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Internationale FlaggenmastenGoogle ist bezüglich automatisch erzeugter Übersetzungen zwiegespalten. Einerseits verstoßen sie noch immer gegen die Google Webmaster-Richtlinien, andererseits räumt Google inzwischen ein, dass die Qualität solcher Übersetzungen ausreichend sein kann. Wenn man sich für die Verwendung automatisch erzeugter Übersetzungen entscheidet, sollte man auf jeden Fall schrittweise vorgehen.

Lange Zeit waren automatisch erzeugte Übersetzungen ein Problem, wenn es um die Bewertung von Websites durch Google geht. Das lag vor allem an der nicht überzeugenden Qualität der Ergebnisse.

Inzwischen hat sich in diesem Bereich jedoch einiges getan - vor allem dank maschinellen Lernens. Automatisch erzeugte Übersetzungen sind inzwischen oftmals nicht mehr von manuellen Übersetzungen zu unterscheiden. Das hat dazu geführt, dass Google solche Inhalte nicht mehr grundsätzlich ablehnt.

Doch noch immer ist Google in dieser Frage zwiegespalten. Das zeigt auch eine Antwort von Johannes Müller im Webmaster-Hangout vom 18. Februar. Ein Nutzer hatte gefragt, ob es in Ordnung sei, für seine Webseite mit mehreren Tausend Beiträgen Übersetzungen in eine Vielzahl von Sprachen zu erzeugen. Dazu solle die Cloud Translation API verwendet werden. Mit ihr erstellte Inhalte werden automatisch mit Metadaten versehen, welche die Übersetzungen als automatisch erzeugt kennzeichnen. Grund für das Vorhaben sei, dass die manuelle Übersetzung der Inhalte zu aufwändig sei.

Müller erklärte, es gebe hier zwei unterschiedliche Gesichtspunkte: Einerseits verstießen automatisch erzeugte Übersetzungen noch immer gegen die Webmaster-Richtlinien. Andererseits habe sich die Qualität der Ergebnisse in letzter Zeit deutlich verbessert.

Müller schlug ein schrittweises Vorgehen vor: Am besten sei es, mit einer oder wenigen Sprachen zu beginnen und die Übersetzungen von Testpersonen überprüfen zu lassen, um auf diese Weise zu erkennen, ob die Qualität stimmt.

Man solle nur solche Inhalte indexieren lassen, hinter denen man stehen könne. Andere Inhalte könne man entweder auf "noindex" setzen oder sie per JavaScript-Widget anbieten, so dass keine separaten Seiten erzeugt werden.

Müllers Vorschlag ist sicherlich sinnvoll. Gerade bei großen Websites mit vielen Beiträgen und einer großen Anzahl abzudeckender Sprachen ist es wichtig, nicht alles auf einmal anzugehen, sondern erst einmal Pilotversuche zu starten, um dann im Erfolgsfall die Ergebnisse auszuweiten.

 

Titelbild: Copyright Marcel Schauer - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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