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NachrichtensucheDas amerikanische Wall Street Journal wird die meisten seiner Inhalte nicht mehr frei für Google News anbieten. Zwar gab es auch bisher schon eine Bezahlschranke, doch ließ sich diese durch das "First Click Free"-Programm von Google News umgehen.

Wer Online-Beiträge aus dem Wall Street Journal (WSJ) lesen möchte, muss zukünftig auch dann dafür bezahlen, wenn man per Google News auf einem Artikel landet. Laut einem Bericht auf Search Engine Land hat sich der Verlag dazu entschieden, die bisher frei verfügbaren Inhalte aus Google News zu entfernen.

Zwar hat WSJ auch bisher schon eine Bezahlschranke genutzt, um Inhalte nur gegen Bezahlung anzubieten, doch ließ sich diese durch das "First Click Free"-Programm von Google News umgehen. Google setzt nämlich voraus, dass Artikel, die in Google News gelistet sind und auf die man per Klick aus der Suche landet, frei verfügbar sein müssen. Das gilt aber nur für den Sprung aus der Suche. Alle weiteren Klicks auf der jeweiligen Seite können dann per Bezahlschranke gesperrt sein. 

 

"First Click Free" erlaubt das Umgehen von Bezahlschranken

Durch "First Click Free" kann man die Bezahlschranke von Publishern ganz einfach umgehen: Man muss einfach in Google News nach der Schlagzeile eines interessierenden Artikels suchen und dann auf das Ergebnis klicken, um ihn komplett und kostenlos zu lesen.

Um das zu vermeiden, hatte das WSJ bereits zu Beginn des vorigen Jahres mit einer verschärften Paywall-Politik experimentiert

 

Erst einige, dann alle Rubriken entfernt

Vor einigen Tagen wurden zuerst die Rubriken Wirtschaft, Politik sowie die Kommentare entfernt, vergangenen Montag folgte dann der Rest. Die entsprechenden Bereiche wurden in Google News als "subscription-only" deklariert.

Google zeigt dies auf den Suchergebnisseiten der Nachrichtensuche durch einen Hinweise in den Snippets an:

Google News: Hinweis auf bezahlpflichtige Inhalte

 

Allerdings erscheint die Kennzeichnung noch längst nicht bei allen Suchergebnissen des WSJ. Ob die Ursache bei Google zu suchen ist oder ob es an noch fehlenden Publisher-Einstellungen des WSJ liegen könnte, ist unklar.

 

Sind Nachteile für das Ranking oder den Traffic zu befürchten?

Eine wichtige Frage lautet, ob sich für den Verlag durch die Kennzeichnung der Inhalte mit dem Hinweis "subscription" bzw. "Abonnement" Traffic-Nachteile ergeben werden und ob es dadurch zu schlechteren Rankings kommen wird.

Auf der zugehörigen Hilfe-Seite Google News ist dazu beschrieben, dass Google Inhalte hinter Bezahlschranken nicht vollständig indexiert. Stattdessen müssen Publisher eine Zusammenfassung von mindestens 80 Wörtern liefern. Dem Googlebot den kompletten Artikel anzuzeigen, während die meisten Nutzer nicht darauf zugreifen können, würde von Google dagegen als Cloaking und damit als unerlaubte Technik angesehen werden.

Google kann die Relevanz solcher Artikel nicht als gleichwertig zu vollständig indexierten Inhalten ansehen, ganz einfach aus dem Grund, dass viele Details in einer Zusammenfassung fehlen.

 

Titelbild © Vivian Seefeld - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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