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Tipps und Tricks zu SEO


Suche-AnalyseEines der wichtigsten Werkzeuge für SEOs ist die Google Search Console, denn sie liefert Daten aus erster Hand: Empfehlungen, die direkt von Google kommen, sind die wertvollsten Informationen für Webmaster. Zwei Nachteile hat die Google Search Console aber derzeit noch: Daten lassen sich nur für die letzten 90 Tage abrufen, und die Analyse der Daten ist nicht sehr benutzerfreundlich. Ein neues Tool mit dem Namen Search Console Helper verspricht hier Abhilfe.

Zunächst ein Hinweis: Im Vorlauf dieses Berichts wurde vom Anbieter eine kostenloser Zugang zur Verfügung gestellt. Dennoch wurde der Test nach objektiven Kriterien durchgeführt. Der aufmerksame Leser wird das sicherlich bestätigen können.

Der Search Console Helper ist eine Applikation, die auf dem Rechner des Nutzers installiert werden muss. Sie arbeitet mit Daten, die direkt von der API der Search Console importiert werden.
Um mit der Analyse beginnen zu können, muss man sich zunächst mit seinem Google-Konto einloggen. Dann importiert der Search Console Helper alle Daten der mit dem Konto verbundenen Properties. Es ist sogar möglich, die Daten aus mehreren Google-Konten abzurufen.

Anschließend kann man die zu untersuchenden Webseiten und auf Wunsch auch einzelne Landing Pages auswählen. Für diese erhält man eine aus der Google Search Console bekannte Übersicht mit den wichtigsten Kennzahlen: Klicks, Impressionen, Klickrate (CTR) sowie die zugehörigen Rankings für die einzelnen Keywörter.

 

Screenshot Search Console Helper

 

Die Daten lassen sich nach verschiedenen Kriterien aufgliedern. So erlaubt es der Filter „Landing Page“ beispielsweise, auf Basis der URL schnell die interessierenden Seiten für die nähere Betrachtung auszuwählen. Auch eine Mehrfachauswahl ist möglich.

Weitere Filtermöglichkeiten sind Suche-Art (Web, Bilder etc.), der Gerätetyp, das Land sowie der Start- und Endzeitpunkt der Daten.
Ein großer Vorteil besteht im Filter „Interval“ bzw. in der Auswahl des Start- und Endzeitpunkts für die Betrachtung der Daten: Hier kann man wählen, ob Daten der letzten 30, 60 oder 90 Tage angezeigt werden sollen. Klickt man aber auf “All“, so werden alle verfügbaren Daten importiert und angezeigt. Das kann dann je nachdem, wie lange man den Search Console Helper bereits nutzt, deutlich über die von Google bereitgestellten 90 Tage hinausgehen, denn die Daten werden lokal gespeichert und fortgeschrieben.

 

Aufwändige Datenanalysen

Interessant wird es in der Detail-Datenansicht: Auf einen Blick erhält man hier eine Tabelle mit den wichtigsten Kennzahlen wie Klicks, Impressionen, CTR – und das jeweils pro Keyword. Die Spalten in der Datenansicht lassen sich beliebig anordnen. Zusätzlich gibt es eine übergreifende Suchfunktion, mit der sich interessierende Begriffe schnell aus den Datensätzen selektieren lassen.  Per Rechtsklick auf ein Keyword kann man verschiedene Funktionen wie beispielsweise eine Google-Suche zum Prüfen des aktuellen Rankings aufrufen(auch anonymisiert möglich, um Nebeneffekte durch personalisierte Suchergebnisse auszuschließen).Wenn man wissen möchte, für welche Keywords eine bestimmte Landing Page rankt, kann man eine entsprechende Sortierung der Daten durchführen.

Search Console Helper: Screenshot Datenanalyse



Interessant sind vor allem diese Funktionen:

  • Winners / Losers: Diese Filter zeigen an, für welche Keywords es im ausgewählten Intervall die größten Verbesserungen bzw. Verschlechterungen in den Rankings gab
  • Off Page 1: Dieser Filter zeigt alle Keywords an, die im gewählten Zeitintervall aus den Top-10 der Suchergebnisse herausgefallen sind.
  • Query cannibalization: Ein sehr nützlicher Filter. Er zeigt die Seiten an, die gemeinsam für bestimmte Keywords ranken und die sich damit gegenseitig Konkurrenz in der Suche machen. Dies kann man beispielsweise dazu nutzen, um Seiten mit einem Canonical-Link zu versehen und die Seite zu bestimmen, die für ein Keyword in den Suchergebnissen erscheinen soll.

