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Künstliche InteligenzSherpa, ein digitaler Assistent für die spanische Sprache, schickt sich an, Google Now, Siri und Co. das Fürchten zu lehren.

 

Der Wettkampf um immer bessere und leistungsfähigere digitale Assistenten wird immer härter: Große Konzerne wie Google, Apple oder Facebook wollen die Vorherrschaft in einem Markt erringen, der zukünftig zum Schlüsselfaktor über Erfolg und Misserfolg werden könnte. Eine Einschränkung verbindet Google Now, Siri, Cortana und Co. jedoch: Sie haben ihren Schwerpunkt auf der englischen Sprache. Andere, weniger verbreitete Sprachen werden dagegen vernachlässigt.

Das will ein Unternehmen aus Spanien jetzt ändern: Mit Sherpa wurde ein digitaler Assistent entwickelt, der klar auf Spanien und zukünftig auch auf weitere spanischsprachige Ländern abzielt bzw. abzielen wird.

Die Erfolgschancen für Sherpa stehen nicht schlecht: Bereits in der ersten Finanzierungsrunde konnten 6,5 Millionen Euro an Risikokapital gewonnen werden. Xabi Uribe-Etxebarria, der CEO von Sherpa, erklärte dem Magazin Techcrunch, man wolle mit Hilfe des Kapitals weitere Funktionen schaffen, weitere Mitarbeiter einstellen und die Reichweite von Sherpa erhöhen, in dem man zusätzliche Sprachen wie Englisch und Portugiesisch anbieten werde. Vor allem letztere Sprache dürfte eine wichtige Rolle für die Pläne Sherpas spielen, sich in Richtung Lateinamerika auszubreiten. Mit wenigen Ausnahmen wird dort Spanisch gesprochen; lediglich in Brasilien ist Portugiesisch Landessprache. Dazu kommen einige kleinere Länder im Nordosten des Kontinents wie beispielsweise Suriname (Niederländisch) oder Französisch Guayana (Französisch).

Die Idee, einen digitalen Assistenten primär für spanische Kunden anzubieten, hat durchaus etwas für sich: Spanisch ist nach Chinesisch und Englisch eine der am häufigsten gesprochenen Sprachen weltweit.

Wie die bekannten Konkurrenten auch, nutzt Sherpa Algorithmen des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz, um auf Basis verfügbarer Informationen Vorhersagen zu treffen. So kann Sherpa beispielsweise vorschlagen, welche Kleidung man morgens anziehen sollte, um für das erwartete Wetter gerüstet zu sein. Sherpa kann auch Restaurants und andere Einrichtungen empfehlen, die sich in der Nähe oder im Bereich des erwarteten Aufenthaltsorts des Nutzers befinden.

Eine Beschreibung von Sherpa und der Funktionen sowie einige Hintergrundinformationen werden im folgenden Video geliefert (in spanischer Sprache):

 

Sherpa 

 

Sherpa hat durchaus das Potential, ein ernsthafter Konkurrent für Google, Facebook oder Amazon auf dem Markt der digitalen Assistenten zu werden - zumindest solange, wie es die Großen versäumen, auch Sprachen jenseits des Englischen voll zu integrieren.

 

Titelbild © AGPhotography - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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