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Accelerated Mobile Pages (AMPIm gestrigen Hangout zu den Themen mobile Webseiten, App-Indexing und AMP hat Johannes Müller bestätigt, dass vor allem AMP das Thema des kommenden Jahres sein wird. Er gab zahlreiche Tipps zum Einrichten von AMP-Seiten.

Die Mobilfreundlichkeit von Webseiten stand in diesem Jahr im Zentrum der Webseitenoptimierer. Mit der zunehmenden mobilen Nutzung müssen Webseiten auch auf den kleinen Displays der Smartphones gut aussehen und lesbar sein. Das alleine ist aber nicht genug, denn wenn die Ladezeiten zu hoch sind, macht das mobile Surfen trotzdem keinen Spaß.

Im aktuellen Webmaster-Hangout zu mobilen Webseiten, AMP und App-Indexing erklärte Johannes Müller, dass 40 Prozent der Nutzer von einer Seite absprängen, wenn diese länger als drei Sekunden zum Laden benötige. Um die Ladezeiten zu verbessern, hat Google die Entwicklung des Accelerated Mobile Frameworks (AMP) vorangetrieben. Damit lassen sich zusätzliche Versionen zu bestehenden Webseiten schaffen, die auf das mobile Web optimiert sind. Zum Einsatz kommen ein verschlanktes HTML und JavaScript sowie Caching in einem Contend Delivery Network (CDN). Laut Müller ist AMP das "Big Topic" für das kommende Jahr. 

Müller gab im Hangout einen Überblick, wie das Zusammenspiel zwischen der HTML- und der AMP-Version einer Webseite aussehen kann:HTML- und AMP-Version einer Webseite: Diagramm von Google

Doch was ist beim Einrichten von AMP zu beachten? Nachfolgend die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Hangout in Stichworten:

  • Derzeit ist AMP vor allem für "Published Content" gedacht, also Artikel wie Blogposts oder Nachrichten, jedoch nicht für interaktive Inhalte.
  • AMP ist nicht nur für die Suche relevant, sondern auch für andere Plattformen wie Twitter odet Pinterest.
  • Bestehende Webseiten müssen nicht angepast werden, sondern es wird eine parallele AMP-Version der Seite erstellt (Ausnahme: Der Verweis auf die AMP-Version).
  • Die AMP-Version muss per Canonical-Link auf die HTML-Version der Webseite verweisen. Ansonsten wird sie nicht berücksichtigt.
  • Oftmals genügt ein Plugin für das genutzte CMS, um die AMP-Version für eine Seite zu erstellen.
  • Probleme mit Duplicate Content soll es wegen der AMP-Version nicht geben.
  • Links der AMP-Version müssen nicht in der Sitemap erscheinen.
  • Linkbuilding ist für die AMP-Webseite nicht nötig.
  • Noch ist nicht klar, wie Impressions und Klicks von AMP-Seiten in der Search Console gemessen werden sollen (Beispiel AMP-Karussell). Google arbeitet noch an der Darstellung in der Search Console.

Im Hangout wies Müller nochmals eindringlich auf die Bedeutung der mobilen Nutzererfahrung hin. Die Themen App-Indexierung, Mobilfreundlichkeit und AMP sollten ernst genommen werden, denn: "Go mobile or others will leave you behind!"

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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