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SeolingoSeolingo ist ein umfassendes Onpage-Tool, das als Applikation zur Installation auf Windows-Rechnern zur Verfügung steht. Das Tool überzeugt vor allem durch die große Anzahl der abgedeckten Onpage-Kennzahlen, umfassende Möglichkeiten zur Textanalyse sowie durch die Möglichkeit, Daten aus der Google Search Console zu integrieren.

Hinweis: Für den Test wurde der Redaktion ein Zugang zum Tool kostenlos zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen gesponserten Beitrag. Dennoch erfolgte der Test unter objektiven Gesichtspunkten, und es werden sowohl positive als auch negative Eigenschaften des Tools herausgestellt.

Nach dem Herunterladen und Installieren von Seolingo muss zunächst ein Crawl konfiguriert werden. Dazu gibt man die zu crawlende Domain bzw. URL ein. Seolingo ruft dabei alle Seiten und alle Ressourcen der zu crawlenden Website ab. Danach muss man den Crawl auswählen, um die Daten betrachten zu können.

Auf dem Dashboard sieht man eine Übersicht der wichtigsten Daten wie zum Beispiel zur Länge des Titels und der Meta Description. Problematische Punkte sind in Rot hervorgehoben. Dabei wird ein riesiges Spektrum von Onpage-Faktoren abgedeckt.So findet man zum Beispiel Angaben zum Stoppwort-Anteil, zum Verhältnis zwischen Text und Code sowie zu ausgehenden Links.

 

Seolingo: Dashboard

 

Schön ist, dass auch die Lesbarkeit von Texten bewertet wird. Dazu kommt beispielsweise die Wiener Sachtextformel zur Anwendung, welche unter anderem die Wort- und Satzlänge einbezieht.

Insgesamt liefert das Tool Daten zu fast allen denkbaren Onpage-Faktoren. Das kann im ersten Moment ein wenig überwältigend wirken, was auch an der etwas nüchternen Darstellung der Daten liegt, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran und weiß die Informationsfülle zu schätzen.

Die Ladezeit ist ein inzwischen recht wichtiger Rankingfaktor für Google geworden. Auch dazu liefert Seolingo Auskunft. Für jede abgerufene Seite erhält man eine entsprechende Angabe. Hier ist allerdings nicht ganz klar, worauf sich der Wert bezieht. Vermutlich handelt es sich dabei lediglich um die Dauer des Downloads, nicht aber für die Darstellung der Seite.

Per Klick auf die einzelnen Punkte gelangt man zu detaillierten Daten. Hier kann man zwischen einer Ansicht für die Verteilung und einer detaillierten Liste wählen. Innerhalb der Liste kann die Betrachtung dann auf einzelne URLs konzentriert werden. Zu jeder URL erhält man eine Detailansicht mit allen wichtigen Kennzahlen in einer Liste.

 

Seolingo: URL-Ansicht

 

Besonders praktisch: Mithilfe der Reiternavigation lassen sich die verwendeten Bilder, Skripte und Styles einer Seite anzeigen. So ist auf einen Blick erkennbar, ob es beim Laden der Seite oder ihrer Ressourcen zu Problemen kam. Das hilft bei der Fehlerkontrolle, wenn zum Beispiel einzelne Seiten nicht wie gewünscht von Google indexiert werden.

Hilfreich ist auch die Angabe des internen Link Ranks: Er gibt Auskunft darüber, wie prominent eine Seite intern verlinkt ist. Wichtige Seiten sollten über einen möglichst hohen internen Link Rank verfügen.

 

Schnelle Fehlerübersicht

Wer nicht die Zeit hat, sich alle gelieferten Daten im Detail anzusehen, kann über den Punkt "Wichtige Aufgaben" zu einer Übersicht der dringendsten Probleme gelangen, welche das Tool identifiziert hat. Diese sind jeweils mit einer Dringlichkeitsstufe versehen. Auf diese Weise kann man die wichtigsten Probleme nach und abarbeiten.

 

Integration von Daten der Google Search Console

Auf Wunsch importiert Seolingo auch Daten aus der Google Search Console. Der große Vorteil: Die Daten von Google lassen sich mit den von Seolingo ermittelten Daten verbinden, um auf diese Weise aufschlussreiche Auswertungen durchführen zu können. So lassen sich zum Beispiel Mehrfachrankings erkennen: Gibt es Keywords mit häufig wechselnden URLs? Das würde dafür sprechen, die betreffenden Seiten zusammenzulegen oder eine der Seiten als Canonical zu definieren.

Auch sehr spezifische Auswertungen sind durch die verknüpften Daten möglich. So erkennt Seolingo zum Beispiel, wie viele Klicks aus der Google-Suche auf Sprungmarken einer Website erfolgt sind. Für manche Websites zeigt Google in den Suchergebnissen diese Sprungmarken in den Snippets an. Man spricht dabei auch von Mini-Sitelinks. Die Anzeige solcher Mini-Sitelinks ist ein Zeichen der Wertschätzung durch Google. Das Tracken solcher Merkmale kann dazu beitragen, die Bewertung einer Website durch Google zu verfolgen.Die D

aten lassen sich in Seolingo speichern, so dass auch Auswertungen über längere Zeiträume möglich sind, als sie von der Google Search Console angeboten werden.

