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Google CampusGoogle Discover bietet enorme Traffic-Chancen für Websites. Inhalte, die in Google Discover agezeigt werden, haben eine vergleichsweise hohe Klickrate. Damit Inhalte in Google Discover erscheinen können, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. Hier könnt Ihr nachlesen, worauf Ihr beim Optimieren für Google Discover achten müsst.

Seit dieser Woche zeigt Google in der Search Console für ausgewählte Websites auch Traffic-Daten für den Discover-Feed an. Google Discover ist eine Zusammenstellung von Nachrichten und anderen Inhalten, die Google für seine Nutzer individuell auswählt. Ursprünglich hieß das Produkt Google Feed und startete im Jahr 2016.

Im September des vergangenen Jahres kündigte Google dann Google Discover an - eine Weiterentwicklung des Google Feeds. Seither erscheinen dort mehr Videos, die einzelnen Beiträge sind jeweils mit einer Themenüberschrift versehen und auch sogenannte Evergreen-Inhalte, also ältere Beiträge, mischen sich unter die News.

Der Schwerpunkt bei Google Discover liegt, anders als bei der Suche, vor allem auf dem Entdecken von Inhalten. Bei der Auswahl der Inhalte spielen die individuellen Interessen der Nutzer eine wichtige Rolle. Insofern ist Google Discover vergleichbar mit den Feeds in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook. Auch hier erscheinen vor allem die Inhalte, für die sich die Nutzer nach Ansicht der Algorithmen interessieren.

Der Google Feed erscheint derzeit auf der mobilen Website von google.com, in der Google-App sowie auf Pixel-Smartphones. Man kann Google Discover zum Beispiel aufrufen, indem man in der Google App in die Suchebox tippt und dann auf den Discover-Link unterhalb der Suchvorschläge klickt.

Demnächst soll es auch die Möglichkeit geben, direkt von einer Suchergebnisseite aus Google Discover aufzurufen und dort weitere Informationen zu einem Thema zu erhalten. 

Google Discover Beispiel

 

Seit dieser Woche zeigt Google in der Search Console Traffic-Daten aus Discover an. Zu sehen sind die Zahlen für Klicks und Impressionen sowie die Klickrate. Hier zeigt sich, welch großes Potential Google Discover hat. Die durchschnittliche Klickrate ist recht hoch:

 

Google Discover: hohes Trafficpotential

 

In der Search Console wird außerdem der Traffic für die einzelnn Beiträge aufgeführt, die in Discover erschienen sind. Eine Filterung nach Ländern und Darstellungsart (zum Beispiel nach AMP-Seiten) ist möglich.

Diese Daten erscheinen jedoch nur für solche Websites, die eine gewisse Mindestsichtbarkeit in Discover erreichen. Wie groß diese Mindestsichtbarkeit ist, hat Google noch nicht erklärt.

Auffällig ist, dass in den Leistungsdaten zu Google Discover keine Filterung nach Keywords möglich ist, wie man es aus dem normalen Leistungsbericht der Search Console kennt. Das liegt daran, dass bei Google Discover eben keine Suchanfragen stattfinden, sondern dass die Inhalte von Google vorgeschlagen werden.

 

Welche Voraussetzungen gibt es, damit eine Website in Google Discover erscheint?

Die gute Nachricht lautet: Grundsätzlich kann jede Website von Google für die Darstellung in Discover ausgewählt werden. Es ist also zum Beispiel nicht nötig, dass eine Website in Google News gelistet ist.

Dennoch erwartet Google, dass die Inhalte den Richtlinien von Google News entsprechen müssen, um für Discover in Frage zu kommen:

  • Transparenz: Es muss klar sein, wer auf einer Website schreibt. Dazu gehören auch Kontaktdaten wie die E-Mail-Adresse, Anschrift und Telefonnummer. Beiträge sollten außerdem mit einem Veröffentlichungsdatum versehen sein
  • Nicht zu viele Anzeigen: Die Anzeigen auf einer Seite sollten nicht den Umfang der eigentlichen Inhalte übersteigen.
  • Keine vertraulichen oder personenbezogenen Daten veröffentlichen: Daten wie zum Beispiel Krankenakten oder Finanzdaten dürfen nicht verwendet werden.
  • Keine Inhalte nutzen, deren Verwendung gegen das Urheberrecht verstößt
  • Ebensowenig zulässig sind sexuell explizite Inhalte sowie Inhalte, in denen zur Gewalt angestiftet oder diese verherrlicht wird. Das gilt auch für die Verbreitung von Hass sowie die Darstellung von und die Anstifung zu illegalen Tätigkeiten.
  • Belästigung, Cybermobbing sowie die Verbreitung von Spam und Malware sind selbstverständlich auch ausgeschlossen.

