SEO-News

SEO-NewsJetzt ist er da, der neue Pinguin. Erste Verlierer von Googles Update stehen schon fest. Dazu: Was ist eigentlich guter Content? Dient dieser Begriff nur als Manipulationswerkzeug von Google, oder steckt doch mehr dahinter? Au0erdem: wie man mit Hilfe eines URL-Parameters tracken kann, worauf die Nutzer auf der SERP geklickt haben und Aufklärung zum Thema Firmenlogos auf den SERPs. Dies und mehr in den SEO-Nachrichten der KW 21.

 

Google+ immer häufiger auf SERPs

Google-Plus-Logo

Dass die Verknüpfung von Artikeln mit einem Google-Plus-Account, die so genannte Authorship, immer wichtiger für die Präsenz auf den SERPs wird, ist klar. Auch wenn noch kein direkter Zusammenhang zwischen dem Ranking und der Verknüpfung nachgewiesen wurde, so regt ein Profilbild im Snippet doch immerhin zum Klicken an.

Die wachsende Bedeutung der Authorship wird nun durch eine aktuell veröffentlichte Studie untermauert. Demnach wuchs der Anteil der Snippets mit Autoren-Bild auf der ersten Ergebnisseite für bestimmte Suchanfragen von 33 Prozent im Januar 2012 auf 43 Prozent im Mai 2013.

Anteil der Suchtreffer mit Autorenprofil wächst - searchenginewatch.com

Bild (C) Searchenginewatch

Beinahe 90 Prozent der technisch fokussierten Autoren verfügen inzwischen über ein Profil bei Google+. Von diesen wiederum haben ungefähr drei Viertel eine Authorship eingerichtet, um auch als Autor in den Suchergebnissen zu erscheinen.

Grundlage der Untersuchung waren Suchergebnisse für Suchanfragen, die 500 der Top-Autoren im Technikbereich enthielten. Diese Liste wiederum entstammt der Twitter-Liste „Tech News People“ von Robert Scoble. Darunter befinden sich Personen wie der frühere Redakteur von Wired, Mark Horowitz, oder der ZDNet-Blogger James Kendrick.

 

Die Mär vom guten Content

Eine Frage wird uns SEOs wohl nie loslassen: Was ist eigentlich guter Content? Nachdem der wohlbekannte Matt Cutts diesen guten Content als Maxime allen Handelns propagiert hatte, gab es sogleich großes Aufsehen und viel Getue.

Doch was steckt eigentlich hinter dieser Botschaft? Dazu muss man sich zunächst einmal überlegen, wie Google überhaupt die Qualität von Content bewerten kann. Denn trotz aller Fortschritte bei der Bestimmung von inhaltlichen Zusammenhängen (Semantik) ist nicht davon auszugehen, dass eine inhaltliche Bewertung auf guten oder schlechten Inhalt so ohne Weiteres möglich ist. Also müssen andere Kritererien herhalten, die da wären:

  • Alles, was nicht nach Massen-Umsetzung und automatisierter Erstellung aussieht, ist gut.
  • Alles, was positive Nutzersignale sendet, ist gut.

So einfach ist das im Prinzip. In der Wirklichkeit gibt es natürlich noch einige direkte und indirekte Signale mehr wie zum Beispiel: Größe des Textes, Synonyme, Verweildauer der Nutzer, Absprungrate und einiges mehr. Daran hat sich aber in der letzten Zeit nicht viel geändert – außer vielleicht, dass das eine oder andere Kriterium hinzugekommen ist (Stichwort „Authorship“).

Diese Erkenntnis hat Martin Mißfeldt dazu angespornt, sich mit dem Thema „Guter Content“ auseinanderzusetzen. Sein Fazit: „Guter Content“ ist lediglich ein schwammiger Begriff, der das zusammenfasst, was ohnehin schon lange klar ist. Und letztendlich zählen dann doch wieder vor allem die Backlinks, die man für die erstellten Inhalte bekommt. Alles klar?