 

Korrelationsanalyse

Wenn es um die Analyse möglicher Ursachen für Änderungen zum Beispiel der Rankings geht, ist die Korrelationsanalyse von Seolingo sehr hilfreich. Dazu lassen sich zunächst mehrere Gruppen von Seiten bzw. URLs definieren, die anhand unterschiedlicher Kriterien unterteilt werden. Möglich ist zum Beispiel eine themenspezifische Unterteilung, eine Trennung auf Basis von bestimmten Onpage-Kennzahlen wie der Keyword-Dichte und auf Basis von Kennzahlen aus der Google Search Console.

 

Seolingo: Korrelationsanalyse

 

Die gebildeten Gruppen können dann anhand verschiedener Kennzahlen miteinander verglichen werden, um mögliche Korrelationen abzubilden.
In einer Übersicht ist einfach zu erkennen, welche Kennzahlen in den verschiedenen Gruppen nicht den Empfehlungen entsprechen und auf denen zum Beispiel Alt-Texte für Bilder fehlen oder zu viel Boilerplate-Content verwendet wird.
Die Ergebnisse sind auch als Diagramm visualisierbar.

 

WDF*IDF

Teil von Seolingo ist auch eine umfassende Komponente zur Durchführung von WDF*IDF-Analysen. Die Untersuchung von Termfrequenz und Termgewichtung gehört heute zum Standard-Werkzeugkasten in der Onpage-SEO.

Im Grunde geht es darum, die Verwendung von bestimmten Keywords und deren Anteil an verschiedenen Dokumenten zu prüfen. Dazu vergleicht man die zu testende Seite mit Dokumenten, die bei Google vorne in den Suchergebnissen gelistet sind. Durch Vergleiche und aufgedeckte Abweichungen sollen Optimierungspotentiale aufgezeigt werden.

Seolingo vergleicht auf Wunsch die WDF*IDF-Werte einer kompletten Domain mit den Werten von Referenzseiten, die das Tool direkt aus Google abruft. Man erhält als Ergebnis jeweils Maximal- und Durchschnittswerte.

 

Hacking-Logger

Hacking-Angriffe auf Websites kommen immer häufiger vor. Oftmals wissen Betroffene nicht, was sie in einem solchen Fall unternehmen können - sofern sie den Angriff überhaupt bemerken.

Zur Vorbeugung, aber auch im Falle einer bereits erfolgten Attacke, kann der Hacking-Logger von Seolingo wertvolle Dienste leisten. Das Tool scannt die Daten auf dem FTP-Server und stellt mögliche Änderungen fest. Dazu werden Änderungsdatum und Dateigröße verwendet.

Bei späteren Scans findet ein Vergleich zu vorherigen Abrufen statt. So lässt sich schnell erkennen, ob es Dateien gibt, die geändert wurden, obwohl zum Beispiel wissentlich kein Update durchgeführt wurde. Veränderungen der Dateiinhalte erkennt das Tool allerdings nicht.

 

Preise

Seolingo kann in der Basic-Free-Version kostenlos genutzt werden, ist dann aber auf eine Domain und 250 HTML-Seiten begrenzt. Auf eine Integration von Daten aus der Google Search Console muss man in diesem Fall verzichten. Für bereits 35 Euro im Monat erhält man drei Inklusivdomains und 10.000 abrufbare HTML-Seiten sowie den vollen Funktionsumfang. 

Für Agenturen steht ein Paket mit 20 Inklusivdomains und bis zu 30.000 HTML-Seiten für 145 Euro im Monat zur Verfügung.

 

Bewertung

Seolingo bietet eine sehr umfassende Zusammenstellung verschiedener Onpage-Kennzahlen, die sich mit Kennzahlen aus der Google Search Console kombinieren lassen. Auf diese Weise sind sehr umfassende Auswertungen möglich. 

Sehr schön ist das Feature für Korrelationsbewertungen. So können mögliche Zusammenhänge zwischen Onpage-Faktoren und der Leistung bestimmter Seiten gebildet werden.

Auch die verschiedenen Möglichkeiten zur Textanalyse, wozu auch WDF*IDF-Analysen gehören, zählen zu den Stärken des Tools.
Kleinere Schwächen sollen jedoch ebenfalls genannt werden: Die Optik bzw. die Darstellung des Tools ist etwas gewöhnungsbedürftig. Es dauert eine Weile, bis man sich mit der etwas nüchternen und teils unübersichtlich wirkenden Formularstruktur zurechtgefunden hat. Nach einigen Minuten kommt man damit aber gut klar.

Etwas Umständlich ist auch das Durchführen eines Crawls: Dazu muss man die zu crawlende Domain erst in eine Liste freizugebender Domains eintragen. Nach einem Crawl werden die Daten nicht sofort angezeigt, sondern man muss zunächst einen Crawl auswählen.

Schön wäre es außerdem, wenn man einen laufenden Crawl pausieren oder abbrechen könnte. Das Programm lässt sich während eines laufenden Crawls nicht beenden. Man muss hierzu über den Taskmanager gehen.

Und schließlich wäre es wünschenswert, wenn man einen verwendeten Lizenzschlüssel nur einmal eingeben müsste und ihn dann für alle Programmteile verwenden könnte. Aktuell muss ein Lizenzschlüssel für die verschiedenen Komponenten jeweils separat eingetragen werden.

Insgesamt ist Seolingo aber ein sehr umfassendes Tool, das im Onpage-Bereich fast keine Wünsche offen lässt. Wer Seolingo testen möchte, kann dies mit der Basic Free Version kostenlos tun. Bereits für 35 Euro im Monat erhält man die Extended-Lizenz, die den Abruf von bis zu 10.000 HTML-Seiten für maximal drei Domains ermöglicht. Das ist ein fairer Preis.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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