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Die Seitenstruktur betrifft den Aufbau der einzelnen Seiten der Homepage und deren Gliederung. Dazu gehören eine übersichtliche Unterteilung der Texte, die Navigation zwischen den einzelnen Seiten und die übersichtliche Darstellung der Homepage in Form von sogenannten Sitemaps. Auch eine aufgeräumte Seitenstruktur verfolgt das Ziel, es dem Nutzer und den Suchmaschinen so einfach wie möglich zu machen, sich auf der Homepage zurecht zu finden. Dazu gibt es einige Werkzeuge und Grundregeln, die beachtet werden sollten. Im Folgenden wird beschrieben, worauf Sie bei der Navigation und der Textgliederung achten müssen. Ebenso finden Sie einige Anmerkungen zur Verwendung von Sitemaps. Auch die Themen Frames, Tabellen und Cookies werden kurz beschrieben. Mit diesen Informationen sollten Sie über das Grundwissen verfügen, eine übersichtliche und und aufgeräumte Homepage gestalten zu können.

Navigation

Eine übersichtliche Navigation erleichtert es, alle wichtigen Seiten schnell zu finden und zwischen den einzelnen Seiten der Homepage zu wechseln. Nutzer haben es somit leichter, sich zurecht zu finden, und Suchmaschinen haben es leichter, die Seiten in ihren Index aufzunehmen.

Für die inhaltliche Struktur der Homepage gilt: Eine Gliederungstiefe von maximal drei Ebenen ist zu empfehlen. Beispiel: Ebene 1 (allgemein): Haustiere - Ebene 2 (spezieller): Katzen - Ebene 3 (Detailebene): Perserkatzen. Zusätzliche Hierarchieebenen sind nicht zu empfehlen. Falls diese doch nötig sind, sollte die Navigation durch die Ebenen logisch und für den Nutzer intuitiv nachvollziehbar sein. Damit sich die Nutzer jederzeit orientieren und schnell zwischen den Hierarchieebenen wechseln können, bietet sich eine sogenannte Brotkrumen-Navigation an, die auch auf dieser Homepage verwendet wird. Die Nutzer können bei Bedarf leicht zur Startseite zurückkehren. Viele Content-Management-Systeme bieten diese Art der Navigation optional an. Bei manchen Systemen lässt sie sich per Plugin (Erweiterung, die zusätzlich installiert werden muss) nachträglich einbinden.

Die Hauptnavigation sollte auf der linken Seite der Homepage sein, weil die Nutzer daran gewöhnt sind. Experimente mit davon abweichenden Platzierungen erweisen sich stets ungünstig für die Nutzbarkeit.

Für die Verlinkung zwischen den einzelnen Seiten sollten Textlinks anstelle von Grafiken verwendet werden. Nur Textlinks werden von den Suchmaschinen richtig erkannt. Wenn grafische Links verwendet werden, müssen diese mit aussagekräftigen Ankertexten versehen werden. Name und Titel der Textlinks sollten sprechend sein und können gerne die gewünschten Keywords enthalten, wenn das dem Kontext des umgebenden Textes entspricht (Beispiel: <a href=„http://meineseite.de/link.htm" title=„Linkname“>Linktext).

Prüfen Sie regelmäßig, ob die Links auf Ihren Seiten noch funktionieren. Oft ändern sich bei der Aktualisierung der Homepage auch die Links, so dass die alten Verweise ins Leere führen. Das ist dann weder für die Nutzer noch die Suchmaschinen schön. Zur Überprüfung auf fehlerhafte Links (auch Broken Links genannt) gibt es eine Menge kostenloser Werkzeuge im Internet. Zwei Beispiele:

HTML-Sitemap und XML-Sitemap

Es gibt zwei praktische Werkzeuge, um einen Überblick über den Inhalt einer Website anzubieten. Diese haben einen ähnlichen Namen und werden daher gerne verwechselt: HTML-Sitemap und XML-Sitemap. Dabei handelt es sich jedoch um unterschiedliche Begriffe mit unterschiedlichen Zielgruppen:

Die HTML-Sitemap wird als eigene Seite im Webauftritt eingebunden und zeigt dem Nutzer auf einen Blick ein Verzeichnis aller Seiten der Homepage. Von dort können die Seiten direkt aufgerufen werden. Zu empfehlen ist ein alphabetischer Index.

