facebook auch die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Denn bei der riesigen Menge an Interaktionen, die im Netzwerk täglich stattfinden, muss es einen Mechanismus geben, die relevantesten davon herauszufiltern und nur diese den Nutzern anzuzeigen. Der Algorithmus, der dafür sorgt, wird EdgeRank genannt. Ich werde in diesem Beitrag aufzeigen, wie der EdgeRank funktioniert und wie man sich dessen Systematik zunutze machen kann, um eine möglichst hohe Sichtbarkeit in Facebook zu erzielen.

 

 

Der EdgeRank – nur die Besten kommen durch

 

Am bildhaftesten lässt sich der Selektionsmechanismus des EdgeRanks durch eine Zahl verdeutlichen, die auf das Jahr 2007 zurückgeht. In jenem Jahr verlautete aus Facebook-Kreisen, dass von den damals bereits mehr als 1,2 Billiarden potentiellen Storys lediglich 0,2 Prozent den Weg in den News-Feed der Nutzer finden. Eine Story kann jegliche Interaktion sein wie beispielsweise ein Like, ein Kommentar oder ein hochgeladenes Bild. Heruntergerechnet auf einen einzelnen Nutzer bedeutet das, er sieht pro Minute durchschnittlich ca. 60 von 30.000 potentiellen Storys.

 

Anhand dieser Mengenverhältnisse wird klar, dass es gar nicht anders geht, als die Flut an Informationen zu filtern und zu kanalisieren. Und genau dazu benutzt Facebook den EdgeRank. Dieser verwendet drei verschiedene Kriterien, um die Relevanz einer Aktion für einen bestimmten Nutzer zu berechnen. Jede Aktion wird auch als Edge bezeichnet. Die drei Kriterien für die Bestimmung des EdgeRanks sind Verwandtschaft („User-Affinity“), Gewichtung („Weight“) und der Zeitfaktor („Decay“).

 

Edgerank-Formel

 

 

Verwandtschaft

 

Die Verwandtschaft wird durch die Verbindung des betrachtenden Nutzers zur jeweiligen Aktion bestimmt, um die es geht. Beispiel: Ein als Freund markierter Nutzer veröffentlicht einen neuen Post. Der betrachtende Nutzer hat bereits viel mit dem Urheber über Facebook interagiert, indem er an dessen Pinnwand geschrieben und dessen Beiträge kommentiert hat. Dadurch besteht eine größere Verwandtschaft des Nutzers zum Urheber, als dieser mit anderen potentiellen Lesern hat, die bisher nicht mit dem Urheber interagiert haben.

 

Die unterschiedlichen Interaktionen haben einen unterschiedlichen Einfluss auf den Verwandtschaftsgrad. Es ist anzunehmen, dass ein Kommentar mehr dazu beiträgt als ein einfaches Like. Außerdem ist zu beachten, dass die Verwandtschaft stets einseitig berechnet wird. Wenn also der Nutzer im Beispiel eine starke Bindung zum Urheber hat, weil er auf dessen Fan-Page schon viel kommentiert hat, so heißt dies im Umkehrschluss nicht automatisch, dass eben dieser Urheber auch eine enge Verwandtschaft zum Nutzer hat.

 

 

Gewichtung

 

Die Gewichtung einer Interaktion bzw. einer Edge ist je nach Art der Interaktion unterschiedlich. Wie oben bereits beschrieben, dürften etwa Kommentare eine höhere Gewichtung besitzen als bloße Likes. Hochgeladene Bilder wiederum dürften ein höheres Gewicht besitzen als reine Text-Posts. Möglich wäre sogar, dass es je nach Nutzer eine individuelle Gewichtung der Interaktionen gibt, die sich nach seinen Gewohnheiten richtet. So besäßen Likes für einen Nutzer, der hauptsächlich „Gefällt mir“ klickt ein stärkeres Gewicht als für Nutzer, die das seltener tun und eher per Text kommentieren. Das ist aber reine Spekulation. Eher wahrscheinlich ist, dass Facebook die Gewichtungen für die einzelnen Interaktionen allgemein festlegt und regelmäßig entsprechend der Gesamtnutzung anpasst. Weiterhin ist anzunehmen, dass neue Funktionen wie zum Beispiel „Check-in“ zunächst mit einem höheren Gewicht versehen werden, um diese zu fördern.

 

 

Zeitfaktor

 

Dieser Faktor erklärt sich von selbst. In einem schnelllebigen Medium wie Facebook ist nichts so alt wie die Nachrichten von gestern. Umso länger also eine Aktion her ist, desto niedriger wird ihr EdgeRank sein. Mögliche nutzerindividuelle Eingangsfaktoren können hier noch die Zeit seit dem letzten Facebook-Login und die Häufigkeit sein, mit der er sich bei Facebook einloggt.

 

Was lässt sich nun aus diesen Erkenntnissen für die tägliche Arbeit mit Facebook schließen, und wie kann eine möglichst hohe Sichtbarkeit im Netzwerk erreicht werden?