 

Recap zum Webscout SEO-Kongress 2013

Webscout

In Karlsruhe fand in der vergangenen Woche – parallel zur SEOcruise – der Webscout Kongress 2013 statt. Namhafte Teilnehmer wie Prof. Dr. Gerald Lembke, der Präsident des Bundesverbandes Medien und Marketing (BVMM), oder auch Prof. Dr. Dirk Lewandowski von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg waren dabei.

Einen schönen Recap zur Verabstaltung hat Jens Fauldrath geschrieben, der auch unter den prominenten Sprechern war und zusammen mit Hendrik Terbeck von der TU Berlin einen Vortrag zum Thema SEO und Usability hielt.

Die Konferenz ist im Vergleich zu vielen SEO-Konferenzen stärker wissenschaftlich ausgerichtet und hat suchmaschinentechnische Themen im Fokus.

 

Data Highlighter unterstützt nun auch weitere Datentypen

Webmaster Tools

Googles Werkzeug zum Auszeichnen semantischer Informationen ohne semantisches Markup, der so genannte Data Highlighter, unterstützt nun noch weitere Entitäten. Bisher ließen sich mit dem Tool nur Termine und Events auszeichnen. Hinzugekommen sind nun Artikel, Filme, TV-Serien, Produkte, lokale Unternehmen und Software. Dies und die Verwendung des Data Highlighters werden detailliert in der Google-Hilfe beschrieben.

Mit Hilfe des Data Highlighters kann man Google über die Art der Inhalte auf einer Webseite informieren. Damit ist Google dann beispielsweise in der Lage, in den Suchergebnissen eine Liste von Terminen anzuzeigen, die auf der Webseite aufgeführt sind. Der Vorteil: Die Suchtreffer werden auffälliger und unter Umständen häufiger angeklickt.

 

SEO-Fallstudie: duden.de

Sistrix

Sehr lehrreich, und das nicht nur aus SEO-Sicht, sondern auch unter wirtschaftlichen Aspekten, ist die Fallstudie zu duden.de, die in der letzten Woche veröffentlicht wurde. Der Duden-Verlag hatte sich vor einiger Zeit dazu entschlossen, seine Online-Inhalte wieder öffentlich zugänglich zu machen, nachdem sie zuvor hinter einer Paywall versteckt gewesen waren. Die Nutzer waren aber offensichtlich nicht in ausreichendem Maße bereit, für die Inhalte zu bezahlen. Dazu kam eine nur eingeschränkte Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.

SEO-Fallstudie duden.de

Bild (C) Sistrix

Seit der Umstellung hat sich der Sichtbarkeitsindex in beeindruckender Weise erhöht. Dies dürfte sich einerseits durch die Vielzahl an Keywords ergeben haben, die auf duden.de angeboten werden, und zum anderen auch durch eine hohe Vertrauenswürdigkeit der Domain duden.de begünstigt sein. Vergleiche mit Wikipedia sind sicherlich nicht zu weit hergeholt.

Und schließlich scheint die bessere Sichtbarkeit mehr Traffic und dieser wiederum mehr Transaktionen und Online-Verkäufe mit sich zu bringen, was zum wirtschaftlichen Erfolg der Maßnahmen beiträgt. Alles in allem also ein Beispiel für eine Erfolgsstrategie.

 

Penguin 2.0 ist ausgerollt

Penguin 2.0

Als weniger folgenreich als befürchtet erwies sich das jüngste Google-Update mit dem Titel Penguin 2.0. Nach Aussage von Google sind etwa 2,3 Prozent der englischsprachigen Suchanfragen betroffen. Wie groß die Auswirkungen für die anderen Sprachen sind, kann noch nicht genau gesagt werden. Zumindest dürfte Penguin 2.0 damit weniger Veränderungen bringen, als es das erste Update im letzten Jahr getan hatte – hier waren etwa 3,1 Prozent der Suchanfragen betroffen gewesen.

Inzwischen liegen auch schon erste Analysen zu Penguin 2.0 vor. Eine Liste mit Verlierern wurde kürzlich veröffentlicht. Allerdings kann sich an diesem Zustand noch etwas ändern – vergangene Updates hatten gezeigt, dass der volle Umfang einer Änderung erst im Nachlauf sichtbar wird.

