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GoogleGoogle hat in einem Whitepaper seine Strategie gegen Desiformation vorgestellt. Das Vorgehen basiert auf drei Säulen: bessere Rankings für hochwertige Inhalte, Vorgehen gehen böswillige Akteere und das Liefern von zusätzlichem Kontext.

Fake News und Desinformation bedrohen nicht nur das Internet, sondern sie stellen inzwischen ein gravierendes gesellschaftliches Problem mit Auswirkungen bis in politische Ebenen dar. Weil es in der heutigen Zeit grundsätzlich jeder Person möglich ist, beliebige Inhalte über das Internet zu verbreiten, ist die Menge an Fehlinformationen stark angestiegen.

Betroffen davon sind auch und gerade große Internetplattformen wie Google oder Facebook. Die Selektion wahrer Inhalte und das Filtern von Fake News stellt die Unternehmen vor immense Herausforderungen.

Google hat nun in einem Whitepaper vorgestellt, wie gegen Desinformation und Fake News vorgegangen werden soll. Die Strategie basiert auf drei Säulen:

  • Besser Rankings für hochwertige Inhalte
  • Vorgehen gegen böswillige Akteure
  • Mehr Kontext im Zusammenhang mit Suchergebnissen

 

Google News hat Sonderstellung

Im Rahmen dieses Whitepapers betont Google den Unterschied zwischen der normalen Websuche sowie der Newssuche. Während man in der Websuche nur in absoluten Ausnahmefällen Inhalte lösche, sei die Newssuche wesentlich restriktiver. Bei der Newssuche gehe es außerdem um die Darstellung aktueller Ereignisse und nicht um eine möglichst vollständige Abbildung des Webs. 

Google betont, dass die Algorithmen nicht dazu in der Lage seien, Wahres von Unwahrem zu unterscheiden. Um hochwertige Inhalte von weniger hochwertigen und weniger vertrauenswürdigen Inhalten zu unterscheiden, setzt Google deshalb laut eigener Aussage auf die Faktoren Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (EAT). Ein wesentlicher Faktor bei der Bestimmung von Trustworthiness und Authoritativeness sei der PageRank.

"Our ranking system does not identify the intent or factual accuracy of any given piece of content. However, it is specifically designed to identify sites with high indicia of expertise, authority, and trustworthiness. Google’s algorithms identify signals about pages that correlate with trustworthiness and authoritativeness. The best known of these signals is PageRank, which uses links on the web to understand authoritativeness."

Um die Qualität der Algorithmen zu verbessern, würden zahlreiche Experimente durchgeführt. So habe es alleine im Jahr 2017 mehr als 200.000 Experimente mit ausgebildeten Bewertern gegeben. Die Ergebnisse dieser Experimente hätten zwar keinen direkten EInfluss auf die Rankings, doch sie erlaubten es, die Algorithmen so anzupassen, dass sie möglichst hohen Qualitätskriterien entsprächen.

Dazu kämen weitere Experimente, die parallel durchgeführt werden. In ihnen würden jeweils verschiedene Varianten von Suchergebnissen ausgespielt, wobei stets eine Variante mögliche Veränderungen enthalte. Die Testpersonen müssten dann entscheiden, welche Variante sie bevorzugen.

Insbesondere in Bezug auf sogenannte "YMYL"-Seiten aus Branchen wie zum Beispiel Finanzen oder Medizin seien strenge Bewertungskriterien wichtig.

 

Auch YouTube und Google Ads im Fokus

Neben der Websuche und der News-Suche enthält das Whitepaper ausführliche Beschreibungen darüber, wie Desinformation in YouTube und Googles Anzeigenprodukten bekämpft werden soll. Auf YouTube werde zum Beispiel darauf geachtet, dass zweifelhafte Inhalte weniger in den Emfpehlungen erscheinen. Außerdem würden bei bestimmten Inhalten Kontextinformationen geliefert wie zum Beispiel Links auf angesehene Webseiten zu einem bestimmten Thema. Zudem würden Anreize zum Ausnutzen der Monetisierungsmöglichhkeiten auf YouTube entfernt, indem die Standards für entsprechende Nutzerkonten erhöht würden.

Bei der Absicherung von Google Ads liege ein Schwerpunkt auf Anzeigen, die sich auf Wahlen beziehen. So habe man zum Beispiel dafür gesorgt, dass Anzeigen im Zusammenhang mit den US-Kongresswahlen im Jahr 2018 nur von Personen geschaltet werden können, die US-Bürger sind oder einen permanenten Wohnsitz in den USA haben.

 

Fazit

Googles Bemühungen im Kampf gegen Desinformation weisen sicherlich in die richtige Richtung. Selbst einem Unternehmen mit den Möglichkeiten Googles wird es aber nicht gelingen, Fake News komplett aus den Suchergebnissen zu verbannen. Hier kommt es auf die Medienkompetenz der Nutzer an: Sie müssen lernen, ihre Informationen aus verschiedenen Quellen zu beziehen und diese gegeneinander abzuwägen. Nur so kann es gelingen, ein möglichst objektives Bild der Wirklichkeit zu erhalten.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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