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GeschlossenGoogle gibt Tipps, was bei vorübergehend geschlossenen oder nicht erreichbaren Webseiten zu beachten ist.

Es kann passieren, dass Webseiten - geplant oder ungeplant - für eine gewisse Zeit nicht erreichbar sind. Das kann zum Beispiel technische Gründe haben, etwa, weil Updates eingespielt werden oder der Umzug auf einen anderen Server oder Hoster erfolgt. Denkbar sind aber auch religiöse Gründe. Manche Religionen verbieten zum Beispiel geschäftliche Aktivitäten an bestimmten Tagen.

In solchen Fällen ist es wichtig, die richtigen Signale auszusenden, um die Besucher der Webseite und auch Google über den aktuellen Status zu informieren. Wie das erfolgen kann, hat Google jetzt in einem aktuellen Blogpost beschrieben. Folgende Möglichkeiten kommen in Frage:

 

1. Vorübergehende Deaktivierung des Warenkorbs

Wenn es nur darum geht, an einem bestimmten Tag mögliche Käufe zu unterbinden, so genügt es, den Warenkorb außer Funktion zu setzen. Gegenüber Google und anderen Suchmaschinen kann der Warenkorb durch einen entsprechenden Eintrag in der robots.txt oder durch das Setzen eines Meta-Attributs im HTML gesperrt werden. Zusätzlich können die Links zum Warenkorb deaktiviert und eine entsprechende Nachricht angezeigt werden.

 

2. Anzeige einer Meldung per Popup oder Interstitial

Sofern die komplette Webseite gesperrt werden soll, bietet sich eine Mitteilung per Popup oder Interstitial an, die beim Besuch der Seite angezeigt wird. Zudem sollte der Server den Statuscode 503 senden, der für "Service Unavailable" steht. Damit wird verhindert, dass Google die Inhalte des Popups bzw. des Interstitials indexiert. Der Googlebot wird Seiten, die den Status 503 senden, innerhalb einer Woche immer wieder besuchen und testen, ob die Seiten wieder verfügbar sind. Falls nach einer Woche immer noch ein Fehlercode gesendet wird, besteht die Gefahr, dass Google die Seiten aus dem Index entfernt.

Ergänzend kann man im HTTP-Header eine "Retry after"-Information mitgeben werden, die darüber Auskunft gibt, wann die Seiten wieder verfügbar sein werden.

 

3. Komplette Seite abschalten

Es ist auch möglich, vorübergehend die Webseite komplett abzuschalten. Auch in diesem Fall sollte ein 503-Code gesendet werden. Falls man auf einen anderen Server umziehen möchte, sollte sichergestellt sein, dass Anfragen in der Zeit des Umzugs per DNS auf einen temporären Server geleitet werden. Nach dem Umzug muss darauf geachtet werden, den DNS-Eintrag wieder auf den Hauptserver umzustellen.

 

Titelbild © Pitamaha - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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