 

 

Tipps für mehr Sichtbarkeit und Interaktionen

 

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, geht es hier um zweierlei. Zunächst muss etwas getan werden, dass die eigenen Beiträge überhaupt der Zielgruppe angezeigt werden. Die dafür relevanten Faktoren wurden gerade anhand des EdgeRanks beschrieben. Doch Sichtbarkeit alleine genügt nicht, denn aus der Sichtbarkeit müssen weitere Interaktionen folgen, um die Sichtbarkeit auch weiterhin zu gewährleisten. Es gibt einige gut bewährte Tipps, die zum Erreichen von beidem – also dem Erzeugen von Sichtbarkeit und Interaktionen – helfen können:

 

 

Ein Bild sagt mehr...

 

Bilder regen zur Interaktion an. Der Mensch ist ein visuelles Wesen. Beiträge, die einen Blickfang darstellen, werden daher mit höherer Wahrscheinlichkeit wahrgenommen als Beiträge, die nur aus Text bestehen. Dazu kommt, dass hochgeladene Bilder vermutlich eine höhere Gewichtung im EdgeRank-Algorithmus erthalten und damit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass diese Bilder überhaupt angezeigt werden. Facebook-Post mit Bild

 

 

Emotionen

 

Spannende und unterhaltsame Beiträge sind eine wichtige Zutat, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Wer kennt das nicht: Man hat für einige Minuten Leerlauf und sucht nach Abwechslung gegen die Langeweile. Ein Automatismus bei vielen ist der Aufruf von Facebook. Was jetzt gefragt ist, sind Beiträge, die Emotionen wecken. Als Beispiel seien lustige Posts wie Cartoons oder kuriose Nachrichten genannt. Emotionen verbunden mit einem Link auf einen guten Blog-Artikel oder eine Präsentation können zu vermehrten Likes oder Shares führen. Dabei darf aber die Relevanz zum eigentlichen Thema, für das man steht, nicht vergessen werden. So sollte beispielsweise bei einer SEO-relevanten Fanpage immer auch ein Bezug zum Thema Suchmaschinen, SEO oder Online-Marketing bestehen. Das zieht zum einen die gwünschte Zielgruppe an, und zum anderen kann es sich über die Variable „Affinität“ positiv auf den EdgeRank auswirken.

 

 

Facebook bildet

 

Bildung vermitteln: Eine weitere Gruppe von Posts mit guten Chancen für Interaktionen sind solche, die neue Einblicke und Wissen vermitteln. Ganz gut machen sich hier oft neueste Statistiken oder Kuriosa nach dem Motto „Wussten Sie schon, hätten Sie das gedacht?“ Solche Informationen werden gerne aufgegriffen und weitergegeben.

 

 

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

 

Jeder Post steht in Konkurrenz zu all den anderen Posts, die von der Facebook-Gemeinde erstellt werden. Nur diejenigen mit der höchsten Relevanz bzw. dem höchsten EdgeRank werden auch angezeigt. Damit ist aber auch klar: Umso geringer die Zahl der konkurrierenden Beiträge, desto höher die Chance, auch zum Zuge zu kommen. In einer Studie hat sich gezeigt, dass Beiträge, die zwischen 20.00 Uhr und 07.00 Uhr morgens veröffentlicht werden, im Schnitt 14 Prozent mehr Interaktionen erhalten als solche Posts, die zwischen 08.00 Uhr morgens und 19.00 Uhr erscheinen.

 

Facebook-Interaktionen nach Tageszeit

 

 

Optimale Gestaltung der Posts

 

Neben diesen grundsätzlichen Tipps gibt es einige sehr hilfreiche Techniken, die zu mehr Interaktionen und somit auch zu einem höheren EdgeRank führen können. Diese Tipps wurden in einer Studie bestätigt:

 

- Eine lesbare URL verwenden wie „beispiel.de/schwimmtiere“ - damit die Nutzer wissen, was sie erwartet.

 

- Fragen stellen, und zwar am Ende: Posts, die eine Frage am Ende stellen, haben eine zweifach höhere Kommentar-Rate und eine 15 Prozent bessere Interaktionsrate.Beschriftungen oder Titel für Bilder einfordern.

 

- Beiträge, in denen die Nutzer dazu aufgefordert werden, einem Bild einen Titel zu geben, erhalten durchschnittlich eine 5,5mal höhere Kommentar-Rate und eine um über 100 Prozent höhere Interaktionsrate.

 

- Die Aufforderung, ein Feld auszufüllen („Fill in the blank“) resultiert durchschnittlich in viermal mehr Kommentaren.

 

- Emoticons einsetzen :-) Denn das bringt im Mittel 52 Prozent höhere Interaktionsrate, eine um 57 Prozent erhöhte Like-Rate und eine 33 Prozent höhere Kommentar- und Share-Rate.

 

- Wenn Emoticons, dann die richtigen: Bei Verwendung von :-D oder :-P ergibt sich eine 2,4fach bzw. eine 2fach höhere Reaktionsrate auf die Interaktion.

 

- Call to Action: Aufforderungen wie „Like das“ oder „Teile das“ führen zu einer um 48 Prozent erhöhten Interaktionsrate.

 

 

Fazit: Den Nutzer im Auge behalten

 

Grundsätzlich gilt aber hier Ähnliches wie auch bei der Suchmaschinenoptimierung: Das Beste ist es, Inhalte zu schreiben, die für die Nutzer spannend und interessant sind. Darauf sollte abseits aller Kennzahlen geachtet werden. Stimmt diese Voraussetzung, dann kann mit flankierenden Maßnahmen wie oben beschrieben das Maximum aus den Facebook-Posts herausgeholt und die Interaktionsrate optimiert werden.

 

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