 

Import und Export von Daten

Alle Daten aus dem Search Console Helper lassen sich in verschiedenen Formaten exportieren. Zur Verfügung stehen unter anderem Excel (.xls), CSV, HTML, Text und weitere.
Auch der Import von Daten ist per CSV möglich – damit kann man exportierte Daten zur Weiterverarbeitung an Dritte übergeben, ohne dass diese einen Zugang zum Google-Konto erhalten müssen.
Natürlich kann man auch alle Daten auf den Drucker schicken.

 

Übersicht Crawling-Fehler

Wer möchte, kann sich auf der Seite „Crawl error page“ eine Übersicht aller Crawling-Fehler für die ausgewählten Webseiten anzeigen lassen. Man erhält eine tabellarische Übersicht und eine weitere Ansicht, in der nach Plattform, Fehlerart, Datum und Häufigkeit sortiert werden kann.
Zudem ist es möglich, Fehler auch gleich als behoben zu markieren. Man muss sich also nicht erst in die Oberfläche der Google Search Console einloggen.

 

Bedienung des Tools

Die meisten Funktionen des Search Console Helpers kann man auch als unerfahrener Anwender relativ schnell und intuitiv nutzen. Das liegt sicherlich auch an der Ähnlichkeit zur Nutzeroberfläche der Google Search Console.
Kleinere Schwächen gibt es noch: So wechselt zum Beispiel jedes Mal, wenn man von einer Ansicht auf eine andere wechselt, die ausgewählte Website bzw. das ausgewählte Property. Das ist ärgerlich, denn wenn man zurückwechselt, müssen die Daten erneut von der Google API abgerufen werden.
Auch liegen noch nicht alle Elemente der Nutzeroberfläche in deutscher Übersetzung vor. Wenn man Deutsch als Sprache wählt, dann sollte auch durchgängig die deutsche Sprache in der Oberfläche verwendet werden.
Dafür entschädigt der Search Console Helper mit einer übersichtlichen Darstellung, auf der die wichtigsten Funktionen einfach erreichbar sind. Das Layout und die Aufteilung der Bedienelemente sind gefällig.

 

Kosten

Der Search Console Helper kann über einen Zeitraum von 30 Tagen kostenlos getestet werden. Danach hat man die Möglichkeit, entweder einen Product-Key zu erwerben (ein Monat kostet derzeit 59 Euro, für 24 Monate werden 499 Euro fällig). Alternativ kann man das Produkt auch nach Ablauf der Testphase kostenlos nutzen – allerdings dann nur als eingeschränkte Version, in der man beispielsweise auf Filter und erweiterte Auswertungen wie zum Beispiel konkurrierende Seiten für bestimmte Keywords verzichten muss.

 

Fazit

Der Search Console Helper ist ein Produkt, das vor allem fortgeschrittenen und professionellen Webmastern und SEOs wertvolle Dienste erweisen kann. Dabei sind in erster Linie die umfangreichen Filter- und Analysemöglichkeiten zu erwähnen sowie die übersichtliche Darstellung der Daten und die Möglichkeit, Daten für mehr als 90 Tage zu bearbeiten.
Wer sich intensiv mit den von Google gelieferten Daten befassen möchte, findet im Search Console Helper viele nützliche Funktionen. Dabei ist zum Beispiel die Auswertung von miteinander konkurrierenden Landing Pages hervorzuheben oder die Auswertung nach Keywords, die aus den Top-10 herausgefallen sind.
Natürlich könnte man diese Dinge auch erreichen, indem man die Daten aus der Google Search Console nach Excel exportiert und diese dort weiter verarbeitet, doch ist die Handhabung des Search Console Helpers weitaus bequemer.
Was den Preis angeht, so richtet sich das Angebot sicherlich in erster Linie an Anwender mit mehreren zu betreuenden Webseiten oder Kunden mit professionellem Hintergrund wie zum Beispiel SEO-Agenturen. Nutzer mit geringeren Ansprüchen haben aber immer noch die Möglichkeit, mit einer abgespeckten Free-Version zu arbeiten.

 

Hier geht's zum Search Console Helper

 

Titelbild © Petrc Ciz - Fotolia.com

 


Christian KunzVon Christian Kunz+Mehr Infos hier.





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