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Lokale SucheEiner der großen Vorteile von Google Maps ist neben der eingebauten Navigationsfunktion die Möglichkeit, den Verkehr auf der gewünschten Route anzeigen zu lassen. Doch wie genau funktioniert das? Ein Teil dieser Antwort wird vielen nicht gefallen.

Google Maps ist inzwischen zu einem der beliebtesten Navigationssysteme geworden. Die Vorteile: Die Nutzung kostet nichts (zumindest kein Geld), und die Daten sind sehr aktuell. Und Google Maps kann noch mehr: Bei der Auswahl der passenden Route und für die Berechnung der Fahrtzeit wird auch der Verkehr auf der geplanten Strecke berücksichtigt. Doch woher hat Google die dazu nötigen Daten?

Die Erklärung: Google nutzt unterschiedliche Quellen, um die Verkehrsdichte zu bestimmen. Die wohl wichtigste Quelle sind die Daten der Google Maps-Nutzer selbst. Sofern sie nicht die Location Based Services, also die ortsbezogenen Dienste, in der App deaktiviert haben, überträgt diese sowohl die Position als auch die Bewegung des Smartphones an Google. Durch die Bewegung der einzelnen Verkehrsteilnehmer lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, ob der Verkehr gerade fließt oder stockt.

Als weitere Quelle verwendet Google Maps Daten aus Waze, eines in Israel entwickelten Kartendienstes, den Google im Jahr 2015 für mehr als eine Milliarde US-Dollar gekauft hat.

Zusätzlich bezieht Google Daten von öffentlichen Verkehrsbehörden mit ein und kann auf diese Weise auch über Unfälle oder Baustellen auf der Strecke informieren.

Als Ergänzung zu diesen Datenquellen nutzt Google Vorhersagemodelle für die Strecken, die auf Basis von Verkehrsmustern erstellt werden. Damit kann beispielsweise berücksichtigt werden, wenn es auf einem bestimmten Streckenabschnitt regelmäßig und zu festen Uhrzeiten zu Behinderungen kommt.

Vor allem der Einsatz von Nutzerdaten für die Berechnung des Verkehrs dürfte manche stören, denn das bedeutet, dass ihre Bewegungsdaten erfasst und gespeichert werden. Dabei lebt das System von einer möglichst großen Beteiligung, denn die Qualität der Vorhersagen steigt mit der Menge der Daten. Wer seine Daten nicht preisgeben möchte, kann dies jederzeit durch Ausschalten der ortsbezogenen Dienste in der App erreichen.

 

Titelbild © lisheng2121 - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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