SEO-News

ZukunftDie beeindruckenden Leistungen von Suchmaschinen und digitalen Assistenten geben einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns in der Zukunft des Webs erwarten könnte. Doch was wir heute sehen, ist nichts im Vergleich zu dem, was in einigen Jahren möglich sein wird.

Bereits heute hat sich das Verhältnis von Nutzer zu Webseite bzw. von Nutzer zu Applikation stark verändert. Suchmaschinen liefern personalisierte Ergebnisse, digitale Assistenten wie Siri oder Cortana helfen uns bei der Organisation des Tagesablaufs, kennen unseren Weg zur Arbeit und erinnern uns an Termine. Dennoch ist es meist noch so, dass die Aktion vom Nutzer ausgeht, gefolgt von einer softwareseitigen Reaktion. Das liegt nach einem Beitrag auf Tech Crunch von Falcon Fatemi an folgenden Beschränkungen:

 

Die Personalisierung ist aufgrund verschiedener Datensilos nicht möglich

Zwar liegen große Mengen an persönlichen Daten über uns vor, doch verteilen sich diese auf verschiedene Dienste. Facebook sammelt fleißig Daten, Google und andere Dienste tun dies ebenso. Was es bis jetzt noch nicht gibt, ist eine sinnvolle Verknüpfung all dieser Daten, denn nur durch diese lassen sich die Interessen und Hintergründe einer Person vollständig abbilden.

 

Keywords statt dahinter liegendem Sinn

Soziale Netzwerke wie Facebook verknüpfen Personen mit verschiedenen Keywords wie zum Beispiel "Automobile". Allerdings können Personen in vielfältiger Weise mit Autos zu tun haben - sei es als passionierter Autofahrer, als Fahrlehrer, als Verkäufer und vieles mehr. Was noch aussteht, ist eine genauere Abbildung der Beziehung von Personen zu Keywords und Themen.

 

Standardisierte Rankings

Der Artikel kritisiert ein standardisiertes Ranking durch Suchmaschinen, das unabhängig von der suchenden Person zum Einsatz kommt. Hier muss allerdings der Einwand erbracht werden, dass es in der Tat schon personalisierte Rankings gibt. Insbesondere bei Google ist es so, dass zum Beispiel die persönliche Suchhistorie oder auch die vergangenen Klicks die Sortierung der Treffer beeinflussen können. Das geht sogar so weit, dass es inzwischen schwierig ist, ein von subjektiven Einflüssen befreites, objektives Ranking als Vergleichsgrundlage zu erzielen - etwa zum Zweck der Erfolgsmessung bei der Suchmaschinenoptimierung.

 

Der Weg zum kontextbasierten Web

Für den Weg in die Zukunft werden Kontextinformationen der Nutzer immer wichtiger. Erste Schritte sind bereits erkennbar: So verwendet beispielsweise Googles Suche-App Kontextinformationen der aktuell geöffneten Webseite oder erlaubt Folgefragen, die sich auf bereits gestellte Fragen beziehen. Google Now kann per "Now on tap" auch aus Apps heraus aufgerufen werden und bietet auch dort passende Informationen zum jeweiligen Kontext. Um jedoch den größtmöglichen Nutzen aus Kontextinformationen ziehen zu können, gibt Fatemis Artikel folgende Bedingungen als notwendig an:

 

Maximierung der Netzwerkintelligenz

Zukünftige Netzwerke müssen in der Lage sein, auf den Kontext von Daten zu reagieren und nicht nur auf die Daten selbst. Nur auf diese Weise können die Daten auch richtig verstanden und interpretiert werden. Dazu muss es folgende Datenschichten geben:

  • Device-Schicht: Auf dieser Ebene kommunizieren die Geräte miteinander
  • Ein persönliche Schicht: Darin enthalten sind Informationen wie zum Beispiel die zuletzt besuchten Seiten oder Orte.
  • Soziale Schicht: Verbindungen zu anderen Personen im Netzwerk
  • Umwelt-Schicht: umgebende Bedingungen wie zum Beispiel das Wetter, die wirtschaftliche Lage und vieles mehr.

 

Einheitliche und ganzheitliche Profile

Statt der Fragmentierung der persönlichen Daten an vielen Orten werden diese zentral gebündelt und zu Profilen aggregiert. Nur auf diese Weise lässt sich der Kontext einer Person verstehen, nur so werden die Hintergründe klar. Aus diesen Daten können dann Schlüsse gezogen und Prognosen erstellt werden, welche Bedürfnisse und Anforderungen die Nutzer zukünftig haben könnten.

 

Bewertung und Fazit

Die im Beitrag genannten Bedingungen zur besseren Interpretation des Nutzerkontexts und der Bedürfnisse der Nutzer sind nur durch eine zentralisierte und möglichst umfassende Datensammlung und -auswertung möglich. Diese Vision ist zunächst einmal für viele wenig einladend, denn der Nutzer wird für die Online-Dienste immer mehr zum "Objekt", dessen Eigenschaften. Verhalten und zukünftige Absichten vorausberechnet werden können. Der Weg zum Missbrauch ist vorgezeichnet.

Auf der anderen Seite geben die Nutzer im Web bereits heute eine riesige Menge an Informationen über sich und ihr Leben Preis, ohne sich darüber Gedanken zu machen. Dienste wie Facebook, Google und andere sammeln diese Informationen dankbar ein und verdienen ihr Geld damit. Die Frage ist, ob sich eine Entwicklung wie die dargestellte überhaupt vermeiden lässt. Nationale Gesetze reichen in einer globalisierten Online-Welt nicht aus.

 

Titelbild © AGPhotography - Fotolia.com

 


Christian Kunz

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