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LeistungsschutzrechtSo wie es aussieht, haben sich die Verlage mit der Durchsetzung des Leistungsschutzrechts mal so richtig selbst ein Bein gestellt. Statt mehr Geld in der Kasse hagelt es nun Häme und Kritik. Und das zu Recht.

Es hätte alles so schön werden können: Google zahlt einen Teil seines Umsatzes an die Verlage, damit es deren Snippets anzeigen darf. Die Verlage freuen sich, weil sich die Arbeit für die Online-Artikel endlich bezahlt macht. Ein neues Geschäftsmodell ist geboren. Von wegen! Wohl gemerkt: Es geht hier nicht generell um alle Verlage, denn manche akzeptieren die Listung ihrer Snippets in den Suchergebnissen ohne Weiteres. Es geht hier insbesondere um diejenigen Organisationen, die sich in der Interessengemeinschaft VG Media zusammengeschlossen haben. Dazu gehören beispielsweise Springer, Burda oder die Funke Mediengruppe.

 

Leistungsschutzrecht: Der Plan der Verlage ging nicht auf

Aktuell sieht es nämlich so aus: Google zeigt die Treffer nur dann an, wenn die Verlage im Gegenzug auf Bezahlung für die Snippets verzichten. Niederlage Pleite Nummer eins. Die Verlage wiederum wollten Google dafür beim Kartellamt anschwärzen - Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung und wo weiter. Abgelehnt - Pleite Nummer zwei.

Und jetzt das: Immer mehr Seiten nehmen Springer und Co. aus den Suchtreffern heraus, darunter WEB.DE, T-Online und GMX. Die Auswirkungen auf den Traffic sind zwar weit geringer als bei Google, aber es schmerzt dennoch. Und dazu kommen noch Hohn und Spott. Pleite Nummer drei.

Ganz ehrlich: Man konnte von Anfang an nur den Kopf schütteln ob des Vorgehens der beteiligten Verlage. Statt sich ein sinnvolles Geschäftsmodell zu überlegen, sollte die Kuh namens Google gemolken werden. Ja, es stimmt: Google verdient indirekt mit den Snippets. Aber umgekehrt profitieren die Verlage vor allem von Google und den zusätzlichen Besuchern, die über die Suche kommen. Der Nutzen, den die Verlage aus dieser Konstellation ziehen, dürfte den Vorteil von Google weit übersteigen. Aber das reichte wohl nicht. Daher (unter anderem) wurde das Leistungsschutzrecht durchgesetzt - vermutlich dank starker Lobbyarbeit. Welcher Politiker möchte schon gerne die mächtige Verlage wie Springer und Co. gegen sich haben?

 

Der einzige Ausweg: ein sinnvolles Geschäftsmodell statt Kampf gegen Google

Das Ergebnis ähnelt einem Scherbenhaufen. Was bleibt den Verlagen jetzt übrig? Erstens: die Konzentration auf hochwertigen Online-Journalismus. Zweitens: sinnvolle Einnahmequellen erschließen. Das geht nur über gute Inhalte, für die die Nutzer auch bereit sind, Geld auszugeben. Statt Artikel am Fließband  zu produzieren, müssen gut recherchierte Themen her. Dann macht es auch nichts, wenn es einmal ein paar Tage dauert, bis ein Artikel erscheint. Immer der Schnellste zu sein, das schadet manchmal der Qualität. Bezahlschranke aufgebaut, fertig - vielleicht auch Kombiangebote mit gedruckten Ausgaben oder andere Premiumleistungen. Drittens: Das Verhältnis zu den Suchmaschinen wieder in Ordnung bringen. Es ist einfach so: Gute Platzierungen in den Suchergebnissen bringen Besucher. Statt also einen Kampf gegen Google und Co. zu führen, sollten sich die Verlage besser um prominente Positionen auf den SERPs kümmern. Das wiederum setzt (auch) hochwertige Inhalte voraus.

Wie hat es Mathias Müller von Blumencron so schön auf den Punkt gebracht: Die Medien müssen exzellenten Stoff hervorbringen, um durchzudringen. Sie müssen sich auf ihre Kerntätigkeiten konzentrieren. Gute Inhalte werden auch Käufer finden. Und dann muss niemand mehr die Hand aufhalten für die Anzeige von ein paar Snippets.

 

Bild (C) Marco2811 - Fotolia.com

 


Christian Kunz

Von Christian Kunz

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