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Google zeigt jetzt auch für bestimmte Bilder in der Bildersuche einen Faktencheck an. Faktenchecks gab es bisher nur in der Websuche und in Google News.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte - doch leider gilt das auch für manipulierte und gefälschte Bilder. Diese können im Vergleich zu Falschmeldungen als Text eine noch größere Wirkung erzeugen. 

Aus diesem Grund zeigt Google jetzt auch für bestimmte Bilder einen Faktencheck an, nachdem es Faktenchecks bisher nur für die Websuche und Google News gegeben hatte.

Sucht man jetzt in der Bildersuche von Google, kann man unter einzelnen Bildern ein "Fact Check"-Label sehen. Wählt man eines dieser Bilder per Klick aus, so wird eine Zusammenfassung des Faktenchecks angezeigt. Die Labels können sowohl für Faktencheck-Artikel über bestimmte Bilder als auch für Faktencheck-Artikel erscheinen, die ein bestimmte Bild in ihrer Geschichte enthalten.

 

 

Faktencheck-Labels erscheinen bei Ergebnissen, die von unabhängigen, maßgeblichen Quellen im Web stammen, welche die entsprechenden Google-Kriterien für Faktenchecks erfüllen. Die Quellen verwenden ClaimReview. Dabei handelt es sich um eine offene Methode, die dazu verwendet wird, um Faktenchecks für Suchmaschinnen zu kennzeichnen. Damit Google Faktenchecks anzeigt, müssen entsprechende strukturierte Daten gesetzt werden.

ClaimReview kommt auch bei den Faktenchecks für Google News und für die Websuche von Google zur Anwendung. Google weist darauf hin, dass das Unternehmen selbst keine Faktenchecks durchführt.

Laut Google haben Faktenchecks keine Auswirkungen auf die Rankings in der Bildersuche.

 


Von Christian Kunz

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