SEO-News

Brand SERPDer Konkurrenzkampf um die Plätze an der Sonne wird härter. Die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit der Kunden bekommt nicht mehr automatisch der, der in den organischen Suchergebnissen vorne liegt. Es gilt weitere Positionen zu besetzen. Gerade dann, wenn man eine Marke aufbauen möchte, gibt es einiges beachten. Als Belohung winkt eine komplette erste Google-SERP.

 

Welcher Markeninhaber möchte nicht gerne die komplette Google-Suchergebnisseite (SERP) dominieren, wie im folgenden Beispiel gezeigt:

Beispiel einer Marken-SERP

Doch bevor man sich Gedanken zur Eroberung der ersten Ergebnisseite macht, sollte man verstehen, welche Datenquellen Google für seine SERPs verwendet. Diese setzen sich aus sehr unterschiedlichen Funktionen und Produkten zusammen – von der organischen Suche über AdWords bis hin zum sozialen Netzwerk Google+. Doch auch auf die Verknüpfung dieser Quellen kommt es an.

Inspiriert von einem sehr schönen Beitrag auf Search Eengine Watch folgen hier Tipps, wie man für die eigene Marke möglichst viel Raum auf der Google-SERP einnehmen kann.

 

AdWords

Dass bei Eingabe der eigenen Marke auch die eigenen Seiten in AdWords beworben werden, sollte aus Marketingsicht selbstverständlich sein. Ist es aber anscheinend nicht, was einige Tests gezeigt haben. Da AdWords-Anzeigen einen nicht unbeträchtlichen Raum auf der SERP einnehmen, kann das ein negatives Signal aussenden. Der Kunde wird – und das ist das Tragische - unnötigerweise auf ein Konkurrenzprodukt hingewiesen, selbst dann, wenn er doch nach der eigenen Marke gesucht hat.

AdWords-Beispiel für flaconi.de

Eigentlich sollten AdWords und seine Verwendung hinlänglich bekannt sein. Doch auf die Feinheiten kommt es an, denn AdWords bietet mehr, als man auf den ersten Blick denkt. Alleine das Schalten von Anzeigen genügt nicht – es sollten auch die zahlreichen Erweiterungen genutzt werden, die AdWords bietet. Diese wären: lokale Erweiterungen, Telefonerweiterungen, Erweiterungen für Apps, Produkte, Sitelinks, Angebote, soziale Medien und dynamische Suchanzeigen. Wer all diese Erweiterungen sinnvoll nutzt, vergrößert den Raum, den seine Anzeige auf der SERP einnimmt und schafft zusätzliche Anreize zum Klicken.

 

Google+

Webseiten können mit dem Attribut rel=“publisher“ mit Google-Plus-Seiten verknüpft werden. Im Gegensatz zum Attribut rel=“author“ geht es hier jedoch nicht um die Verknüpfung mit Profil einer Person. Damit das ganze funktioniert und damit bei der Suche nach der Marke auch prominent Informationen der Google-Plus-Seite auf der SERP erscheinen, muss die Google-Plus-Seite allerdings vorher von Google verifiziert worden sein. Einen Antrag zur Verifizierung kann man hier stellen. Die Voraussetzungen für die Verifizierung sind nicht ohne – so muss die Google-Plus-Seite zum Beispiel mehr als 1000 Follower aufweisen. Dafür gilt als ein weiterer Vorteil der Verifizierung: Man erhält normalerweise eine so genannte Vanity-URL, also eine im Klartext lesbare Adresse ohne den bekannten Zahlensalat der Google-Plus-ID.

 

Bildersuche

Im Zeitalter der Universal Search werden längst nicht mehr nur die klassischen Weblinks, also die so genannten Blue Links, auf den SERPs angezeigt, sondern auch mehr und mehr andere Ergebniskategorien. Dazu zählen beispielsweise auch Bilder.

Um auch bei den eingeblendeten Bilder-Suchergebnisboxen mit dabei zu sein, müssen natürlich die relevanten Grafikdateien wie das Markenlogo mit den passenden Eigenschaften ausgestattet sein: Der Markenname ist im Dateinamen enthalten, es gibt ein passendes Alt-Attribut und einen passenden Title im HTML-Code.

 

YouTube und andere Videokanäle

Auch Videos gehören zu den Medien, die immer wieder auf den SERPs auftauchen. Sie genießen außerdem eine höhere Aufmerksamkeit als beispielsweise die klassischen Weblinks. Grund genug, mit der eigenen Marke auch hier verteten zu sein.

Damit ein Video eine gute Platzierung für Marken-Suchanfragen erzielt, sollten folgenden Grundanforderungen erfüllt sein:

  • Markenname ist Bestandteil des YouTube-Nutzernamens
  • Markenname ist Bestandteil des Video-Namens
  • Markenname wird in den Meta-Tags des Videos verwendet

Ein eigener YouTube-Channel ist nicht erforderlich, kann aber hilfreich sein. Weitere SEO-Maßnahmen für Videos können natürlich angewandt werden. Zu empfehlen ist auf jeden Fall, Kommentare und Bewertungen zu erzeugen – auch +1s bei Google+. Das Einbinden des Videos auf anderen Webseiten kann ebenfalls förderlich sein.

