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GoogleViele Webmaster und Publisher freuen sich über zusätzlichen Traffic aus Google Discover. Doch damit kann es schnell vorbei sein.

Google Discover bringt vielen Websites zusätzlichen Traffic. In manchen Fällen erzeugt der ehemalige Google Feed sogar mehr Besucher als die organischen Suchergebnisse.

Anders als in der Suche basieren die Ergebnisse in Google Discover nicht auf Suchanfragen, sondern auf den Interessen der Nutzer. Dabei werden zum Beispiel früher besuchte Websites und Suchanfragen aus der Vergangenheit berücksichtigt. Insofern besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu den Newsfeeds in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter.

Wie groß das Traffic-Potential von Google Discover ist, zeigt das Beispiel der Online-Ausgabe der Vogue. Im Oktober erhielt diese laut einem Bericht insgesamt mehr Traffic aus Discover als aus der Google-Suche. Besonders groß sei dieser Vorsprung in Indien und Mexiko gewesen. Dort seien drei Viertel des Google-Traffics über Discover entstanden. Auffällig sei auch, dass der Anteil an Discover-Traffic vor allem in solchen Ländern besonders hoch sei, in denen Android große Marktanteile unter den mobilen Betriebssystemen besitze. Hier gebe es eine besonders starke Verzahnung mit der Suche.

So schön der zusätzliche Traffic aus Google Discover für viele Publisher auch sein mag: Man sollte sich nicht darauf verlassen. Wie bereits viele Websitebetreiber leidvoll erfahren mussten, kann bereits ein einziges Google-Update die sprudelnden Besucherquelle versiegen lassen. Und nicht nur in der Suche ist das so, sondern auch Google Discover kann davon betroffen sein. Das zeigte zum Beispiel das Google Core-Update von Ende September dieses Jahres. Dieses wirkte sich auch auf Google Discover aus und brachte bei einigen Publishern den von dort stammenden Traffic fast komplett zum Erliegen.

Gary Illyes von Google wies jetzt darauf hin, dass man sich nicht auf den Traffic aus Google Discover verlassen und das eigene Geschäftsmodell darauf aufbauen solle. All das könne über Nacht verschwinden:

 

Google: Geschäftsmodell nicht auf Discover aufbauen

 

Immerhin gibt es Chancen, über Google Discover eine stabile Leserschaft aufzubauen. Durch die Verbindung mit den Interessen der Nutzer haben Publisher die Chance, regelmäßig in den Meldungen aus Discover aufzutauchen - solange sie Inhalte liefern, welche den Qualitätsansprüchen von Google genügen. Man sollte aber niemals vergessen, dass die Google Suche und auch Google Discover sehr dynamische und volatile Produkte sind und dass es keine Garantie auf bestimmte Platzierungen geben kann.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

SEO-Experte.
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