Die XML-Sitemap dient den Suchmaschinen als Orientierung. Sie enthält die URLs der einzelnen Seiten und optional jeweils Angaben zum Zeitpunkt der letzten Änderung, zur Änderungshäufigkeit und zur Priorität. Die Suchmaschinen werden durch die XML-Sitemap bei der Indexierung der Seiten unterstützt. Bei Google kann man zum Beispiel eine zuvor generierte Sitemap hochladen. Das funktioniert mittels der frei verfügbaren „Google Webmaster Tools“. Ob dies einen positiven Einfluss auf das Ranking in der Suchmaschine hat, ist nicht sicher. Schaden kann es jedoch nicht. Auch zum Erstellen von XML-Sitemaps gibt es kostenlose Werkzeuge im Netz:

  • XML-Sitemaps.com --> Kostenlos bis zu einer Anzahl von 500 Seiten. Hier können sowohl XML- als auch HTML-Sitemaps erstellt werden.
  • Der XML-Sitemap-Generator von LinkVendor --> Zusätzlich können hier vor der Erstellung verschiedene Parameter gesetzt werden, die in die Sitemap aufgenommen werden (zum Beispiel das letzte Änderungsdatum der Seiten).

Weisen Sie in Ihrer robots.txt-Datei auf Ihre XML-Sitemap hin. Dazu schreiben Sie einfach an eine beliebige Stelle der Datei eine Zeile nach dem Muster Sitemap: http://www.meine-website.de/sitemap.xml.


Frames und Tabellen

Frames teilen die Seiten in verschiedene Bereiche auf, die individuell gestaltet werden können. Der Nachteil von Frames ist aber, dass Suchmaschinen wie Google sie wie einzelne Seiten bewerten. Dadurch verteilt sich die Relevanz der Seite bzw. deren PageRank ® auf mehrere Häppchen, was zu schlechteren Suchergebnissen führt. Grundsätzlich sollte daher auf Frames verzichtet werden. Früher wurden Frames gerne dazu verwendet, die Ergebnisse der Suchmaschinen zu manipulieren. Dazu wurde einfach der sogenannte No-Frames-Bereich (das ist der Bereich, der von Browsern angezeigt wird, die keine Frames unterstützen) mit Keywords vollgestopft. Da so gut wie alle Browser Frames unterstützen, bekamen die meisten Nutzer die normale Seite zu sehen, und nur die Suchmaschinen wurden mit den Keywords konfrontiert. Heute funktioniert diese Methode nicht mehr.

Tabellen wiederum haben einen anderen Nachteil: Sie können dazu führen, dass der eigentliche Inhalt einer Seite zu spät ausgelesen wird, weil im Quelltext der Seite eine andere Spalte (welche zum Beispiel den Code für die Navigation enthält) weiter vorne steht. Dies kann zwar mit einem Tabellentrick umgangen werden, ist jedoch trotzdem unschön.

Daher beachten: Lassen Sie Frames komplett weg und setzen Sie Tabellen nur dort ein, wo es unbedingt nötig ist. Tabellen können durch Tricks zusätzlich für Suchmaschinen optimiert werden.

Textgliederung

Machen Sie es Ihren Besuchern so einfach und so angenehm wie möglich, Ihre Texte zu lesen. Vermeiden Sie lange Textwüsten ohne sichtbare Ankerpunkte. Eine logische und übersichtliche Gliederung in sinnvolle Abschnitte trägt einen großen Teil dazu bei. Verwenden Sie für Abschnitte und Unterabschnitte passende Überschriften. Dafür können in HTML die verschieden Größen der Überschriften verwendet werden (am besten <h2> bis <h6>). Auf diese Weise erreichen Sie, dass auch lange Texte bis zum Ende gelesen werden. Trotzdem: Packen Sie nicht all zu viel Text auf eine Seite; besser ist es, diesen auf mehrere Seiten verteilen. Hier gilt die Richtschnur "eine DIN-A4-Seite". Bringen Sie Ihre Keywords oder Synonyme davon möglichst in den Überschriften unter - natürlich nur dort, wo es einen Sinn ergibt. Keywords in Überschriften werden von den Suchmaschinen höher gewichtet als Keywords irgendwo anders im Text.

Zum Schluss noch ein Wort zu Cookies

Cookies sind kleine Dateien, die vom Server auf dem lokalen Rechner der Nutzer abgelegt werden. Anhand der darin gespeicherten Informationen kann sich der Server später wieder an einen Besucher erinnern und ihm ein Profil zuweisen. Vermeiden Sie aber möglichst Cookie-Zwang für die Besucher Ihrer Homepage. Suchmaschinen können nämlich mit Cookies nichts anfangen und werden im Zweifelsfall die betreffenden Seiten nicht indexieren. Setzen Sie Cookies nur dann ein, wenn sie wirklich unverzichtbar sind - das ist beispielsweise bei manchen Shop-Systemen der Fall.

Von Christian Kunz+

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