 

Tracken von Universal Search wieder möglich

Im Zeitalter der Universal Search, in dem die SERPs eine Mischung aus verschiedenen Inhalten wie Bildern, News, Sitelinks usw. darstellen, ist es interessant zu wissen, auf welches Element der SERP der Nutzer geklickt hat, um letztendlich auf einer bestimmten Webseite zu landen. Diese Informationen geben Aufschluss darüber, wo es noch Optimierungspotential gibt. Offiziell besteht aber leider keine Möglichkeit, dies auszuwerten.

Nun hat aber der US-SEO Tim Resnik auf SEOmoz eine Möglichkeit beschrieben, wie man der Klick-Quelle auf die Spur kommen kann. Das Geheimnis liegt in einem Parameter, den Google jedem Link auf seinen SERPs mitgibt. Die Ausprägung dieses VED-Parameters – so dessen Name – lässt erkennen, an welcher Position der SERP sich der Link befindet. Man muss dazu nur wissen, an welcher Stelle des Parameters die entscheidenden Informationen enthalten sind:

Googles VED-Parameter und wie man ihn lesen muss

Als Beispiel dient ein Suchergebnis von heise Online. Nimmt man einen beliebigen Sitelink und betrachtet sich dessen URL, erkennt man den VED-Parameter (hervorgehoben).

Beispiel für Googles VED-Parameter anhand von Suchtreffern für "heise"

Dieser Parameter lässt sich nun anhand folgender Tabelle einordnen:

Googles VED-Parameter und die zugehörigen Positionen auf den SERPs

Diese Informationen kann man sich zunutze machen und ein entsprechendes Reporting in Google Analytics einrichten. Wie das funktioniert, ist in dem genannten Beitrag auf SEOmoz beschrieben. Diese Erkenntnisse dürften sehr hilfreich bei zukünftigen Optimierungen sein.

 

Logos in den Suchergebnissen – Wunschtraum oder Wirklichkeit?

Zunächst einmal: Firmenlogos in den Suche-Snippets wird es auf absehbare Zeit nicht geben, auch wenn die Logos im Rich-Snippet-Testing-Tool angezeigt werden. Schön beschrieben ist das auf Search Engine Land.

Firmenlogos in Suche-Snippets - im Rich Snippet Testing Tool schon Realität

Dennoch gibt es Möglichkeiten, wie man das eigene Firmenlogo auf den SERPs zu sehen bekommen kann. Das ist zum einen möglich, wenn man es mit seinem Unternehmen in den Google Knowledge Graph schafft (eher schwierig), oder wenn man die Unternehmensseite aus Google+ mit seiner Webseite verknüpft. Letzteres dürfte noch die einfachste Lösung darstellen. Die Darstellung der beiden Fälle unterscheidet sich allerdings etwas. Wie aus der Darstellung des guten Beitrags auf Seosweet am Beispiel der Suche nach „Otto“ zu erkennen ist, werden rechts oben neben den Suchergebnissen zwei Kästen angezeigt. Logo im Knowledge Graph und im Google-Plus-ProfilDer obere, rote Kasten enthält die Informationen aus dem Profil in Google+, der untere (grüner Kasten) die Informationen aus dem Knowledge Graph. Hier muss sich das Versandhaus den Platz mit dem Komiker Otto Waalkes teilen.

Die Verknüpfung der Webseite mit dem Google-Plus-Profil muss noch verifiziert werden, damit das Ganze funktioniert. Dazu kann man sich entweder des Attributs rel=“Publisher“ bedienen oder die Webmaster Tools verwenden. Dies ist auch gut in der Hilfe von Google beschrieben.

Irgendwann wird es mit Sicherheit auch Firmenlogos in den Snippets geben. Das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein. Bis dahin bestehen mit den gezeigten Möglichkeiten zumindest brauchbare Übergangslösungen.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz+Mehr Infos hier.





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