Das alleine genügt aber noch lange nicht, damit Inhalte in Google Discover erscheinen können. Google legt - wie auch in der Suche - besonderen Wert auf die Qualität der Inhalte. Hier kommt es zunächst einmal darauf an, die Zielgruppe und ihre Interessen zu kennen und Inhalte zu verfassen, die zu den Interessen der Zielgruppe passen.

Im Grunde kann man Google Discover mit einem Feed in sozialen Netzwerken wie zum Beispiel Facebook vergleichen. Facebooks Algorithmen bewerten Inhalte auf Basis verschiedener Faktoren:

  • Wie vertrauenswürdig ist die Quelle, von der die Inhalte stammen?
  • Wie gut passen die Inhalte zu den Informationsbedürfnissen der Nutzer?
  • Wie gut passen die Inhalte zu einer bestimmten Nutzer-Community?

Vor allem die Vertrauenswürdigkeit ist schon lange ein Thema für Google, wenn es um die Suchergebnisse geht - Stichwort "EAT". Dahinter verbergen sich die Begriffe "Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness", also Expertise bzw. Erfahrung, Maßgeblichkeit und Vertrauenswürdigkeit.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, EAT zu beeinflussen, zum Beispiel durch den Aufbau einer bekannten Marke, durch das Sammeln positiver Bewertungen oder durch hochwertige Veröffentlichungen auf verschiedenen Plattformen.

Hochwertiger Content wirkt sich positiv auf die Chancen aus, in Google Discover zu erscheinen. Zu vermeiden sind dagegen Thin Content, Click Baiting durch übertriebene Titel und Überschriften sowie das Kopieren von Inhalten anderer Seiten.

Weil Google die Inhalte für die Darstellung in Discover individuell auf Grundlage der Interessen der Nutzer auswählt, ist es von Vorteil, wenn Nutzerinteraktionen wie das Liken, das Teilen oder das Kommentieren von Inhalten angeregt werden. Das User-Engagement ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Hochwertige Bilder und Videos verwenden

Seit der Umstellung des Google Feeds auf Discover stehen visuelle Inhalte im Mittelpunkt, also Bilder und Videos. Teil der Content-Strategie für Discover muss das Erstellen verschiedener, gemischter Inhalte sein. Eine Video-Strategie empfiehlt sich ohnehin aufgrund der Reichweitenchancen in YouTube.

Was Bilder betrifft, empfiehlt Google eine Mindestbreite von 1.200 Pixeln. Daher sollte bei der Auswahl passender Bilder auf eine ausreichende Größe geachtet werden. Laut Google erzielen große Bilder in Discover eine um 5 Prozent höhere Klickrate und sorgen für eine 3 Prozent höhere Verweildauer sowie eine um 3 Prozent höhere Nutzerzufriedenheit im Vergleich zur Darstellung von Miniaturansichten in den Discover-Cards.

 

Alte und neue Inhalte berücksichtigen

Google Discover enthält nicht nur aktuelle Beiträge, sondern zeigt auch sogenannte Evergreen-Inhalte. Das sind ältere Beiträge, die auch noch nach längerer Zeit interessant und relevant sind.

Daher ist es wichtig, neben dem Erstellen neuer Inhalte auch auf die Pflege von altem Content zu achten und diesen regelmäßig zu überarbeiten.

 

Ohne Mobilfreundlichkeit geht nichts

Google Discover ist auf die Darstellung auf mobilen Geräten ausgelegt. Inhalte, die nicht mobilfreundlich sind, haben keine Chance, in Discover zu erscheinen. Noch besser stehen die Chancen, wenn Inhalte im AMP-Format angeboten werden, das Google fördert und unterstützt.

 

Fazit

Die Suche wird sich weiter verändern. Google wird immer mehr dazu übergehen, Inhalte auch ohne Suchanfragen anzuzeigen und vorzuschlagen. Google Discover ist vermutlich erst der Einstieg in ein solches Szenario, doch bereits jetzt ist erkennbar, welches große Traffic-Potential sich dahinter verbirgt.

Auch für Google Discover gilt: Erfolg hat, wer hochwertige Inhalte erstellt, die zu den Bedürfnissen der Nutzer passen. EAT spielt auch hier eine wichtige Rolle.

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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