 

Google+ Local

Eine oder mehrere Unternehmensseiten in Google+ Local (ehemals Google Places) zu haben, verschafft weitere Möglichkeiten, wertvollen Raum auf der ersten SERP einzunehmen. Die jeweiligen lokalen Google-Plus-Seiten müssen dann noch mit den korrespondierenden Landing Pages verbunden sein. Wenn es gut läuft, führt das dazu, dass Google die Landing Pages und die jeweilige lokale Seite aus Google+ auf der SERP anzeigt.

Für Nutzer, die noch über separate Google-Plus-Local-Einträge und Google-Plus-Firmenseiten verfügen, empfiehlt sich eine Zusammenlegung dieser Seiten. Im Anschluss daran lassen sich noch einige Optimierungen der Seite vornehmen.

 

Google Shopping-Anzeigen bzw. Product Listing Ads (PLA)

Eine weitere gute Möglichkeit, präsent auf den SERPs zu sein, sind die Google Shopping-Anzeigen (PLA). Bedenkt man das Wachstum dieser Anzeigenart auf den SERPs und die gestiegen Klickraten, sollte diese Möglichkeit, die Kunden zu erreichen, nicht vernachlässigt werden.

 

News

Auch als nicht registrierte Quelle für die News-Suche von Google hat man die Möglichkeit, in dieser Sucheart präsent zu sein. Dazu bedarf es regelmäßiger und geplanter Presse-Mitteilungen auf einschlägigen Presseseiten. Tipps für die Verbreitung von Pressemitteilungen gibt es hier.

 

Organische Suche

Und nicht zuletzt das klassische Betätigungsfeld der SEOs: die organischen Suchergebnisse. Diese haben allerdings gerade bei markenrelevanten Suchen an Bedeutung verloren. Trotzdem stellen die organischen Suchtreffer immer noch das Kerngebiet der SEO-Anstrengungen dar.

Im Zusammenhang mit dem hier behandelten Thema sei auf drei Aspekte hingewiesen: Das Author-Tag, die Sitelinks und die Konkurrenz zu den Platzhirschen der Seite 1.

 

Das Author-Tag

Inzwischen dürfte die Mehrheit der Suche-Verantwortlichen mitbekommen haben, dass Google die Möglichkeit zum Anzeigen eines Autoren-Bildes in den Suche-Snippets anbietet. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass es ein Profil eines Autoren bei Google+ gibt, welches man mittels des Attributs rel=“author“ mit der Ziel-Landing-Page verknüpft. Die Darstellung des Author-Tags kann – je nach Art der Suchanfrage – zu deutlich gesteigerten Klickraten führen.

 

Sitelinks

Sitelinks sind die zusätzlichen Links, die Google bei manchen Suchtreffern im unteren Bereich des Snippets anzeigt. Die Sitelinks verweisen auf bestimmte Unterseiten einer Website. Der Vorteil von Sitelinks ist, dass durch sie das Suche-Snippet vergrößert wird und sich dadurch die Wahrnehmung erhöht.

Auch wenn man selbst nicht direkt beeinflussen kann, ob und welche Sitelinks angezeigt werden, kann man die Wahrscheinlichkeit für eine Darstellung erhöhen. Wichtig ist vor allem eine klar gegliederte Navigation, die es Google erleichtert, die Struktur einer Webseite zu erkennen und daraus Schlüsse auf die wichtigsten Unterseiten zu ziehen.

Sobald Sitelinks einmal angezeigt werden, lassen sich diese in begrenztem Umfang durch die Google Webmaster Tools steuern. Falls etwa Google Sitelinks anzeigt, die unerwünscht sind, lassen sich diese herunterpriorisieren, so dass eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass Google irgendwann andere Sitelinks auswählt.

Sitelinks-Beispiel

 

Die „Lümmel von der ersten Bank“

Auf der ersten SERP steht man immer in Konkurrenz zu den Platzhirschen wie Wikipedia, Facebook, Twitter und anderer populärer Anbieter. Dies kann man sich zunutze machen, indem man Einfluss darauf ausübt, welche Inhalte diese Suchtreffer enthakten. Hier kommt es darauf an, für die wichtigsten dieser Dienste ein Benutzerkonto und eine zu haben, die den Markennamen in sich tragen.

Verknüpfungen von der Website zu den einzelnen Konten und Seiten dieser Dienste helfen, deren Popularität zu steigern und derenb Ranking zu verbessern.

 

Fazit: Der Online-Marketing-Mix entscheidet

SEO wird mehr und mehr zur ganzheitlichen Disziplin. Die organische Suche verliert an Bedeutung – dafür werden andere Quellen auf den SERPs wichtiger.

Mit der eigenen Marke die erste SERP in Google zu dominieren, wird für Markeninhaber immer wichtiger. Wer sich hier die Konkurrenz vom Leibe halten kann, hat einen großen Vorteil und die Chance, mehr Kunden und Besucher zu gewinnen.

Nicht jede der angesprochenen Methoden passt für jeden Markeninhaber, doch schon wer einen Teil der Tipps beachtet, wird einen spürbaren Erfolg erzielen können.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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